James Sheppard
Bild: imago/Contrast

Kopfverletzung erlitten - Eisbären Berlin bangen um Topscorer James Sheppard

Die prekäre Situation der Eisbären Berlin in dieser Saison droht sich zu verschlimmern. Bei der Niederlage beim Tabellenführer Adler Mannheim (2:6) am Donnerstag kassierte Angreifer James Sheppard Mitte des zweiten Drittels einen unfairen Check gegen den Kopf und musste das Spiel vorzeitig beenden.

 "Der Arzt hat entschieden, dass er nicht weiterspielen konnte", sagte Trainer Stéphane Richer bei Telekom Sport. Ob der mit zwölf Toren und 18 Vorlagen aktuell punktbeste Spieler des Teams beim Auswärtsspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg am Sonntag (14 Uhr) wieder dabei sein kann, ist noch offen. Über einen Einsatz des 30 Jahre alten Kanadiers soll frühestens nach dem Training am Samstag entschieden werden. Die Pleite in Mannheim war bereits die dritte in Folge.

Personalsituation darf keine Ausrede sein

Die missliche Personalsituation mochte der Kanadier nicht als Entschuldigung für die am Ende deutliche Niederlage beim Liga-Primus gelten lassen: "Wir sind ohne sechs Stammspieler angereist und haben dann noch Sheppard verloren, aber das ist keine Ausrede", sagte er. "Mannheim ist die beste Mannschaft der Liga. Sie haben ihre Qualitäten gezeigt und ganz klar verdient gewonnen."

Sendung: inforadio, 11.01.2018, 14:15 Uhr

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