Hertha Stadionpläne (Quelle:Hertha BSC)
Hertha BSC
Video: rbb UM6 | 14.05.2018 | Andreas Witte | Bild: Hertha BSC

Entwurf für Bau im Olympiapark - Hertha präsentiert Mitgliedern die Stadionpläne

In sieben Jahren soll Hertha BSC in seinem eigenen, reinen Fußballstadion spielen. Das hofft zumindest der Verein. Auf seiner Mitgliederversammlung - ausgerechnet am ungeliebten Olympiastadion - wurden nun die Pläne konkretisiert.

Bei einer Mitgliederversammlung hat Hertha BSC am Montagabend seine Konzept für ein reines Fußballstadion im Olympiapark vorstellt. Den Plänen zufolge könnte die Arena zwischen dem Olympiastadion und der Rominter Allee errichtet werden.

Die Ostkurve soll direkt von der Allee zugänglich sein. Von dort aus auf der linken Seite würde auf der Haupttribüne unter anderem die Führungsetage um Präsident Gegenbauer neue Plätze finden. Außerdem soll die Haupttribüne auf dem Oberrang Platz für die Pressevertreter bieten, während auf dem Unterrang für die so genannten Business-Seats reserviert bleiben soll. Die Gästekurve soll direkt vor dem Schenkendorffplatz platziert werden. 

Hertha Stadionpläne (Quelle: Hertha BSC)
| Bild: Hertha BSC

Die Parkplätze zur neuen Arena würden auch weiterhin vom Olympischen Platz aus zugänglich sein. Von dort könnten sich die Zuschauer ihren Weg auf dem Pfad durchs Grüne zwischen Schenkendorffplatz und Rominter Allee zur Arena bahnen.

Der untere Teil der Hanns-Braun-Straße soll in Richtung Norden verlegt werden, so dass man von dort die Geschäftsstelle von Hertha und die Gegentribüne gut erreichen könnte.

Hertha Stadionpläne (Quelle: Hertha BSC)
| Bild: Hertha BSC

Weil der Rasen auf dem Höhenniveau der Rominter Allee liegen soll, würde das Stadion auf der gegenüberliegenden Seite eine niedrigere Fassade haben. Denn das Gelände ist an dieser Stelle im Olympia Park etwas abschüssig. Dort befänden sich der Zwischenraum Ober- und Unterrang auf einer Ebene mit dem Schenkendorffplatz. So könnten Rollstuhlfahrer eine ebenerdige Zufahrt erhalten.

Hertha Stadionpläne (Quelle: Hertha BSC)
| Bild: Hertha BSC

Kosten in dreistelliger Millionenhöhe

Die Kosten für ein derartiges Projekt dürften bei mindestens 200 Millionen Euro liegen. Dennoch soll die Arena komplett privat finanziert werden, sagte Herthas Präsident Werner Gegenbauer. Am kommenden Freitag ist eine Anhörung im Sportausschuss geplant, um über die Pläne des Vereins zu beraten.

Für das Land Berlin fiele durch den Auszug der Hertha ein wichtiger Mieter im Olympiastadion weg. In die Landeskasse würden dann fünf bis sieben Millionen Euro weniger an Einnahmen fließen.

Sendung: rbb aktuell, 14.05.2018, 21.45 Uhr

Kommentar

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2 Kommentare

  1. 2.

    Vielleicht mal besser informieren bevor man so nen Quatsch schreibt.
    Erstens ist Hertha schuldenfrei und zweitens wird das alles von denen komplett privat finanziert, geht sie also einen überhaupt nix an, was die mit ihrem Geld machen...

  2. 1.

    Wie kann man bei Hertha so verrückt sein und über ein neues Stadion nachdenken wenn man einen Sack voll
    Schulden hat. Mir unverständlich.
    Eine Firma hätte schon dreimal Insolvenz anmelden müssen.

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