Zwei von vier Füchsen im erweiterten WM-Kader: Fabian Wiede und Paul Drux. / imago/Matthias Koch
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Handball-WM | Eröffnungsspiel am 10. Januar in Berlin - Vier Füchse-Spieler im vorläufigen deutschen WM-Kader

Gleich vier Spieler des Handball-Bundesligisten Füchse Berlin stehen im vorläufigen Kader der deutschen Nationalmannschaft für die Heim-WM. Bundestrainer Christian Prokop berief am Montag Keeper Silvio Heinevetter, die Rückraumspieler Paul Drux und Fabian Wiede sowie Kreisläufer Erik Schmidt in das 28-köpfige Aufgebot.

Auf 16 Akteure reduzieren

Sie haben nun die Chance, beim WM-Auftakt am 10. Januar zur deutschen Mannschaft zu gehören. Jedoch muss der Bundestrainer das Aufgebot bis dahin noch von 28 auf die endgültige Größe von 16 Spielern reduzieren. Zwölf Spieler werden also gestrichen werden. Schon die erste Vorauswahl zu treffen, fiel Prokop schwer: "Ich habe einen kleinen Telefon-Marathon hinter mir und das waren nicht nur freudige Nachrichten", sagte er zur Nominierung.

Angeführt wird seine Mannschaft von Kapitän Uwe Gensheimer. Das Eröffnungsspiel besteitet das deutsche Team gegen ein gemeinsames Team aus Korea. Die weiteren Vorrundengegner heißen Brasilien (12. Januar), Russland (14. Januar), Frankreich (15. Januar) und Serbien (17. Januar). Die Spiele der WM werden bis zum 27. Januar in Deutschland und Dänemark ausgetragen, dann findet das Finale im dänischen Herning statt.

Testspiel gegen Polen mit Drux

"Wir müssen jetzt als Team weiter zusammenwachsen", forderte Prokop und gab zu: "Die Vorfreude steigt. Das Feeling wird immer kribbliger." Zur unmittelbaren Vorbereitung auf die WM zählen auch drei Testspiele - in Rostock gegen Polen (12. Dezember) sowie gegen Tschechien (4. Januar in Hannover) und Argentinien (6. Januar in Kiel).

Es sind die Spiele des Schaulaufens für die WM. Es gilt zu überzeugen, um am Ende zu den finalen 16 Spielern beim Heim-Turnier zu gehören. Für die Polen-Partie hat Prokop sein Aufgebot bereits festgelegt. Zum Kader zählen Silvio Heinevetter, Fabian Wiede und nun auch Paul Drux, den der 39-Jährige am Montag nachnomminierte. Ein gutes Zeichen für den Berliner. "Sicherlich kann man sagen, dass diese Spieler im Moment einen kleinen Vorsprung haben gegenüber den anderen haben", sagte Prokop.

Sendung: Inforadio, 10.12.2018, 13:15 Uhr

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