Colin Smith von den Eisbären Berlin hat den Puck. (Quelle: imago/osnapix)
Audio: Inforadio | 14.09.2018 | Christian Riedel | Bild: imago/osnapix

Teamcheck - Die Eisbären auf der Suche nach dem Happy End

In der vergangenen Saison haben die Berliner Eisbären in der DEL die Meisterschaft erst im letzten Finalspiel gegen München aus der Hand gegeben. Dieses Mal soll es ein Happy End geben, auch wenn das erste Saisonziel schon verfehlt wurde. Von Christian Riedel

So lief die vergangene Saison

Die Berliner Eisbären landeten nach einer überzeugenden Vorrunde in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) auf dem zweiten Platz. In den Play-Offs schalteten sie erst Wolfsburg und dann Nürnberg aus. Der EHC München mit Ex-Eisbären Trainer Don Jackson war dann aber in der Final-Serie eine Nummer zu groß. Beide  Teams lieferten sich einen spannenden Kampf, den letztendlich die Münchner im siebenten Spiel für sich entschieden.

Wer kommt, wer geht?

Nach dreieinhalb Jahren hinter der Bande verließ Cheftrainer Uwe Krupp den Verein und wechselte zu Sparta Prag. Direkt nach dem letzten Play-Off-Spiel gab er seinen Abschied bekannt, was wohl auch daran lag, dass sich die Berliner mit einem neuen Vertragsangebot zu lange Zeit gelassen hatten. Mit Stürmer Nick Petersen ging der erfolgreichste Scorer der Play-Offs 2018 nach Klagenfurt.

Ersetzen soll ihn Jason Jaspers. Der 37-Jährige spielte zuletzt in Iserlohn, bekam keinen Vertrag mehr und wurde dann von den Berlinern verpflichtet. Brandan Ranford und Colin Smith aus der American Hockey League (AHL) sollen das Überzahlspiel verstärken. Für mehr Stabilität in der Defensive wurden die Verteidiger Florian Kettemer und Marc Cundari verpflichtet.

Der neue Trainer

Clément Jodoin war in der vergangenen Spielzeit schon Co-Trainer von Uwe Krupp. Der 66-Jährige kam von den Montreal Canadiens nach Berlin, für die er insgesamt zwölf Jahre lang in der NHL gearbeitet hatte. Jodoin ist seit 40 Jahren Trainer, mit allen Wassern gewaschen und kommt beim Team an. Für ihn muss vor allem die "Show" stimmen, die seine Mannschaft abliefert.

Erwartungen an die neue Saison

Das erste Ziel ist schon nicht mehr erreichbar. Die Berliner wollten in der Champions Hockey League (CHL) möglichst weit kommen, sind aber nach vier Niederlagen in vier Spielen bereits gescheitert. Hauptgrund waren viele Strafzeiten, die sich die Eisbären eingefangen haben. Die Mannschaft muss dringend disziplinierter spielen, um in der DEL von Anfang an eine gute Rolle zu spielen. Das Ziel ist eindeutig die Meisterschaft. Wenn es dem Trainer gelingt, die Neuen zu integrieren, ist das auch nicht utopisch.  

Sendung: Inforadio, 13.09.2018, 16.15 Uhr

Beitrag von Christian Riedel

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1 Kommentar

  1. 1.

    Mit aller Macht zur ACHT!!!

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