Die Spieler der Füchse Berlin tanzen nach dem Sieg über Leipzig im Kreis, dabei ist auch Keeper Silvio Heinevetter im leuchtend gelben Trikot
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Video: Abenschau | 16.12.2018 | 19:30 Uhr | Dietmar Teige | Bild: imago/Bernd Koenig

Handball-Bundesliga - Clevere Füchse erkämpfen Heimsieg gegen Leipzig

Es war eine intensive Partie, aus der die Füchse Berlin als verdienter Sieger hervorgingen. Mit 26:23 (13:12) setzte sich die Truppe von Trainer Velimir Petkovic gegen den SC DHfK Leipzig durch - auch dank einer starken Leistung von Keeper Silvio Heinevetter.

Füchse-Torwart Silvio Heinevetter ballte Mitte der zweiten Hälfte die Faust, Sekunden zuvor hatte er in seinem leuchtend gelben Trikot einen Wurf pariert. Mal wieder. Die starke Leistung des Keepers trug maßgeblich zum Sieg der Berliner über Leipzig bei, Heinevetter entschärfte über 37 Prozent aller Angriffe auf sein Tor. "Wir haben gewonnen", fasste der Torhüter die Partie anschließend zusammen. "Im Endeffekt zählt, dass wir kämpferisch komplett da waren." Das 26:23 (13:12) über den Ligarivalen SC DHfK Leipzig, es war ein am Ende verdienter Sieg - auch, wenn die Partie über weite Strecken ausgeglichen war.

"Wir haben uns dann aber ein bisschen einlullen lassen"

Vor 9.000 Zuschauern in der ausverkauften Schmeling-Halle kamen die Füchse sofort gut ins Spiel - sie profitierten aber auch von einigen Fehlern der Gäste. Nach gut acht Minuten führte das Team von Trainer Velimir Petkovic bereits mit 7:2, tat sich dann allerdings gegen eine aggressive Leipziger Deckung in der Offensive immer schwerer. Die Füchse leisteten sich Fehlwürfe und Ballverluste - Silvio Heinevetter im Tor verhinderte zunächst, dass die Gäste diese Phase des Spiels für sich nutzen konnten.

"Ich glaube, wir haben sehr gut angefangen", so der Keeper selbstkritisch. "Haben uns dann aber ein bisschen einlullen lassen und ein paar Fehler zuviel gemacht." Kurz vor dem Seitenwechsel schaffte Leipzig dann doch den 12:12-Ausgleich, die Partie war in der Folge eng und hart umkämpft - auch nach dem Seitenwechsel. Die Berliner ließen Chancen liegen, Leipzig-Keeper René Villadsen entschärfte den einen oder anderen Ball.

Starke Füchse-Defensive, auch in Unterzahl

Mitte der zweiten Hälfte investierten die Füchse mehr, überzeugten mit einer starken Defensive, auch in Unterzahl. Allen voran dank Heinevetter konnten sich die Füchse auf 22:18 absetzen - die Vorentscheidung. Für den Keeper war diese Phase mit entscheidend für den letztendlichen 26:23-Erfolg. "Im Endeffekt muss man sagen, wenn man das ganze Spiel sieht: Komplett verdient gewonnen", so Heinevetter.  

Hans Lindberg, Fabian Wiede und Jakob Holm waren auf Berliner Seite mit jeweils vier Toren beste Werfer. Rechtsaußen Mattias Zachrisson feierte nach langer Verletzungspause sein Comeback. Danke des Sieges konnten die Füchse ihren Aufwärtstrend in der Handball-Bundesliga fortsetzen, die Hauptstädter sicherten so den fünften Tabellenplatz.

Sendung: rbb24, 16.12.2018, 21.45 Uhr  

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