Hertha BSC steht am 11.10.2016 in Berlin beim Training des Fußball-Bundesligisten auf der Eckfahne des Trainingsplatzes. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
Audio: Inforadio, 28.03.2019, Sebastian Schöbel | Bild: dpa/Paul Zinken

Streit um Abriss von Häusern - Anwohner rebellieren gegen Herthas Stadionpläne

Hertha will ein neues Stadion bauen, müsste dafür aber zunächst Anwohner im Olympiapark umsiedeln. Die aber wehren sich, zusammen mit ihren Nachbarn:  Hertha hülle sich in Schweigen und bleibe Lösungen schuldig. Bald könnte es zu spät sein. Von Sebastian Schöbel

Es sind zwei Herzen, die in Markus Schirrmeisters Brust schlagen. Das eine ist blau-weiß. "Weil ich schon seit frühester Kindheit regelmäßig ins Olympiastadion gehe. Ich bin auch Mitglied von Hertha BSC und habe schon viele schöne Momente erlebt."

Das andere Herz schlägt für seine Wohnung: Schirrmeister lebt mit seiner Familie in der Sportforumstraße, direkt am Olympiastadion, so nah an Herthas Heimspielstätte wie kein anderer Fan in der Stadt. Für ihn und seine 85 Nachbarn stehe auch deswegen fest: "Wir wollen da nicht wegziehen und werden auch mit allen Mitteln dagegen kämpfen."

Abendschau | 27.03.2019 | Sylvia Wassermann

Kritik an Herthas Kommunikation

Kämpfen muss Schirrmeister nun aber ausgerechnet gegen: Hertha BSC. Der Verein will die Häuser mit insgesamt 24 Wohnungen in der Sportforumstraße abreißen, für ein neues, reines Fußballstadion. Dagegen formiert sich unter den Anwohnern in Ruhleben jedoch massiver Widerstand. Sie kritisieren vor allem, dass der Verein bislang überhaupt nicht mit ihnen gesprochen habe, dass grundlegende Fragen unbeantwortet seien.

"Eine ernstzunehmende Bürgerbeteiligung ist ganz offensichtlich nicht beabsichtigt", sagt CDU-Sportpolitiker Andreas Statzkowski. Er hat einen Info-Abend in seinem Wahlkreis organisiert. Die gemietete Aula in der Charles-Dickens-Grundschule ist am Mittwochabend bis auf den letzten Platz gefüllt, einige Besucher müssen auf Fensterbänken sitzen oder im Türrahmen stehen.

Den Stadionbau im Olympiapark lehnt Statzkowski ab - und bis auf Teile seiner eigenen Partei sehen das im Abgeordnetenhaus eigentlich alle Fraktionen ganz ähnlich.

"Hertha BSC ist nicht die Geisel vom Olympiastadion"

Knut Beyer, glühender Hertha-Fan seit Jahrzehnten, kann die Anwohner verstehen, vor allem die, die um ihre Wohnungen bangen. "Aber Hertha BSC ist nicht die Geisel vom Olympiastadion." Natürlich müsse sein Verein jetzt besser kommunizieren, mehr auf die Anwohner zugehen. Auch über Alternativstandorte müsse nochmal geredet werden, so Beyer. "Das Maifeld wäre ideal, Tegel wäre auch ein Standort. Wir wollen Berlin." Die aktuelle Debatte über seinen Verein aber empfindet Beyer als zutiefst ungerecht. "Ich finde, jetzt ist Berlin dran zu sagen, ob sie Hertha wollen oder nicht."

Offene Punkte gibt es bei der geplanten Hertha-Arena allerdings noch viele: Ausgleichsflächen für abgeholzte Bäume müssen geschaffen werden, Kosten für die Ertüchtigung der U-Bahn sind zu klären, die Nutzungsrechte für andere Vereine auf dem Olympiagelände sind strittig, neue Räumlichkeiten für die Bildungsstätte der Sportjugend werden benötigt und die wirtschaftliche Zukunft des Olympiastadions ist mit einem direkten Konkurrenten um Großveranstaltungen fraglich.

