Jacob Tandrum Holm von den Füchsen Berlin nach einem Tor gegen SG BBM Bietigheim. (Quelle: imago/Hansjürgen Britsch)
Videeo: rbb24 | 04.10.2018 | Torsten Michels | Bild: imago/Hansjürgen Britsch

Handball-Bundesliga - Füchse gewinnen deutlich bei der SG Bietigheim

Die Füchse aus Berlin haben in der Handball-Bundesliga ihren fünften Sieg gefeiert. Am Donnerstagabend gewannen die Hauptstädter beim Aufsteiger Bietigheim klar mit 36:28. Füchse-Trainer Petkovic war dennoch unzufrieden mit der lustlosen Schlussphase.

Mit einer über weite Strecken souveränen Leistung haben die Füchse Berlin in der Handball-Bundesliga einen weiteren Sieg eingefahren. Beim Auswärtsspiel in Bietigheim gewannen die Berliner am Donnerstagabend verdient mit 36:28 (16:13).

Nach dem fünften Pflichtspielerfolg in Serie belegen die Berliner mit 10:4-Punkten den sechsten Tabellenrang - und haben dabei noch ein Spiel weniger als die Konkurrenz.  

Füchse mit Startschwierigkeiten

Schnell wurde den gut 2.000 Zuschauern in der Ludwigsburger MHP-Arena klar, dass sie an diesem Abend viele Treffer sehen würden: Schon nach 38 Sekunden nutzten die Füchse ihre erste Chance und spielten sich in der Folge schnell einen Zwei-Tore-Vorsprung heraus.

Die Gastgeber, die Aufsteiger aus dem schwäbischen Bietigheim, glichen aber immer wieder aus und gingen nach 15 Minuten gar mit 9:8 in Führung. Die Füchse erlaubten sich in dieser Phase zu viele Fehler. Ohne den verletzten Nationalspieler Paul Drux konnten die Berliner keinen Druck aus dem Rückraum aufbauen.

"Wir haben schwer ins Spiel gefunden, weil wir zu wenig investiert haben", sagte Füchse-Sportkoordinator Volker Zerbe gegenüber dem Bezahlsender Sky. "Gegen Ende der ersten Hälfte haben wir es besser gemacht." Mit einer 16:13-Führung gingen die Füchse in die Pause.  

15-Tore-Führung, aber dürftige Schlussphase

Im zweiten Durchgang machten die Berliner ernst, minütlich bauten sie ihren Vorsprung aus: Sechs, acht, zehn, 13 Treffer. Von den Schwaben kam nun keine Gegenwehr mehr. Zeitweise lagen die Berliner mit 15 Toren vorne. Erfreulich war zudem das Comeback von Kapitän Hans Lindberg. Verletzungsbedingt hatte der Däne in dieser Saison noch kein Spiel gemacht.

Dass Trainer Velimir Petkovic sich nach Spielende trotz der erfreulichen Nachrichten in Rage redete, lag an der Leistung seiner Füchse in den Schlussminuten: Der Chefcoach hatte etablierte Kräfte aus dem Spiel genommen und Reservespieler aufs Feld gebracht. "Ich erwarte eine andere Leistung der Ersatzspieler. Es kann nicht sein, dass wir in der Schlussphase sieben Tore verlieren. Ich will über 60 Minuten Leistung sehen", so Petkovic bei Sky. 

Am Ende stand ein noch immer deutlicher 36:28-Erfolg. Bjarki Elisson und Frederik Simak waren mit jeweils sechs Toren beste Schützen.   

Sieben Wochen ohne Paul Drux

Vor dem Spiel war bekannt geworden, dass Paul Drux den Füchsen Berlin rund sieben Wochen lang fehlen wird. Drux hatte sich nach lang anhaltenden Schmerzen im Fuß einer Operation des Sprunggelenks unterzogen. Bei dem Eingriff am Dienstag wurde eine Bänderverletzung des 23-jährigen behandelt. Zudem wurde Narbengewebe entfernt.

Sendung: rbb24, 04.10.2018, 21.45 Uhr

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