Mareike Arndt (l.) und Louisa Grauvogel (r.) bei der Leichtathletik-EM in Berlin (Quelle: dpa/Michael Kappeler/Hendrik Schmidt)
Bild: dpa/Michael Kappeler/Hendrik Schmidt

Mareike Arndt und Louisa Grauvogel - Unfall in Berlin beschert Siebenkämpferinnen das EM-Aus

Die deutschen Siebenkämpferinnen Louisa Grauvogel und Mareike Arndt sind bei der Leichtathletik-EM in Berlin in einen Autounfall verwickelt gewesen. Die beiden seien in ein Krankenhaus in der Hauptstadt eingeliefert worden, sagte Clemens Prokop, Präsident des EM-Organisationskomitees, am Freitag.

"Nach ersten vorliegenden Informationen haben die beiden sich keine schwerwiegenden Verletzungen zugezogen", so Prokop. Demnach sollen sie aber zunächst erst einmal zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben. Eine Fortsetzung des Wettkampfs dürfte für sie damit unwahrscheinlich sein.

Unfall auf der Rückfahrt vom Olympiastadion

Der Unfall habe sich auf der Rückfahrt vom Olympiastadion ins Mannschaftshotel nach der Vormittagssession am zweiten Tag des Mehrkampfes ereignet. Die dritte deutsche Starterin Carolin Schäfer war demnach nicht beteiligt.

Die 21 Jahre alte Grauvogel von der LG Saar lag nach sechs Disziplinen auf Rang sieben, die Leverkusenerin Mareike Arndt (26) war mit 5207 Zählern vorerst Zwölfte. Am Freitagabend stand noch der abschließende 800-Meter-Lauf (20.20 Uhr) auf dem Programm.

Sendung: Abendschau, 10.08.2018, 19.30 Uhr

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