Urs Fischer, Trainer des Fußball-Zweitligisten FC Union Berlin (Quelle: imago/Christian Schroedter)
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Schweizer Behörden sagen Nein - Testspiel des FC Union beim FC Basel fällt aus

Eigentlich war das Testspiel beim FC Basel am 26. Januar fest eingeplant - doch nun muss der 1. FC Union Berlin die Reise in die Schweiz wieder absagen. Wie der Fußball-Zweitligist am Freitag mitteilte, kann die Partie gegen den Schweizer Vizemeister nicht wie geplant im Baseler St. Jakob-Park stattfinden.

Gründe für die Absage sind noch unklar

"Was die Gründe für die Absage sind, wissen wir leider auch nicht", sagte Union-Sprecher Christian Arbeit auf Nachfrage von rbb|24. "Da müssen Sie die Schweizer Behörden fragen." Jedenfalls hätten die Gastgeber keine Erlaubnis zur Austragung des Spiels erhalten.

Auch für die Berliner Fans ist das ärgerlich - denn auf Seiten von Union hatte man schon einen Sonderzug geplant, der zum Gastspiel in die Schweiz fahren sollte. Der Fahrpreis werde natürlich erstattet, heißt es auf der Website von Union.

Partie in Basel sollte Rückrunden-Vorbereitung dienen

"Im Vordergrund steht die sportliche Planung und die Vorbereitung auf die Rückrunde", sagte Arbeit. Ganz bewusst habe man mit dem FC Basel einen hochklassigen Gegner ausgesucht, denn unmittelbar nach der Winterpause kommt mit dem 1. FC Köln gleich der Tabellenzweite nach Berlin.

Da die "Eisernen" und auch der FC Basel den 26. Januar bisher geblockt hätten, wäre es am besten, das Spiel einfach nach Berlin zu verlegen, sagte Arbeit. Darüber werde man jetzt mit den Schweizern verhandeln. Der FC Basel ist nach Grashopper Zürich der erfolgreichste Fußballverein in der Schweiz. Unter anderem waren die Baseler 20 Mal Schweizer Meister und holten zwölfmal den nationalen Pokal.

Erst im September gegen Grashopper gespielt

Die Partie gegen den FC Basel sollte nur wenige Monate nach einem Testspiel gegen den anderen Schweizer Vorzeige-Club stattfinden. Anfang September hatten sich die Berliner vor eigenem Publikum mit 3:3 vom Schweizer Rekordmeister Grasshopper Zürich getrennt. In einer unterhaltsamen Partie an der Alten Försterei gaben die Köpenicker zunächst eine 2:0-Führung aus der Hand, ehe der junge Berkan Taz mit einem sehenswerten Freistoßtor in der Schlussphase den Endstand besorgte.

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