Claudia Pechstein beim Weltcup in Polen (Quelle: imago/Newspix)
Video: rbb UM6 | 09.02.2019 | 18 Uhr | Daniel Gäsche | Bild: imago/Newspix

Eisschnelllauf-WM in Inzell - Pechstein wird Siebte über 5.000 Meter

In ihrem 50. Rennen bei Einzelstrecken-Weltmeisterschaften hat Eisschnellläuferin Claudia Pechstein ihre 47. Top-Ten-Platzierung erreicht. Bei den Weltmeisterschaften in Inzell wurde die Berlinerin in 7:00,90 Minuten über 5.000 Meter Siebte. "Ich ziehe den Hut vor dieser Leistung", sagte DESG-Präsidentin Stefanie Teeuwen.

"Ich bin damit sehr zufrieden", freute sich die 46-jährige Pechstein über ihre Leistung. "Hätte ich den Lauf heute nicht gemacht, dann hätte ich wahrscheinlich aufgehört. Dass ich überhaupt angetreten bin, ist für mich unter den gegebenen Umständen ein Sieg. Ich bin stolz auf mich."

Weiterer Start am Sonntag

Der Sieg ging wie schon über die 3.000 Meter an die Tschechin Martina Sablikova, mit der Pechstein gut befreundet ist. Mit einer Zeit von 6:44,85 Minuten verwies sie die Olympiasiegerin Esmee Visser aus den Niederlanden auf den zweiten Rang.

Pechstein hatte auf ihre Starts über 3.000 Meter und in der Teamverfolgung verzichtet, nachdem sie im Kampf um ihre Rehabilitation wegen einer Doping-Sperre erneut eine juristische Niederlage erlitten hatte. Am Sonntag geht sie noch im Massenstart aufs Eis.

Sendung: rbb UM6, 09.02.2019, 18 Uhr

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2 Kommentare

  1. 2.

    Ein Beispiel wie Eisschnelllauf zum psychisch-deprimierenden Hindernislauf mutieren kann.

  2. 1.

    Ein Beispiel wie Eisschnelllauf zum psychisch-deprimierenden Hindernislauf mutieren kann.

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