Bjarki Elisson von den Füchsen Berlin beim Wurf (Quelle: imago/Bernd König)
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Video: Abendschau | 23.12.2018 | Nikolaus Hillmann | Bild: imago/Bernd König

27:25-Erfolg in der Handball-Bundesliga - Füchse feiern wichtigen Sieg in Magdeburg

Die Füchse Berlin haben sich im Topspiel der Handball-Bundesliga gegen den SC Magdeburg durchgesetzt. Durch den 27:25-Erfolg im Duell der Tabellennachbarn halten die Berliner Anschluss an die internationalen Plätze.

Der Dezember bleibt ein goldener Monat für die Füchse Berlin. Die Berliner gewannen das Topspiel der Handball-Bundesliga am Sonntagnachmittag in Magdeburg mit 27:25. Sie halten damit Anschluss an die internationalen Tabellenplätze.

Startschwierigkeiten bei den Füchsen

Silvio Heinevetter reckte gleich zu Beginn der Partie den Zeigefinger in die Höhe, als wollte er sagen: Mich müsst ihr heute erstmal schlagen. Der 34-jährige Füchse-Keeper erwischte in Magdeburg wieder einmal einen starken Tag. 17 Paraden sollten am Ende des Tages für ihn zu Buche stehen.

Doch zunächst fand seine Mannschaft nur schwer ins Spiel. Erst nach sieben Minuten gelang Bjarki Elisson der erste Treffer. In einer ausgeglichenen ersten Hälfte gelang es dem Team von Trainer Velimir Petkovic, das gefürchtete Tempospiel der Magdeburger zu unterbinden. Fabian Wiede traf Sekunden vor der Pausensirene zum zwischenzeitlichen 11:12.

Vorentscheidung nach 7:0-Lauf der Berliner

Kapitän Hans Lindberg vergab nach dem Seitenwechsel zunächst zwei gute Chancen zum Ausgleich, doch die Füchse verfolgten konsequent ihren Plan und kamen durch Johann Koch wieder in Führung. Ein anschließender Lauf brachte dem EHF-Pokalsieger sogar erstmals einen komfortablen 21:16-Vorsprung.

Vor allem die sehr gute Arbeit in der Defensive und der immer wieder durch Paraden auffallende Heinevetter waren die entscheidenden Faktoren für die Führung der Berliner. Lediglich vier Gegentreffer ließen die Berliner in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit zu.

Trainer Petkovic "glücklich" über den Sieg

In der Schlussphase gelang den Magdeburgern noch eine kleine Aufholjagd, den 27:25-Sieg der Füchse konnten sie aber nicht mehr gefährden. "Der Knackpunkt war das Davonziehen Mitte der zweiten Hälfte", analysierte Torhüter Heinevetter nach der Partie. "Wir wussten, dass wir die Chance bekommen würden und dann haben wir sehr gut in der Abwehr gestanden und haben die Gegenstöße genutzt."

"Ich bin glücklich, dass wir in so einer Atmosphäre bestehen konnten", freute sich Trainer Petkovic angesichts der besonderen Stimmung in Magdeburg, wo die Berliner keine gern gesehenen Gäste sind.

Die Füchse können diesen Erfolg und die Weihnachtsfeiertage allerdings nur kurz genießen: Schon am 2. Weihnachtsfeiertag empfangen sie ab 16 Uhr den HC Erlangen.

Sendung: Abendschau, 23.12.2018, 19.30 Uhr

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