Eisbären Berlin vs EV Zug am 31.08.2018 im Sportforum Hohenschönhausen in Berlin (Quelle: imago/Duckwitz)
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3:5 gegen EV Zug - Eisbären starten mit Niederlage in Champions Hockey League

Die Eisbären sind mit einer Niederlage in die Champions Hockey League gestartet. Im  Wellblechpalast lagen die Berliner zwar schon mit 3:1 in Führung, gaben den Sieg durch zu viele Strafzeiten aber noch aus der Hand.

Das haben sich die Eisbären anders vorgestellt: Trotz toller Kulisse im traditionsreichen Welli und einer 3:1-Führung mussten sich die Berliner in der Champions Hockey League (CHL) dem EV Zug geschlagen geben. Am Ende siegten die Schweizer mit 5:3 - auch, weil die Eisbären zu viel Zeit auf der Strafbank verbrachten.

Schweizer gleichen die Berliner Führung sofort aus

Fünf Siege aus fünf Spielen: Mit dieser makellosen Bilanz aus der Vorbereitung traten die Eisbären zum ersten Pflichtspiel der Saison in der CHL an. Doch mit dem EV Zug aus der Schweiz stand dem Hauptstadtclub ein echtes Spitzenteam gegenüber.

Entsprechend intensiv war die Partie, in der die Gastgeber durch Micki DuPont (14.)  in Führung gingen. Doch während die 3.525 Zuschauer im Welli noch über die Führung jubelten, glichen die Schweizer nur 22 Sekunden später aus.

Olver und Noebels schießen Eisbären in Führung

Nach einem Jahr Abstinenz im internationalen Eishockey waren die Berliner besonders motiviert, sich gegen die starke Konkurrenz aus der Schweiz bestmöglich zu präsentieren. Zu Beginn des 2. Drittel schien der deutsche Vize-Meister auch auf dem besten Wege.

Mark Olver (23. Minute) sorgte erneut für die Führung der Eisbären, Olympia-Silbermedaillengewinner Marcel Noebels (24.) verwertete einen Pfostenschuss seines Mitspielers daraufhin zum 3:1. Ein Treffer in Überzahl - eine Disziplin, mit der sich die Berliner in der vergangenen Saison besonders schwer taten.

Zu viele Strafzeiten entscheiden über den Sieg

Doch die Euphorie der Hauptstädter wurde noch vor der Pause gebremst, denn die Gäste aus der Schweiz sind besonders für ihr starkes Spiel in Überzahl bekannt. Das demonstrierten sie gleich zwei Mal - 3:3 stand es vor den letzten 20 Minuten.

Ebenfalls in Überzahl ging der EV Zug dann sogar erstmals in Führung - und setzte die Gastgeber damit unter Druck. Angespornt von der besonderen Atmosphäre im "Welli" versuchten die Berliner alles, um den Ausgleich noch zu erzielen.

Zugunsten eines weiteren Feldspielers schickten sie Torwart Maximilian Franzreb auf die Bank. Marcel Noebels hatte den Ausgleich schon auf dem Schläger. Doch nach einem Fehlpass konnte Reto Suri ins leere Tor einschießen.

Eisbären empfangen am Sonntag tsechischen Meister

Nach dem ersten von sechs Gruppenspielen stehen die Berliner noch ohne Punkte da - haben aber schon am Sonntag die nächste Chance auf einen Sieg. Gegen den amtierenden tschechischen Meister Kometa Brünn spielen die Berliner am Sonntag ab 17 Uhr erneut im Welli.

Sendung: rbb aktuell, 31.08.2018, 21.45 Uhr

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