Läufer beim 45. Berlin-Marathon. Quelle. imago/Norbert Wilhelmi
Bild: imago/Norbert Wilhelmi

Mittwoch um Mitternacht - Meldefrist für Berlin-Marathon 2019 endet

Am 29. September 2019 wird der 46. Marathon in Berlin steigen. Schon ein knappes Jahr vorher, in der Nacht zu Donnerstag, endet die Meldefrist. Viele Läufer müssen auf das Los hoffen, denn nicht jeder Bewerber kann am Ende einen der 44.000 Startplätze erhalten.

Am Mittwoch (7. November) endet die Meldefrist für den 46. Berlin-Marathon. Bis Mitternacht müssen sich alle Interessenten beworben haben, um in die Verlosung für einen Startplatz mit aufgenommen zu werden. Denn nicht jeder Bewerber bekommt am Ende auch einen Startplatz. Zwar haben besonders schnelle Läufer in der Regel einen Platz im Teilnehmerfeld sicher, alle anderen müssen aber auf den Losentscheid warten. Die Gewinner werden bis zum 3. Dezember benachrichtigt.

Andrang wie noch nie

Robert Fekl, Pressesprecher des Berlin-Marathons, ist schon jetzt überwältigt von dem Interesse an dem Groß-Event im nächsten Jahr: "Wir nennen ja nie konkrete Zahlen. Aber: Wir sind deutlich überbucht. Und haben die Zahlen vom vergangenen Jahr noch einmal klar gesteigert", so Fekl.

Zwar ist die Zahl der Bewerber schon seit Jahren immer höher als die Anzahl an Startplätzen, doch so groß wie für den Marathon 2019 war sie noch nie. Bei jedem Marathon müssen auch Läufer vor dem Ziel aufgeben, doch ist auch die Zahl der Finisher in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Es ist zu merken, dass auch Hobbyläufer heute gut ausgerüstet und perfekt vorbereitet zu einem Marathon antreten.

Auch diese gestiegene Zahl an Läufern im Zielbereich stellt die Veranstalter vor neue logisitische Herausforderungen. "Wir hatten in den letzten Jahren immer eine deutlich gestiegene Zahl an Finishern. Die Grenze nach oben ist natürlich nicht unendlich. Aber wir versuchen durch logistische Änderungen immer, die Anzahl doch noch ein wenig erhöhen zu können.", so Fekl.

Berlin läuft, rollt und fiebert mit

Auch 2019 wieder ein Weltrekord?

Beim diesjährigen Berlin-Marathon stellte der Kenianer Eliud Kipchoge einen neuen Weltrekord auf, der in diesem Jahr nicht mehr gebrochen werden dürfte. Der Rekord von 02:01:39 Stunden wird also mindestens bis in das nächste Jahr bestehen bleiben. Ob dann in Berlin ein neuer Rekord aufgestellt wird, bleibt abzuwarten.

Fest steht allerdings, dass auch beim 46. Berlin Marathon am 29. September 2019 wieder zahlreiche Spitzensportler vertreten sein werden. "Die Verträge mit den Top-Athleten werden immer erst später gemacht. Die sind aktuell in ihrer Saisonplanung ja noch nicht so weit. Aber: Spätestens nach dem letzten Jahr ist ja noch einmal klar, wo man am besten Top-Zeiten laufen kann", erklärt Robert Fekl die Faszination für Spitzensportler am Berlin-Marathon.

Auch Eliud Kipchoge versprach bereits nach dem diesjährigen Marathon im kommenden Jahr wieder in Berlin laufen zu wollen. "Berlin ist für immer meine Stadt. Ich werde im nächsten Jahr wieder hierher zurückkehren", sagte der Kenianer nach seinem Weltrekord-Rennen.

Sendung: rbb UM6, 07.11.2018, 18 Uhr

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