Torhüter Kevin Poulin und Micki DuPont von den Eisbären (Quelle: imago images / Jan Huebner)
Bild: imago images / Jan Huebner

2:3-Niederlage bei Meister München - Eisbären verlieren erstes Viertelfinale nach Verlängerung

Die Eisbären Berlin sind am Mittwochabend mit einer Niederlage ins Viertelfinale der Playoffs gestartet. In München gingen die Berliner zwei Mal in Führung, beide Male konnte Meister München ausgleichen. Weil es nach 60 Minuten 2:2 stand, ging die Partie in die Verlängerung. Dort entschied Justin Shugg mit seinem Tor zum 3:2 das erste Spiel für die Bayern.

Keine Tore nach 40 Minuten

Im Duell Meister gegen Rekordmeister starteten beide Teams hochkonzentriert, klare Torchancen waren deshalb selten. Der Ex-Münchner vergab die beste Chance für die Hauptstädter, als er in Überzahl aus kurzer Distanz an Nationalkeeper Danny aus den Birken scheiterte. Aber auch sein Gegenüber Kevin Poulin parierte stark, torlos ging es in die erste Pause.

Durch viele Strafzeiten brachte sich das Team von Trainer Stéphane Richer dann selbst in Bedrängnis, verteidigte aber weiter diszipliniert. Beim Schuss von Münchens Konrad Abeltshauser verhinderte der Pfosten den Rückstand.

Justin Shugg wird zum Matchwinner

Im Schlussabschnitt fielen dann endlich Tore. Sean Backman fälschte einen Schuss von Brendan Ranford zur Führung ab. München antwortete nur 63 Sekunden später durch ein Tor von Frank Mauer.

Doch die Berliner spielten weiter mutig nach vorn: Ranford brachte die Gäste erneut in Führung. Aber wieder fand das Team des Ex-Berliner Trainers Don Jackson eine Antwort. Justin Shugg erzwang mit dem erneuten Ausgleich die Verlängerung.

Dort sorgte der Münchner in Überzahl dann selbst für den Sieg der Gastgeber im ersten Spiel. Bereits am Freitag (19.30 Uhr) treffen beide Teams in Berlin erneut aufeinander.

Sendung: rbb24, 13.03.2019, 21.45 Uhr

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