Eisbaeren Berlin vs Ingolstadt am 14.10.2018
imago/Engler
Video: rbb UM6 | 14.10.2018 | Bild: imago/Engler

Eishockey-Liga: 1:3 gegen Ingolstadt - Nach drei Siegen in Folge verlieren Eisbären zu Hause

Nach drei Siegen ist der Aufwärtstrend der Eisbären wieder gestoppt. Lange Zeit war das Spiel des Tabellensechsten gegen den neuen -zweiten Ingolstadt eng umkämpft: eine Partie, in der vor allem die beiden Torhüter glänzten.

Kevin Poulin war aus Berliner Sicht der Mann des Spiels und wurde am Sonntag extrem gefordert. Der kanadische Neuzugang im Eisbären-Tor zeigte überragende Paraden, musste letztendlich beim 1:3 (0:1, 1:1, 0:1) gegen den ERC Ingolstadt aber einmal mehr hinter sich greifen als Jochen Reimer auf der anderen Seite. Den finalen Treffer erzielte Ingolstadt in der Schlussminute ins von Poulin verwaiste Tor.

Vor gut 13.000 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof begannen die Eisbären druckvoll und erspielten sich früh einige Torgelegenheiten. Mit zunehmender Spielzeit schafften es die Gäste aber mehr und mehr, mit schnellen Kontern für Gefahr zu sorgen. In der achten Spielminute wurde der vom neuen Cheftrainer Clément Jodoin gecoachte Gastgeber dann ausgekontert.

Dank eines Treffers von David Elsner nahmen die Ingolstädter eine nicht unverdiente Führung mit in die erste Pause. Die Partie bis dahin ausgeglichen und fair, zehn zu elf Torchancen und keine Strafzeiten.

Power Play bringt die Entscheidung

Im zweiten Drittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, das Spiel wurde immer intensiver. Nach 25 Spielminuten gab es die Riesenchance für die Eisbären. Sean Backmann fing den Aufbaupass der Panther ab, Daniel Fischbuch hielt den Schläger dazwischen und fälschte den Puck ab. Auch den nebem ihm gelandeten Abpraller konnte Fischbuch im Nachschuss nicht nutzen.

Die Ingolstädter spielten insgesamt zielstrebiger und bauten ihren Vorsprung durch ein Überzahltor von Brett Olson in der 36. Minute aus. Doch nur kurze Zeit später konnten die Eisbären Fans auch das "Hallelujah Berlin" in der Halle singen, denn Daniel Richmond gelang in der 38. Minute mit seinem ersten Saisontor der 1:2 Anschluss-Treffer, ebenfalls im Power Play.

Eisbären lassen Chancen ungenutzt

Im Schlussabschnitt drückte wieder der deutsche Vizemeister: Brendan Ranford mit der doppelten Möglichkeit zum Ausgleich, er konnte den Puck aber nicht über die Linie schieben. Und weil die Eisbären ihre Chancen nicht nutzen konnten, kam kurz vor Ende der fast schon logische Schluss.

Jerry D'Amigo besiegelte mit seinem Empty-Net-Tor in der letzten Spielminute den 1:3-Endstand. Der ERC Ingolstadt klettert somit vorläufig auf den zweiten Tabellenplatz, die Eisbären bleiben -sechste.

Fazit: Die Erfolgsserie ist also wieder gerissen. Die Eisbären haben nach zuletzt drei Siegen in Serie wieder mal zu Hause verloren. In der Deutschen Eishockey Liga empfangen die Eisbären am kommenden Freitag die Grizzlys aus Wolfsburg und wollen dann die Erfolgsspur wieder aufnehmen.

Beitrag von Jonas Schützeberg

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsereNetiquette zum Kommentieren von Beiträgen sowie unsere Richtlinien zum Datenschutz.

Das könnte Sie auch interessieren