Maximilian Zimmer trifft für Cottbus (Quelle: imago/Beyer)
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Video: rbb24 | 10.10.2018 | Friedrich Rössler | Bild: imago sportfotodienst/Beyer

3. Liga | 1:2 gegen Halle - Erste Heimniederlage für Energie Cottbus

Energie Cottbus hat das Nachholspiel gegen den Halleschen FC mit 1:2 verloren. Nach einer verpatzten Anfangsphase und dem frühen Rückstand gelang den Lausitzern zwar noch der Anschlusstreffer - der erhoffte Befreiungsschlag blieb jedoch aus.

"Aufwachen, aufwachen", schallte es von den Rängen im Stadion der Freundschaft. Pele Wollitz tobte an der Seitenlinie, rannte immer wieder wutentbrannt auf den Rasen. Der Grund: Nach nicht einmal 20 Minuten lag Energie Cottbus im Nachholspiel gegen den Halleschen FC bereits mit 0:2 zurück. Viele Fehlpässe der Lausitzer erleichterten es den in Rot spielenden Gästen, die Partie von Beginn an zu dominieren.

Per Konter gelang Bentley Baxter Bahn (15. Minute) die Führung. Energie-Torhüter Avdo Spahic rannte aus seinem Tor, konnte den Treffer aber nicht verhindern. Während sich die Cottbuser noch ärgerten, erhöhte Björn Jopek (19. Minute) für die Hallenser bereits auf 2:0 - wenig später rettete der Pfosten beim Schuss von Mathias Fetsch für die Mannschaft von Claus-Dieter Wollitz.

Zimmers Anschlusstreffer rüttelt Energie wach

"Wir haben uns etwas Anderes vorgenommen und wollten eigentlich von Anfang an da sein und die ein bisschen überraschen. Das Gegenteil ist ein bisschen eingetreten. Wir wurden relativ kalt erwischt und mit den beiden Toren ein bisschen aus der Bahn geworfen. Das darf uns so nicht passieren", analysierte Kapitän Marc Stein, der nach einer Gelbsperre wieder in der Startelf stand.

Wie so oft wenn es nicht läuft, braucht es einen Wachrüttler - eine Einzelaktion, die die Mannschaft wieder in die Spur bringt. Die lieferte Maximilian Zimmer (31. Minute). Der 26-jährige gebürtige Berliner, der in der Jugend bei Hertha BSC spielte, setzte sich gut durch und ließ mit seinem Treffer die Hoffnungen der Energie-Fans wieder aufleben.

Hitzige Schlussphase - Rot für Matuwila

Das Anschlusstor zeigte bei der Elf von Pele Wollitz tatsächlich Wirkung. Wacher und mit mehr Druck agierte seine Mannschaft nun. Der für den verletzten Lars Bender eingewechselte Abdulkadir Beyazit hatte kurz nach Wiederanpfiff die bis dahin beste Cottbuser Chance auf den Ausgleich, als er völlig frei vor Halles Torwart Kai Eisele auftauchte. Aber wie er scheiterte auch Fabian Graudenz (75. Minute) am Keeper der Gäste.

In der Schlussphase wurde es noch einmal hitzig. Energies Jose-Junior Matuwila sah die Rote Karte, obwohl er im durchaus harten Zweikampf klar den Ball spielte. "Wir haben bis zur letzten Minute probiert, irgendwie einen Punkt mitzunehmen", erklärte Torschütze Zimmer - aber daraus wurde nichts mehr.

Achtelfinale im Landespokal am Sonntag

Erstmals in dieser Saison verloren die Lausitzer ein Heimspiel in der 3. Liga und verpassten damit die Chance, in der Tabelle ins Mittelfeld vorzurücken. Vor der nächsten Liga-Partie gegen Fortuna Köln steht für die Mannschaft von Pele Wollitz zunächst das Achtelfinale im brandenburgischen Landespokal an. Gegen Union Fürstenwalde (Sonntag, 14 Uhr) ist der Aufsteiger der klare Favorit - und könnte mit einem Sieg etwas fürs Selbstvertrauen tun.

Sendung: rbb24, 10.10.2018, 21.45 Uhr

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