Energies Maximilian Zimmer am Ball
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Video: rbb UM6 | 15.04.2018 | Jonas Schützeberg | Bild: imago/Steffen Beyer

Regionalliga Nordost - Energie Cottbus hat gegen Fürstenwalde keine Probleme

Energie Cottbus hat in der Regionalliga Nordost den nächsten ungefährdeten Sieg eingefahren - und die Meisterschaft fast schon in der Tasche. Beim 4:1 gegen Union Fürstenwalde harmonierte vor allem das Energie-Sturmduo perfekt. 

Energie Cottbus marschiert weiterhin souverän durch die Fußball-Regionalliga Nordost. Gegen den FSV Union Fürstenwalde gewannen die Lausitzer ohne Mühe mit 4:1

Cottbus dominiert, Fürstenwalde schlägt aus dem Nichts zurück

Bereits nach zwei Minuten war aus der Partie im Wortsinn die Luft raus: Der Ball war platt und musste umgehend ausgetauscht werden. Mit neuem Spielgerät brauchten die Cottbuser dann auch nicht lang für das erste Erfolgserlebnis des Nachmittags. Kapitän Marc Stein schickte den flinken Maximilian Zimmer auf der rechten Seite. Der gelupfte Steilpass von Stein war eigentlich zu lang, aber da der Fürstenwalder Verteidiger Thiel und sein Torwart Bolten dem Klassiker "nimm du ihn, ich hab ihn sicher" ein neues Kapitel hinzufügten, ging Zimmer als lachender Dritter hervor und netzte in aller Seelenruhe zum 1:0 ein - nach nur neun Minuten.

Von Fürstenwalde ging in den Anfangsminuten überhaupt keine Gefahr aus, zaghafte Offensivversuche wurden entweder konsequent von den Lausitzern verteidigt oder schon im Ansatz abgebrochen. So war das, was sich in der zwölften Minute abspielte umso überraschender: Nach einem langen Einwurf in den Lausitzer Strafraum kam der Ball über Umwege zu Fürstenwaldes Gladrow, der vom rechten Strafraumeck abzog und für den Ausgleichstreffer sorgte.

Energie macht in der zweiten Halbzeit ernst

Mitte der ersten Halbzeit entwickelte sich ein flottes Spielchen mit Chancen auf beiden Seiten. Energie war zwar wie zu erwarten dominant, hatte mehr Ballbesitz und die bessere Spielanlage, doch der Tabellensiebte aus Fürstenwalde war vor allem nach Standards immer wieder gefährlich. Die wohl größte Cottbuser Chance hatte ironischerweise ein Fürstenwalder: Nach einer guten Viteritti-Hereingabe von der linken Seite setzte Union-Verteidiger Awassi zur Rettungsaktion an und klärte den Ball unfreiwillig in Richtung des eigenen Kastens. Torwart Bolten musste blitzschnell abtauchen, um den erneuten Rückstand zu verhindern.

Im zweiten Durchgang machte der ungefährdete Tabellenführer dann ernst. Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff landete der Ball nach einer schönen Kombination über drei Stationen beim mitgelaufenen Streli Mamba. Der Energie-Toptorschütze fackelte am linken Strafraumeck nicht lange und hielt einfach drauf. Den Schuss konnte Torwart Bolten nur klatschen lassen und servierte somit Stürmer Kevin Scheidhauer sein zweites Saisontor. Energie blieb nach der erneuten Führung dran und legte nach: Zimmer und Fürstenwaldes Siakam lieferten sich ein durchaus ansehnliches Laufduell bis in den Strafraum der Gäste hinein, welches der Cottbuser für sich entschied und nur noch per Foul zu stoppen war. Den fälligen Elfmeter verwandelte Fabio Viteritti gnadenlos zum 3:1 (54.).

Cottbus kann nächste Woche Meister werden

Die Gastgeber hatten ihren Kontrahenten nun da, wo sie ihn haben wollten. Die Lausitzer spielten klare Angriffe nach vorne und boten auch defensiv kaum Angriffsfläche. Spätestens als Scheidhauer acht Minuten vor Schluss seinen zweiten Treffer erzielte, waren auch die letzten leisen Zweifel am Cottbuser Sieg weggewischt. Es blieb beim verdienten 4:1, was die Lausitzer in eine komfortable Situation versetzt. Durch die Niederlage des BFC Dynamo im Parallelspiel kann Energie am kommenden Mittwoch beim Auswärtsspiel in Luckenwalde die Meisterschaft in der Regionalliga Nordost perfekt machen.

 

Sendung: rbb UM6, 15.04.2018, 18 Uhr

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