Selbst die Redlichkeit von Herthas möglichen Stadion-Investoren sei unklar, so Statzkowski. "Gerade deswegen finde ich es außerordentlich problematisch, dass der Verein zu der Frage, wer als Finanzier zur Verfügung steht, null Äußerungen gemacht hat." 

Teilnehmer beim Info-Abend zum neuen Hertha-Stadion
Bild: rbb/Schöbel

Die Genossenschaft verliert die Geduld

Am dringlichsten aber ist die Frage nach der Zukunft der Anwohner in der Sportforumstraße. Hertha schlägt noch immer den Bau von Ersatzwohnungen auf einer nahegelegenen Grünfläche, der Baumannschen Wiese, vor. Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann erklärt auf Nachfrage des rbb jedoch, dass der Verein dafür einen neuen Beschluss der Bezirksverordnetensammlung (BVV) anstreben müsse: Die Baumannschen Wiesen wurden bereits vor Jahren als geschützte Grünfläche ausgewiesen, gebaut werden darf dort bislang also nicht.

Jetzt läuft Hertha die Zeit davon, sagt Markus Schirrmeister. Seine Genossenschaft, die alteingesessene 1892 aus Charlottenburg, habe ihren Mitgliedern bereits klar gemacht: Ein ernstzunehmendes Angebot für Ersatzwonhnungen erwarte man bis Ende des Monats - also in wenigen Tagen. "Wenn bis dahin keine Einigung mit Hertha erzielt werden kann, macht die Genossenschaft die Tür zu für Hertha." Die Chance, dass das passiert, ist nach Informationen des rbb sehr groß.

Es könnte das frühe Ende von Herthas Stadion-Plänen sein.

Hertha BSC lehnt es derweil ab, mit dem rbb über die Entwicklung rund um die geplante Fußballarena zu sprechen, Interviewanfragen werden abschlägig beantwortet. Vereinssprecher Marcus Jung erklärt lediglich, der Vorschlag, auf den Baumannschen Wiesen Ersatzwohnungen für die Anwohner der Sportforumstraße zu bauen, sei weiterhin aktuell. Für das ebenfalls vom Abriss bedrohte Haus der Sportjugend habe man "mit dem Landessportbund Berlin eine Lösung entwickelt", so Hertha-Sprecher Jung. Welche genau, lässt er allerdings offen.

SPD sieht Olympiastadion als Standort Nummer 1

Die Berliner SPD will nun auf ihrem Parteitag am kommenden Wochenende beschließen, eine neue Fußball-Arena im Olympiapark nur unter strengen Auflagen zu genehmigen. So müsse unter anderem "eine adäquate und angemessene Regelung für die 24 Mietwohnungen in der Sportforumstraße gefunden werden", heißt es im Antrag der SPD-Delegierten aus Charlottenburg-Wilmersdorf. Zudem müsse Hertha den Finanzierungsplan für das Stadion vorlegen und per Konkurrenzschutzklausel zusichern, dass weder das Olympiastadion noch die Waldbühne oder das Maifeld in ihrer Wirtschaftlichkeit bedroht werden. Insider befürchten, dass durch die neue Arena und den Auszug der Hertha vor allem das Olympiastadion Verluste in Millionenhöhe einfahren wird.

Hertha-Sprecher Jung begrüßt die Auflagen der SPD ausdrücklich "Die Bedingungen kamen ja bereits in den Gesprächsrunden in der Vergangenheit zur Sprache." Da ging es allerdings noch nicht um die Frage, zu welchem Preis das Land Berlin der Hertha das Gelände im Olympiapark in Erbpacht überlassen würde. Die SPD wird dazu allerdings ebenfalls eine klare Forderung aufstellen: Nur zu "marküblichen Bedingungen" dürften die rund 50 Hektar im Olympiapark zur Verfügung gestellt werden. Ein aktuelles Gutachten hat nun laut rbb-Informationen ergeben, dass der Wert des Geländes im dreistelligen Bereich pro Quadratmeter liegt - und damit deutlich über den Vorstellungen der Hertha.

