Die Eisbären Berlin im Duell mit den Krefeld Pinguinen in der Deutschen Eishockey Liga. Quelle: imago/Contrast
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5:3-Sieg gegen Tabellennachbarn - Eisbären gewinnen gegen die Krefeld Pinguine

Die letzten Spiele der Eisbären verliefen im Zick-Zack-Kurs. Eine richtige Serie fehlt den Berlinern in dieser Saison, um mit den Spitzenteams der DEL mitzuhalten. Gegen den Tabellennachbarn aus Krefeld sollte zumindest an den Sieg aus dem letzten Spiel gegen die Schwenninger Wild Wings angeknüpft werden. Das gelang: Mit 5:3 (1:1, 1:1, 3:1) setzten sich die Berliner gegen Krefeld durch.

Frühe Tore - enge Partie

Im ersten Spiel nach der Länderspielpause legte die Mannschaft von Clément Jodoin gut los und ging bereits nach vier Minuten in Führung. André Rankel kam auf der rechte Seite frei zum Abschluss und brachte den Puck schön im Tor der Krefelder unter. Ein Traumstart für die Eisbären, der allerdings nicht lang anhielt. Bereits zwei Minuten nach der Führung konnten die Gäste durch Jacob Berglund ausgleichen.

Nach diesem turbulenten Beginn beruhigte sich die Partie und beide Mannschaften drosselten das Tempo merklich. So blieb das Spiel zwar spannend, weitere Tore kamen aber nicht zu Stande.

Zweiter Abschnitt gleicht dem ersten

Der Beginn des zweiten Spielabschnitts kam einer Kopie des ersten Drittels gleich. Wieder gingen die Eisbären nach wenigen Sekunden in Führung. Marcel Noebels verwandelte nach Zuspiel von James Sheppard zur erneuten Führung der Gastgeber. Doch wieder hielt die Führung nicht lange.

Eine Minute nach dem 2:1 glich Chad Costello wiederum für die Krefelder aus. Auch im zweiten Drittel verflachte die Partie nach den zwei frühen Toren. Beiden Mannschaften fehlte das Tempo, um öfter gefährlich vor das Tor des Gegners zu kommen. Vielmehr war das Spiel durch hart geführte Zweikämpfe und häufige Unterbrechungen geprägt. So ging es auch nach dem zweiten Drittel mit einem Unentschieden in die Kabinen.

Eisbären setzen sich im letzten Drittel durch

Aus diesen kamen erneut die Eisbären besser. Drei Minuten nach Wiederanpfiff war es Mark Cundari, der von der blauen Linie abschloss. Der Puck schlug links oben im Tor von Krefeld-Torwart Ilya Proskuryakov ein, der in dieser Szene nicht allzu gut aussah. Und erneut folgte dem frühen Eisbären Treffer ein weiteres Tor. Dieses Mal konnten die Berliner allerdings nachlegen und durch Frank Hördler auf 4:2 erhöhen.

Zwar wirkten die Eisbären nun dominanter, doch wieder kam Krefeld durch den zweiten Treffer von Chad Costello zum Anschlusstreffer in der 53. Minute. Die Eisbären ließen sich hiervon aber nicht beirren und erzielten in der 58. Minute durch André Rankel die Entscheidung. Rankel setzte mit seinem zweiten Treffer des Tages den Schlusspunkt unter eine gute Eishockeypartie.

Die Eisbären Berlin finden sich durch den Sieg nun auf dem achten Tabellenplatz der DEL wieder und treffen am kommenden Sonntag (16:30 Uhr) auf die Augsburger Panther.

Sendung: rbb24, 16.11.2018, 21.45 Uhr

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