Archivbild: Simon Hedlund am 13.08.2018 im RheinEnergieStadion in Köln (Quelle: dpa)
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Drei Abgänge an einem Tag - Hedlund, Redondo und Schösswendter verlassen Union Berlin

Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin hat am Freitag den Abgang von gleich drei Spielern vermeldet. Zunächst teilte der Verein mit, dass der schwedische Flügelstürmer Simon Hedlund zum dänischen Erstligisten Bröndby IF nach Kopenhagen wechselt. Der 25-jährige Schwede werde auch nicht mehr mit dem Team ins Trainingslager nach Spanien reisen, sondern einen Medizincheck bei Bröndby IF absolvieren.

Hedlund wechselte im Sommer 2016, damals sogar als Rekordtransfer der "Eisernen", vom schwedischen Club Elfsborg IF nach Köpenick und bestritt seitdem insgesamt 75 Pflichtspiele für den 1. FC Union Berlin. Dabei gelangen ihm elf Treffer und fünf Vorlagen. Während er in den ersten beiden Jahren zumeist Stammspieler war, kam der Schwede in dieser Saison unter Trainer Urs Fischer in 13 Spielen zumeist nur noch als Eränzungsspieler zum Einsatz.

"Es war der ausdrückliche Wunsch von Simon Hedlund, sich im Winter sportlich zu verändern. Sportlich ist der Abgang schade, da Simon über viel Qualität verfügt. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute", kommentierte Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball, den Wechsel.

Auch Redondo und Schösswendter gehen

Am Freitagabend wurden zudem auch Kenny Prince Redondo und Christoph Schösswendter verabschiedet.

Der 24-jährige Redondo lief seit Sommer 2015 für Union auf und absolvierte 73 Pflichtspiele für den Verein, konnte sich aber nicht als Stammspieler etablieren. Er wechselt innerhalb der Liga zu Zweitliga-Konkurrent SpVgg Greuther Fürth. "Kenny ist ein junger Spieler, der mehr Einsatzzeiten haben möchte. Auch wenn er für uns eine wichtige Rolle gespielt hat, möchten wir dem Wunsch des Spielers entsprechen und wünschen ihm für seine persönliche und sportliche Zukunft alles Gute", so Oliver Ruhnert

Der 30-jährige Österreicher Schösswendter kam seit Juli 2017 nur zu drei Pflichtspieleinsätzen. "Auch wenn ich mir meine sportliche Situation natürlich anders vorgestellt habe, hatte ich in Berlin und bei Union eine super Zeit", wird Schösswendter zitiert, "jetzt geht es für mich persönlich aber darum, noch einmal einen neuen Weg zu gehen." Der Vertrag wurde aufgelöst, Schösswendter kehrt in seine Heimat zurück und wechselt zu Admira Wacker nach Mödling, wo er bereits bis 2016 spielte.

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