Pál Dárdai im Gespräch mit Mitchell Weiser.
Bild: imago/Christian Schroedter

"Das habe ich nicht nötig" - Ex-Herthaner Mitchell Weiser kritisiert Trainer Dárdai scharf

Bayer Leverkusens Neuzugang Mitchell Weiser hat nach seinem Wechsel von Fußball-Bundesligist Hertha BSC seinen ehemaligen Trainer Pal Dardai scharf kritisiert. "Wenn der Trainer meint, solche Sachen sagen zu müssen, in der Öffentlichkeit... Ich könnte auch viele Sachen auspacken, die er gesagt hat. Aber das mache ich nicht, das habe ich nicht nötig", sagte Weiser dem Fachmagazin "kicker" (Montagausgabe).

Der Hertha-Coach hatte den 24-Jährigen zum Ende der vorigen Saison nicht mehr eingesetzt und vor dem finalen Heimspiel öffentlich erklärt, dass Weiser sich nicht sicher gewesen sei, ob er spielen wolle.

"Verarschen lassen wollte ich mich nicht"

Weiser betonte nun: "Ich wollte schon immer spielen, aber verarschen lassen wollte ich mich nicht." Nach zweieinhalb Jahren als unumstrittener Stammspieler war Weiser bei Dardai am Ende außen vor, saß zunächst drei Mal 90 Minuten auf der Bank und stand schließlich an den letzten vier Spieltagen gar nicht mehr im Kader, obwohl er weder gesperrt noch verletzt war.

Der Wechsel des U21-Europameisters von 2017 hatte sich schon zuvor angekündigt, zumal Weiser bei Hertha eine Ausstiegsklausel über zwölf Millionen Euro besaß. Die zog schließlich Leverkusen, wo der Außenverteidiger im Mai einen Fünfjahresvertrag unterschrieb.

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1 Kommentar

  1. 1.

    Ist doch alles gut....wenn man sich nicht mehr versteht, muss man sich trennen. Das hätte unser Superjogi sich auch mal überlegen sollen, bevor er nach Russland gefahren ist.

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