Augsburgs Matt Fraser versucht einen Bauerntrick (Quelle: imago/kolbert-press)
Video: Abendschau | 18.11.2018 | Jörg Klawitter | Bild: imago/kolbert-press

0:3 in der Deutschen Eishockey Liga - Eisbären verlieren in Augsburg

Die Eisbären Berlin haben den Sprung auf Tabellenplatz fünf verpasst. Im Duell mit dem Tabellennachbarn Augsburg erwischten die Berliner einen schlechten Start, kreierten nur wenige gute Chancen und unterlagen am Ende mit 0:3.

Das gab es in dieser Saison noch nicht: Den Eisbären Berlin gelang bei den Augsburger Panthern am Sonntagnachmittag kein einziger Treffer. Nach dem frühen Gegentor fanden die Berliner nicht zu ihrem Spiel und besiegelten die 0:3-Pleite mit einem unglücklichen Eigentor.

Augsburg erwischt Traumstart

Denkbar schlecht verlief schon der Start in die Partie. Dem frühen Puckverlust im gegnerischen Drittel folgte der Konter - drei Augsburger gegen einen Berliner. Die Panther spielten die Situation clever aus und Scott Valentine (1.) fälschte einen flachen Schuss von Jaroslav Hafenrichter ab.

Eisbären-Goalie Kevin Poulin hatte auch im weiteren Verlauf des ersten Drittels viel zu tun. Die offensiv aktiveren Augsburger brachten einige gefährliche Schüsse auf das Tor der Berliner - doch Poulin blieb zunächst der Sieger.

Unglückliche Eisbären-Aktion bringt Augsburg deutlicher in Führung

Im zweiten Drittel ergab sich für die Berliner zum ersten Mal eine Überzahlsituation, doch das beste Powerplay der Liga blieb erfolglos. Gerade hatten die Augsburger ihre Strafe abgesessen, da versuchten sie es erneut mit einem Konter – und waren wieder erfolgreich.

Adam White fand hinter dem Tor den im Slot lauernden Andrew LeBlanc (29.), der zum 2:0 einschoss. Kurz vor Ende des Drittels erhöhte ausgerechnet der erfahrene Verteidiger Micki DuPont (39.) mit einer unglücklichen Aktion auf 3:0 für die Panther. Sein Passversuch landete an Kevin Poulins Bein und sprang von dort ins Tor.

Keine Tore im Schlussabschnitt

Gegen die kompakt stehende Abwehr der Augsburger fanden die Berliner auch im Schlussabschnitt keine Mittel. Einzig in einer Statistik waren sie überlegen: die Strafzeiten. Zwei Faustkämpfe von Danny Richmond und James Sheppard gegen ihre Gegenspieler waren die auffallendsten Aktionen der Eisbären in den letzten 20 Minuten.

"Augsburg hat das sehr clever gemacht", lobte Martin Buchwieser die Panther. "Sie haben uns nach dem frühen Tor nicht ins Spiel kommen lassen, waren immer einen Schritt schneller."

Am Donnerstag steht für die Hauptstädter das nächste Spiel an. Zu Hause empfangen sie um 19.30 Uhr die Düsseldorfer EG, gegen die sie nach der 1:5-Niederlage Anfang Oktober noch eine Rechnung offen haben.

Sendung: Abendschau, 18.11.2018, 19.30 Uhr

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