Sechster Sieg in Folge: Die Füchse Berlin schlagen den TBV Lemgo. / imago/Andreas Gora
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Handball | 29:23 gegen TBV Lemgo Lippe - Füchse Berlin bejubeln sechsten Sieg in Serie

Der Siegeslauf geht weiter: Gegen den TBV Lemgo Lippe gewinnen die Füchse Berlin mit 29:23. Es war ein souveräner Sieg - den Berlinern gelang es über die gesamte Spielzeit, die Gäste auf Distanz zu halten. Nun geht es nach Katar.

Erfolgsserie fortgesetzt - souverän gewonnen: Die Füchse Berlin haben den TBV Lemgo Lippe am Sonntag mit 29:23 (15:10) geschlagen. Es war der sechste Liga-Sieg in Folge für das Team von Trainer Velimir Petkovic, das nun auf den fünften Tabellenplatz steht. Beste Berliner Werfer waren Hans Lindberg mit sieben sowie Fabian Wiede und Fredrik Simak mit je fünf Treffern.

Die Füchse brauchten nicht lange, um in Fahrt zu kommen. Nach fünf ausgeglichenen Minuten setzten sie sich Tor um Tor ab. "Wir haben es in der ersten Halbzeit in vielen Phasen schlecht gemacht und einfache Treffer kassiert", sagte Lemgo-Coach Florian Kehrmann beim Bezahlsender Sky. Besonders deutlich wurde das zwischen der 5. und 13. Minute: Während Lemgo in dieser Phase torlos blieb, gelangen den Füchsen fünf Treffer.

Bis auf sieben Tore abgesetzt

Die 7:2-Führung war früh im Spiel eine komfortable Situation für die Füchse vor 7.360 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle. Und die Gastgeber spielten - angeführt von Fabian Wiede - weiterhin dominant. Zwischenzeitlich lagen die Berliner sogar mit sieben Toren in Front: Nach 24 Minuten traf Jacob Holm zum 13:6. Auch wenn Lemgo bis zur Pause auf 15:10 herankam - es schien ein ungefährdeter Heimsieg für die Füchse zu werden.

Zumal die Berliner nach der Pause zunächst weiter erhöhten: Als Hans Lindberg in der 35. Minute zum 18:11 traf, war es wieder der alte Sieben-Tore-Abstand für die Hausherren. Die Entscheidung war das jedoch nicht, sondern der Start von Füchse-Nachlässigkeiten. Gerade in der Abwehr fehlte nun die Konsequenz. Und Lemgo kam tatsächlich noch einmal heran. Sieben Minuten vor Schluss lagen die Gäste aus Nordrhein-Westfalen nur noch mit zwei Toren zurück.

Wichtige Paraden von Heinevetter

Und so waren es am Ende doch noch die Qualitäten von Silvio Heinevetter, die gebraucht wurden. Mit starken Paraden verhinderte der Füchse-Keeper in dieser Phase, dass es noch einmal richtig eng wurde. Gleich vier Mal konnte er glänzen. Und offensiv traf Berlin und zog am Ende wieder auf fünf Tore davon. Auch weil Fabian Wiede - inzwischen in Manndeckung - sich nicht irritieren ließ und weiter voranging: Fünf Tore waren es am Ende bei ihm, bei sechs Versuchen. Dazu kamen neun Assists. In den Vordergrund rücken wollte er sich selbst nicht. Aber ja, er fühle sich gut, sagte der 24-Jährige nach dem Spiel.

Seine Qualitäten werden nun direkt wieder gebraucht. Noch am Abend hebt der Flieger ab - am Dienstag folgt der erste Auftritt der Füchse bei der Klub-WM in Doha. "Ich habe noch keine Tasche gepackt, nichts gewaschen - und keinen Gedanken daran verschwendet", sagte Torhüter Heinevetter nach dem Spiel bei Sky. Aber mit Waschmaschine und Trockner werde das schon noch.

Sendung: rbb UM6, 14.10.2018, 18 Uhr

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