Die Fans von Hertha BSC protestieren beim Spiel gegen RB Leipzig gegen das Fahnen- und Bannerverbot im Olympiastadion (Quelle: imago/Jan Huebner)
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Audio: Inforadio | 09.11.2018 | Jakob Rüger | Bild: imago sportfotodienst

Nach Fahnenverbot und Stimmungsboykott - Erstes Gespräch zwischen Hertha BSC und den Fans

Um den Streit zwischen Hertha BSC und seinen Fans beizulegen, haben sich Verantwortliche des Vereins und mehrere Fan-Vertreter am Donnerstag wie geplant zum Dialog getroffen. Darunter waren laut Hertha organisierte Gruppierungen, die Fanbetreuung von Hertha BSC, das Fanprojekt Berlin und Mitglieder der Geschäftsleitung des Klubs. Entgegen erster Information waren auch Vertreter der Ultras bei dem Treffen dabei.

Nach den jüngsten Entwicklungen hatte der Klub ein Gesprächsangebot unterbreitet. Die Teilnehmer des Dialogs, so heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins, haben über das weitere Vorgehen Vertraulichkeit vereinbart. 

Zwischen Verein und Fans war es zum Zwist gekommen, nachdem Hertha-Anhänger und Polizei beim Auswärtsspiel in Dortmund gewaltsam aneinander geraten waren. Das darauffolgende Banner- und Fahnenverbot beim Heimspiel gegen RB Leipzig quittierten die Fans mit einem Stimmungsboykott der Ostkurve. Zuletzt erstattete die Hertha-Fanhilfe Anzeige gegen Manager Michael Preetz wegen Beleidigung und übler Nachrede. 

Sendung: rbb24, 08.11.2018, 21.45 Uhr

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