Spandaus Nikola Dedovic beim Wurf (Quelle: imago/Camera 4)
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9:9 gegen ungarischen Club Szolnoki - Wasserfreunde holen ersten Punkt in der Champions League

Die Wasserfreunde Spandau haben in der Champions League den ersten Punkt eingefahren. Nach zuvor drei sieglosen Partien nahmen die Berliner beim ungarischen Vertreter Szolnoki VSK durch ein 9:9 einen Punkt mit.

Ständiger Führungswechsel zu Beginn

Zu Beginn der Partie wechselte die Führung ständig. Nach dem 2:0 der Ungarn drehten die Wasserfreunde auf und gingen mit 3:2 in Führung. Nach dem zweiten Viertel waren dann wieder die Gäste, die 2017 den Wettbewerb gewannen, mit 6:4 vorn.

Die Berliner blieben aber stets dran und ließen den Favoriten nicht davonziehen. In der zweiten Halbzeit setzte Spandau das konzentrierte Spiel mit engagierter Abwehr und einem starken Torwart Laszlo Baksa im Rücken fort, sodass die Szolnoki-Stars kaum zur Geltung kamen.

Präsident Stamm sah "bestes Saisonspiel"

Nach drei Treffern im dritten Abschnitt von Youngster Denis Strelezkij gingen die immer selbstbewussteren Wasserfreunde mit einer 8:7-Führung in das Schlussviertel. Das 9:8 für Szolnoki glich Lucas Gielen 3:44 Minuten vor Abpfiff aus - für die erneute Führung reicht es aber nicht mehr.

Bester Spandauer am Mittwoch war Strelezkij mit fünf Toren. Die weiteren Treffer erzielten Nikola Dedovic (3) und Gielen (1). Spandau-Präsident Hagen Stamm lobte das Team ausdrücklich: "Das war eine Wiedergeburt und wohl das bislang beste Saisonspiel."

Die Wasserfreunde erkämpften sich zwar ihren ersten Punkt, stehen damit aber weiter am Ende der Tabelle hinter Ligakonkurrent Waspo Hannover (2 Punkte).

Sendung: rbb24, 05.12.2018, 21.45 Uhr

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