Das Stadion An der Alten Försterei (Quelle: imago/Matthias Koch)
Bild: imago/Matthias Koch

Senatsverwaltung erteilt 2019 kein Planungsrecht - Ausbau der Alten Försterei verzögert sich

Im Sommer 2020 sollte sie fertig sein, die neue Alte Försterei. Bis dahin wollte der 1. FC Union Berlin sein Stadion in Berlin-Köpenick ausbauen, die Kapazität von 22.000 auf 37.000 Plätze erhöhen. Doch der Zeitplan wackelt. Wie die Bild-Zeitung am Dienstag berichtete, könne bis Sommer kein Planungsrecht mehr vergeben werden.

Auf Nachfrage des rbb erklärte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen sogar, dass man in diesem Jahr kein Planungsrecht mehr erteilen könne. "Es ist richtig, dass das Planungsrecht dieses Jahr nicht mehr geschaffen werden kann", teilte eine Senatssprecherin mit.

Infrastrukturelle Probleme müssen noch gelöst werden

Eine Einweihung des neuen Stadions pünktlich zum 100. Geburtstag des Stadions An der Alten Försterei im Sommer 2020 wird damit unwahrscheinlich. Vor allem infrastrukturelle Probleme müssten noch behoben werden. Vorgeschlagene Maßnahmen wie eine Straßenbahnwendestelle, ein zusätzlicher Westabgang am S-Bahnhof Köpenick und ein neues Parkhaus befänden sich noch in der Abstimmung.

Sendung: rbb UM6, 06.03.2019, 18 Uhr

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12 Kommentare

  1. 12.

    " Berlin hingt schon Jahrzente den Welthaupstädten hinterher...daran wir sich auch nichts ändern. Allet lacht. "

  2. 11.

    " Berlin hingt schon Jahrzente den Welthaupstädten hinterher...daran wir sich auch nichts ändern. Allet lacht. "

  3. 10.

    Scheint aber in Berlin keinen wirklich zu interessieren. Nun verschenkt die alte Dame schon tausende Tickets und dann kommen Samstag Nachmittag gg. Mainz zur besten Fußballzeit 33.000.......
    Mainzer mit eingerechnet......
    Schade, aber absolute Fußballprovinz........
    Glaube auch nicht, dass alle Probleme automatisch mit dem neuen Stadion zu lösen sind!

  4. 9.

    Ich hoffe alles wendet sich noch zum Guten und die Werten Herren und Damen aus der Politik entscheiden hier für Berlin für Union!!
    Zeigt das Berlin auch anders kann im Gegensatz zum BER

  5. 7.

    @Berliner
    Abnehmende und genhmigende Behörde ist für den BER Brandenburg.
    Aber nun zu Union, ja es ist Schade das die Genhmigung nicht zügig vorrankommt.
    Das liegt nicht an Union, die haben Ihre Arbeit gemacht. Da es ja ein Beteiligungsverfahren
    gibt müssen eben auch die Einwände der Anwohner bearbeitet werden.
    Wobei Ich sagen muss, wer in die Nähe eines Stadions oder wie auch hier die Bühne in der
    Wuhlheide zieht muss wissen, dass es temporär auch mal laut wird.
    @ Gernreisender
    Wer oder was soll das, Union hat schon ein eigenes Stadion. Baut doch in Brandenurg das
    Stadion von Hertha, geht doch sowieso Niemand hin.

  6. 6.

    Es ist ja auch nicht erst seit gestern bekannt,dass Union umbauen will und muss(DFB).Es ist einfach nur noch traurig,was
    da im Berliner Senat passiert.Union macht sogar Vorschläge,wie man am besten das Verkehrsproblem lösen könnte.Vom Senat habe ich diesbezüglich überhaupt noch nichts gehört.Eigentlich müssten ja mal ein paar Ideen vom Senat kommen.
    Aber das ist wohl zu viel verlangt.
    Eisern

  7. 2.

    Die Berliner Behörden bekommen inzwischen wirklich gar nichts mehr in angemessener Zeit gebacken und schaden damit der Weiterentwicklung und dem internationalen Ansehen unserer einst so angesehenen und schönen Stadt in unverantwortlicher Art und Weise. Der BER ist dabei das weltweit leuchtende Aushängeschild dieser Berliner Behördeninkompetenz und das Bewilligungstamtam zum Ausbau der Alten Försterei reiht sich nun nahtlos in dieses Dilemma ein. Die deutsche Hauptstadt entwickelt sich immer mehr zur Welthauptstadt der infrastrukturellen Peinlichkeiten, traurig!

  8. 1.

    Was kriegt Berlin eigentlich noch auf die Reihe??
    meines Erachtens "nüscht".

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