Montagsspiele Abschaffen
Transparent im Gästefanblock von Union Berlin mit der Aufschrift "Montagsspiele abschaffen!" (Bild: imago/Koch) | Bild: imago sportfotodienst

Union Berlin für Abschaffung der Montagsspiele - "Der Samstagabend könnte eine Alternative sein"

Der 1. FC Union Berlin hat sich in der Debatte um Anstoßzeiten in der 2. Fußball-Bundesliga für eine Abschaffung des Spiels am Montagabend ausgesprochen. "Dafür hat sich bisher keine Mehrheit gefunden. Der Samstagabend könnte die Alternative zum Montag sein", sagte Vereinspräsident Dirk Zingler am Mittwoch am Rande des Trainings. "Der Sonnabend beinhaltet ein besseres Reiseverhalten für die Fans, die Familien könnten mit ins Stadion genommen werden, weil Sonntag frei ist."

Zweitliga-Vereine stimmen für neue Anstoßzeit ab 2021

Einem Bericht der "Sport Bild" (Mittwoch) zufolge hatte sich die überwiegende Mehrheit der 18 Zweitligisten bei einer Versammlung für die Beibehaltung des Montagsspiels und eine zusätzliche Anstoßzeit am Samstagabend ausgesprochen. Die Deutsche Fußball Liga kommentierte dies am Mittwoch nicht.

"Entschieden ist noch gar nichts", betonte Union-Chef Zingler. "Wir wollen einen Exklusivspieltermin behalten. So ist der Sonnabend ins Spiel gekommen." Anstoßzeiten in der 2. Liga gibt es bisher am Freitag (18.30 Uhr), Samstag (13.00 Uhr), Sonntag (13.30 Uhr) und Montag (20.30 Uhr).

Unions Positionspapier sorgte für Aufsehen

Die Köpenicker hatten zuletzt mit einem Positionspapier zur Zukunft des deutschen Profifußballs Aufsehen erregt und dabei unter anderem die Ausweitung der drei Profiligen auf jeweils 20 Teilnehmer, den direkten Aufstieg aller Meister und eine "auf die Stadionbesucher ausgerichtete Anpassung der Anstoßzeiten" vorgeschlagen.

Sendung: rbb um6, 24.10.2018, 18 Uhr

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