Überraschungssieg zum Auftakt: Deutschland schlägt Ungarn beim Heim-Weltcup des Wasserballer. / imago/Insidefoto
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Weltcup in Berlin - Deutsche Wasserballer starten mit Sieg gegen Ungarn

Den deutschen Wasserballern ist zum Auftakt des Heim-Weltcups in Berlin ein echter Coup gelungen: Das Team von Bundestrainer Hagen Stamm besiegte Vizeweltmeister Ungarn mit 12:10. Damit lebt die Hoffnung auf eine Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2019 in Südkorea. Vier Startplätze für das Turnier werden in Berlin ausgespielt.

Aufholjagd wird belohnt

Im Europasportpark an der Landsberger Allee hatte Deutschland die ersten beiden Viertel noch knapp verloren. Mit 2:1 und 4:3 gingen sie an die Ungarn. Doch das deutsche Team gab sich nicht geschlagen - und drehte das Spiel gegen den Favoriten: Jeweils mit 4:2 konnten sie die zwei verbleibenden achtminütigen Spielabschnitte für sich entscheiden.  

Erfolgreichste Torschützen für das deutsche Team waren Kapitän Julian Real und Ben Reibel - sie trafen jeweils dreifach. Die weiteren Treffer erzielten Mateo Cuk (2), Marin Restovic (2), Hannes Schulz und Dennis Eidner. "Das war das, was wir uns gewünscht haben: echte Werbung für den Status des Wasserballs in unserem Lande", sagte Trainer Stamm der Deutschen Presse-Agentur.

Weitere Gegner sind in der Gruppe A nun zunächst der WM-Zehnte Japan (12. September/20.30 Uhr) und den WM-Siebten Australien (13. September/20.30 Uhr). Vermeintlich leichtere Aufgaben als die starken Ungarn. In Gruppe B duellieren sich derweil Olympiasieger Serbien, Weltmeister Kroatien, die USA und Südkorea. Das Turnier endet am Sonntag.

Sendung: rbb24, 11.09.2018, 21:45 Uhr

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1 Kommentar

  1. 1.

    Dieser Sieg hinterläßt in mir einen Zwiespalt. Einerseits würde ich mich freuen, wenn die Jungs ihr Ticket für die nächste WM lösen könnten. Andererseits würde das bedeuten (siehe Aussage von Hagen Stamm), das alles gut ist im Deutschen Wasserball. Ist es aber nicht. Insbesondere in der Jugendarbeit gibt es einen enormen Optimierungsbedarf! Regelmäßig gehen unsere Jungendmannschaften in ihren Trainingslagern gegen Mannschaften aus Ungarn, Kroatien, Monte Negro, Serbien und Spanien wortwörtlich unter. War es nicht so, daß die Magyaren gestern mit einer U21 Mannschaft angetreten sind?

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