Viktoria Schwalm jubelt (Quelle: imago/foto2press)
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Video: rbb24 | 05.12.2018 | Jonas Schützeberg | Bild: imago/foto2press

1:1 im Spitzenspiel der Frauen-Bundesliga - Turbine erkämpft Punkt gegen Wolfsburg

Turbine Potsdam hat der bisher makellosen Bilanz der Fußballerinnen vom VfL Wolfsburg einen Dämpfer verpasst. Das Team von Trainer Matthias Rudolph lag zunächst mit 0:1 zurück - bis Viktoria Schwalm mit einem Traumtor der Ausgleich gelang.

Die Fußballerinnen von Turbine Potsdam haben das geschafft, was in dieser Saison noch keinem Team der Bundesliga gelang: Gegen den VfL Wolfsburg erkämpfte sich das Team von Trainer Matthias Rudolph beim 1:1 einen Punkt.

Die Potsdamerinnen wollten nach zuletzt fünf Siegen in Serie ihren positiven Trend fortsetzen und auch das letzte Spiel der Hinrunde gewinnen. Doch mit dem VfL Wolfsburg kam ein Team mit makelloser Bilanz – zehn Siege aus zehn Spielen - in Brandenburgs Hauptstadt.

Wolfsburg scheitert immer wieder an Torfrau Fischer

Die Gäste kamen nach einer Viertelstunde erstmals gefährlich vor's Tor. Caroline Hansen hatte viel Platz auf der rechten Seite, doch Turbine-Torfrau Vanessa Schmidt hielt sicher. Die 20-Jährige, die die verletzte Nummer eins im Tor - Lisa Schmitz - ersetzte, bekam in der ersten Halbzeit zahlreiche Gelegenheiten, sich auszuzeichnen.

Doch auch die norwegische Nationalspielerin Kristine Minde (20.), Sara Gunnarsdottir (29.) und Pernille Harder (30.) scheiterten an Fischer. Kurz vor der Pause wurde Harder (43.) zentral bedient, doch Europas Fußballerin des Jahres 2018 traf nur den Pfosten.

Ewa Pajor bringt Wolfsburg in Führung

Auch in der zweiten Halbzeit hieß das überlegene Team zunächst Wolfsburg. Caroline Hansens (53.) Schuss aus elf Metern verfehlte das Tor jedoch denkbar knapp. Ein Führungstreffer wäre zu dem Zeitpunkt für den deutschen Meister längst verdient gewesen - und fiel wenig später.

Einen Schuss von Potsdams Johanna Elsig blockte Wolfsburgs Ewa Pajor zunächst ab, setzte sich dann aber gegen Verteidigerin Bianca Schmidt durch. Die Polin zeigte, dass sie zu Recht die beste Schützin der Liga ist, und traf zur 1:0-Führung für Wolfsburg.

Viktoria Schwalms Traumtor

Viel hatten sich Potsdams Trainer Matthias Rudolph und seine Spielerinnen vor der Partie vorgenommen, und sie kämpften bis zum Schluss. In den letzten Minuten der Partie wurden die Gastgeberinnen dann immer stärker.

Der eingewechselten Viktoria Schwalm gelang ein herrlicher Schuss aus 20 Metern platziert in den rechten Winkel. Nationaltorhüterin Almuth Schult war bei ihrem erst zweiten Gegentreffer der Saison chancenlos, und die rund 2.000 Turbine-Fans im Karl-Liebknecht-Stadion jubelten über den verdienten Ausgleich.

Huth lobt Moral des Teams

Nationalspielerin Svenja Huth lobte nach dem Spiel den Kampfgeist ihrer Mannschaft. "So ein Rückschlag zeigt einfach die Moral der Mannschaft: Dass wir da nicht aufgeben, sondern noch 25 Minuten Zeit hatten und verdient das 1:1 gemacht haben", so Huth.

Turbine bleibt in der Tabelle auf dem Tabellenplatz drei und empfängt bereits am Sonntag (14 Uhr) die TSG Hoffenheim.

Sendung: rbb24, 05.12.2018, 21.45 Uhr

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