Füchse-Spieler Fabian Wiede
Video: rbb UM6 | 07.10.2018 | Birgit Hofmann | Bild: dpa/wolf-sportfoto

Handball | Erste Liga - Füchse quälen sich zum Sieg gegen Außenseiter Ludwigshafen

Als Tabellenschlusslicht hätten die Eulen aus Ludwigshafen den Füchsen eigentlich keine großen Probleme bereiten dürfen. Taten sie aber: Erst kurz vor Schluss konnten die Berliner die Oberhand gewinnen und siegten schließlich mit 30:26.

Die Füchse Berlin haben ihre Erfolgsserie ausgebaut. Der EHF-Pokalsieger gewann am Sonntag bei Schlusslicht Eulen Ludwigshafen mit 30:26 (14:14), hatte aber große Probleme mit den Kurpfälzern. Nationalspieler Fabian Wiede und Mattias Zachrisson sicherten als beste Füchse-Schützen mit jeweils sieben Toren den sechsten Pflichtspielsieg in Folge. Mit 12:4-Punkten belegen die Berliner den sechsten Platz in der Handball-Bundesliga.

Zeitstrafe bringt die Entscheidung

Die Füchse taten sich beim Schlusslicht in der ersten Halbzeit schwer und gingen nicht einmal in Führung. Die ausgeglichene erste Hälfte endete 14:14. Nach der Pause gelang Kevin Struck mit dem 16:15 die erstmalige Führung, die der EHF-Cupsieger bis auf 19:15 ausbaute (38.). Das brachte aber nicht die nötige Sicherheit ins Füchse-Spiel.

Die Gastgeber kamen wieder bis auf einen Treffer heran. Das lag zum einen an vielen Stürmerfouls und technischen Fehlern der Berliner. Aber auch der gute Ludwigshafener Towart Stefan Hanemann brachte die Füchse mit guten Paraden zur Verzweiflung. Es blieb spannend. Sechs Minuten vor Schluss erzielte Frederik Simak das 25:23 für die Füchse, und Zachrisson legte während einer Zeitstrafe der Gastgeber zum 26:23 nach. Diesen Vorsprung gaben die Hauptstädter bis zum Ende nicht mehr aus der Hand.

Sendung: Inforadio, 07.10.2018, 18:00 Uhr

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