Ein Hertha-Fan beim Info-Abend für Anwohner des Olympiageländes
Bild: rbb/Schöbel

Seine Stadion-Taktik umstellen kann Hertha BSC nun kaum noch, der Verein spielt in der Frage nur noch auf Sieg - selbst wenn eine Niederlage droht. Der Plan B, die angedrohte Umsiedlung nach Ludwigsfelde, wurde von der Vereinsmitgliedern klar abgelehnt. In Ludwigsfelde rechnet man auch nicht mehr mit dem Bundesligisten. Auf Nachfrage des rbb richtet das Bürgermeisterbüro aus: "Es hat niemand Gesprächsbedarf angemeldet."

Beitrag von Sebastian Schöbel

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39 Kommentare

  1. 39.

    Das ausgegliederte Pofiabteilung gehört dem Verein.

    Die genannten Kriterien sind keine KO Gründe. Die dort illegal gebauten Wohnungen sollen an andere Stelle ersetzt werden. Übrigens ist es der Senat der sich Stadtweit als Wohnungsbauverhinderer profiliert. Zuletzt wurden 1000 Wohnungen am Westkreuz verhindert.
    Der Umweltschutz ist weit hergeholt. Es handelt sich um eine vermüllte Brache mit viel Unkraut und Wildwuchs. An andere Stelle kann das hundertfache für die Umwelt getan werden.
    Der Denkmalbehörde ist offen für den Stadionbau und nicht dagegen.

    Sie sind aus persönlicher Feindseligkeit gegen das Stadion.

  2. 38.

    @Meista: "was Hertha als privates Unternehmen macht, geht sie genau gar nichts an"
    das ist ein guter Satz.
    Sie wissen aber schon was die ganzen Kürzel hinter dem Vereinsnamen bedeuten, HERTHA BSC GMBH & CO KGAA.
    Also einfach mal informieren wenn man im trüben fischt.
    3 Kriterien sprechen gegen einen Stadionneubau, Umweltschutz, Denkmalschutz und vernichtung von Wohnraum,
    und da ist es völlig egal in welchem emotionalen Verhältnis man zur Hertha steht.

  3. 37.

    Und auch für sie noch einmal -> was Hertha als privates Unternehmen macht, geht sie genau gar nichts an, schließlich schreiben die ja auch nicht vor, was St Stefan aus Schönwalde alles zu tun und zu lassen hat.
    Also einfach mal etwas demütiger sein und das nicht anderen vorschreiben !
    Weder funktioniert das Stadion, noch ist das ansatzweise für modernen Fussball geeignet.
    Am Ende gehts ja nur um ein Grundstück, alles andere wird von Hertha komplett selbst finanziert, und die sind auch nicht dafür verantwortlich was aus dem Olympiastadion wird.
    Meinetwegen kann das eingestampft / abgerissen / entsorgt werden, damit man keine Kosten mehr damit hat.
    Wir sind wahrscheinlich die einzige Hauptstadt in der Welt, die keinen Spitzenfussball möchte, traurig aber damit hat mich RRG, die ich lange verteidigt habe, auch verloren...

  4. 36.

    Ist es Dummheit oder Arroganz der Herthaverantwortlichen, die Betroffenen nicht mit realisierbaren Lösungsvorschlägen zu versorgen. Hertha sollte demütig Lösungvorschläge und deren Finanzierung öffentlich machen. Schließlich besteht ausser privatwirtschaftlichen Interessen (Vermarktung) kein Grund ein funktionierenden Stadion zu verlassen. Den Luxus kann sich Berlin als Land eigentlich nicht leisten, Stadionmieteinnahmen verzichten Konkurenzlokation nebenan unterstützen.

  5. 34.

    Jetzt mal ganz im Ernst: Wie lange spielt Hertha BSC denn schon im Olympiastadion? Soweit ich weiß, gab es da auch Zeiten, als man in der 2. Bundesliga vor gerade einmal 3.000 Zuschauern gespielt hat. Hat sich da etwa jemand über das zu große Stadion beschwert? Und jetzt soll das auf einmal ein Problem sein? In Wirklichkeit sollte man doch froh sein, dass man mit dem Olympiastadion bei Spielen gegen Borussia Dortmund oder Bayern München auch mal Platz für fast 75.000 Zuschauer bieten kann. Bei einem kleineren Stadion wird das in Zukunft wohl kaum mehr der Fall sein.

