Sinnbild des Cottbuser Aufschwungs: Stürmer Streli Mamba. / imago/Köhn
Audio: Antenne Brandenburg | 15.03.2019 | Nachrichten | Bild: imago/Köhn

Energie Cottbus vor dem Heimspiel gegen Karlsruhe - In der Lausitz wird wieder gelächelt

Vor drei Wochen schien Cottbus nach einer 1:2-Pleite gegen 1860 München fast abgestiegen. Doch es folgte eine kleine Erfolgsserie - und mit einem weiteren Sieg am Sonntag könnte Energie die Abstiegsränge sogar verlassen. Der Gegner hat es aber in sich. Von Andreas Friebel

Das Lächeln ist nach Cottbus zurückgekehrt. Vergessen ist der Frust nach der Winterpause, als Energie vier Mal in Folge verlor und bis auf den vorletzten Platz abrutschte. Nach sieben Punkten aus drei Partien sind die Lausitzer wieder mitten drin im Rennen um den Klassenerhalt. "Viel Zeit, um uns über den späten Sieg in Halle zu freuen, haben wir nicht. Wir wollen jetzt auch gegen einen starken Gegner wie Karlsruhe punkten", sagte Trainer Claus-Dieter Wollitz am Freitag.

Karlsruher SC will zurück in Liga zwei

Der Sonntagsgegner Karlsruher SC (13 Uhr) steht derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz und kämpft damit um die Rückkehr in die zweite Liga. Dieser Kampf bekam unter der Woche aber einen herben Dämpfer. Ausgerechnet gegen Schlusslicht Aalen (0:3) patzte die Mannschaft aus Baden-Württenberg. "Sie hatten in dieser Saison schon öfters mal solche Spiele, wo sie gegen Außenseiter verloren oder Unentschieden gespielt haben. Ein Grund dafür könnte die Ausgeglichenheit der dritten Liga sein", glaubt Wollitz. 

Ob diese Niederlage eher ein Vorteil oder ein Nachteil für Cottbus sein könnte, wird sich erst nach der Partie zeigen. Gäste-Trainer Alois Schwartz jedenfalls sah sich am Freitag zu klaren Ansagen an sein Team veranlasst. "So etwas sollte uns nicht mehr passieren und ich hoffe, dass es uns nicht mehr passiert", so Schwartz, der nach der Pleite noch überlegt seine Startelf umzubauen. "Ich weiß noch nicht, ob es am Sonntag Änderungen geben wird. Aber ich sage: Es geht um die Einstellung, nicht um die Aufstellung."

Streli Mamba Sinnbild des Aufschwungs

Über die Einstellung seiner Mannschaft muss sich Claus-Dieter Wollitz derzeit keine Gedanken machen. Und auch über seine Startelf muss er nicht grübeln. "Warum sollte ich jetzt jemanden auswechseln?" Es deutet also viel darauf hin, dass die Siegerelf von Halle auch gegen Karlsruhe ihre Chance bekommt.

Zu dieser gehört auch Streli Mamba, der eine Weile in einem Formtief steckte. Mit zwei Toren gegen Münster und Halle meldete sich der Torjäger aber zurück. "Streli hat an der Seite von Dimitar Rangelov neues Selbstvertrauen bekommen. Wenn wir mit zwei Stürmern spielen, konzentriert sich nun nicht mehr alles auf ihn", erklärt der Cottbuser Trainer den Anstieg der Formkurve seines Stürmers. Mamba ist damit eine Art Sinnbild für den Aufschwung der Lausitzer. Der auch gegen Karlsruhe noch nicht enden soll.

Sendung: rbb24, 15.03.2019, 16 Uhr

Beitrag von Andreas Friebel

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2 Kommentare

  1. 1.

    Stasi-Ede ist in Dresden geschasst worden. Warum macht Cottbus nicht die Tore auf und holt Stasi-Ede wieder?

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