Die Berliner Patrick Hausding und Lars Rüdiger gewinnen EM-Bronze (Quelle: dpa/ Ian Rutherford)
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Video: Brandenburg Aktuell | 10.08.2018 | 13 Uhr | Simon Wenzel | Bild: dpa/ Ian Rutherford

Enttäuschung für Cottbuser Starter im BMX und Hindernislauf - Hausding und Rüdiger gewinnen Bronze vom Drei-Meter-Brett

Trotz Verletzung kurz vor der EM hat Wasserspringer Patrick Hausding mit seinem Partner Lars Rüdiger die Bronzemedaille vom Drei-Meter-Brett gewonnen. Für die Cottbuser Starter lief der Freitag bei den European Championships enttäuschend.

Bisher standen die Europameisterschaften unter keinem guten Stern für Wasserspringer Patrick Hausding. Der Berliner reiste mit einer Verletzung nach Edinburgh, war im Training nur wenige Tage vor der EM gestürzt. In seinem ersten Wettkampf, der Qualifikation vom Ein-Meter-Brett, verpasste er den Einzug ins Finale, weil er im letzten Durchgang zu nah ans Brett sprang und einen kräftigen Punktabzug bekam.

Umso erleichterter war der 29-Jährige am Freitagnachmittag, als er gemeinsam mit seinem Berliner Partner Lars Rüdiger die Bronzemedaille im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett gewann. "Diese Medaille hat einen großen emotionalen Wert, weil die
Wettkämpfe vorher unterirdisch für mich gelaufen sind", sagte der Olympia-Dritte von 2016.

Mit 394,77 Punkten mussten sie nur den Russen Jewgeni Kusnetsow und Ilja Sacharow mit 431,16 Zählern und den Briten Jack Laugher und Christopher Mears (430,62 Punkte) den Vortritt lassen.

Hausding bei Europameisterschaften: Elf Teilnahmen - immer Edelmetall

Für Patrick Hausding, der bereits an seinen elften Europameisterschaften teilnimmt und noch nie ohne Medaille zurückkehrte, ist der Wettkampf nun beendet. Wegen seiner Oberschenkelverletzung will der Berliner an den letzten beiden Tagen der Wettbewerbe im Royal Commonwealth Pool nicht mehr starten.

Am Samstag steht unter anderem das Mixed-Synchronspringen vom Turm an. Am
Sonntag beenden die Turmspringer im Einzel die EM der Springer.

Am Nachmittag hat die Dresdnerin Tina Punzel im Finale vom Ein-Meter-Brett ebenfalls gute Medaillenchancen.

Hindernisläuferin Möldner-Schmift verpasst Finaleinzug

Weniger gut lief der Tag dagegen bisher für die Athleten aus Brandenburg. Die Cottbuserin Antje Möldner-Schmidt hat im Vorlauf über die 3000 Meter Hindernis den Einzug ins Finale verpasst. Die Europameisterin von 2014 landete in ihrem Rennen auf dem 14. Platz. Für die 34-Jährige war es trotzdem ein besonderer Tag: Nach Verletzungs- und Babypause war es Möldner-Schmidts erster internationaler Auftritt seit 2014. Zahlreiche Verwandte und Freunde sahen eine couragierte Vorstellung der ehemaligen Mittelstreckenläuferin - der Angriff auf die Weltspitze gelang mit der Zeit von 9:52,79 Minuten jedoch nicht. Möldner-Schmidts langjährige Konkurrentin Gesa Felicitas Krause wiederum qualifizierte sich souverän und ohne Mühe für den Endlauf am Sonntagabend.

Für die Berlinerin Caterina Granz war in ihrer Heimat ebenfalls im Vorlauf Schluss. Die viel umjubelte Lokalmatadorin lief in ihrem Vorlauf als Neunte ins Ziel. 

Cottbuser BMX-Racer scheitern

Auch bei den BMX-Racern gab es aus Brandenburger Sicht keine guten Nachrichten. Alle vier Starter vom BMX Team Cottbus, unter ihnen der zweimalige Olympia-Teilnehmer Luis Brethauer, schieden in ihren Vorläufen aus. Brethauer wurde in seinem Lauf nur Siebter. Julian Schmidt aus Erlangen und Jonas Ballbach aus Göppingen schafften wiederum den Sprung in die nächste Runde und vertreten als einzige BMXer weiterhin die deutschen Farben in Glasgow.

Sendung: Brandenburg Aktuell, 10.08.2018, 13 Uhr

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