  6. 33.

    Na bitte nun ist es endlich raus. Das hätte man aber schon vor einem halben Jahr haben können nur war nicht klar wer den schwarzen Peter bekommt. Na klar Hertha, ist doch logisch. Nur hatten die Hertha Vertreter doch immer gesagt man sollte erstmal intern, also mit dem Senat, reden und Ergebnisse präsentieren wenn welche vorliegen. Der Sportausschuss im Senat hatte aber allen Anschein nichts anderes zutun als die Hürden immer höher zu legen, wie jetzt ja auch zu lesen. Ein Teil der Mitglieder hatte ja auch dafür gestimmt das Hertha unbedingt ein Stadion in Berlin behalten muss. Das wars dann anscheinend auch für den Senat. Warum aber kann ein Stadion nicht am Rande von Berlin gebaut werden? Keine Probleme mit Lautstärke, Anwohnern, Parkplätze usw. Berlin entwickelt sich zur Umweltzone und Fahradstadt. Das Olympiastadion ist für Bundesligaspiele nicht mehr zeitgemäß und das sollten die Herthaner auch mal einsehen. Wenn sich Hertha wirklich weiterentwickeln will, was sie in der Vergangenheit auch bewiesen haben, muss der nächste Schritt gemacht werden. Man kann nur hoffen das ein neues Stadion weiterhin, auch außerhalb, geplant wird. Ansonsten sollten die Gegner eines solchen Stadions nach Leipzig oder Hamburg fahren um Europaliga Spiele zu sehen. Im Olympiastadion dann eher nicht. Also nur Mut denn Stillstand ist Rückschritt und lasst das Olympiastadion sausen. Ruhe für die Anwohner und.der Senat kann sein Biotop gestalten wie er möchte.

  7. 32.

    Hertha mit Dortmund und Liverpool in einer Liga. Was so ein unsinniges neues Stadion an so einem umsinnigen Platz bewirken kann. Dann fehlt nur noch Klopp in Berlin und Hertha kommt ganz oben an! :)

  8. 31.

    Wie wärs mit dem Jahn-Sportpark? Mehr als 24000 Zuschauer kommen doch eh nicht. Und das in einer Stadt mit bald 4 Mio. Einwohnern. Hertha? Lachhaft!

  9. 30.

    Zu 1.:
    Die Finanzierung soll ja gerade ein privater Investor übernehmen, weshalb es mich stark wundert, dass dieses Argument überhaupt verwendet wird um die bestehenden Pläne zu kritisieren.
    Zu 2.:
    Der Schritt in ein neues Stadion umzuziehen steht in direktem Zusammenhang damit, aus der "Mittelmäßigkeit" herauszutreten. Fußball ist ein Sport und dementsprechend mit einer starken Emotionalisierung des gesamten Events verbunden. Bei Spielen vor nahezu leeren Rängen und einer dementsprechend ruhigen Unterstützung durch die Fans kommen diese Emotionen, die zur Bindung der Zuschauer an einen Verein notwendig sind, leider nur geringfügig zustande. Daher also die Hoffnung durch ein reines Fussballstafion mit einer geringeren Kapazität eine Atmosphäre zu schaffen, welche ein Alleinstellungsmerkmal darstellt (Vergleichsweise mit Dortmund und Liverpool).

  10. 29.

    Es geht darum, dass das Stadion zu groß ist und ein Großteil der Spiele vor nahezu leerer Kulisse stattfinden. Da macht das Argument, dass Hertha doch bereits ein sehr großes Stadion Besitzt leider überhaupt keinen Sinn und zeugt davon, dass sie sich zu null Prozent mit der Thematik auseinandergesetzt haben. Aber gut, dass Sie zu allem eine Meinung haben.

  11. 28.

    "Wenn bis dahin keine Einigung mit Hertha erzielt werden kann, macht die Genossenschaft die Tür zu für Hertha." Die Chance, dass das passiert, ist nach Informationen des rbb sehr groß.

    Lieber Herr Schöbel, warum lassen Sie den geneigten Leser/Hörer nicht daran teilhaben, was denn diese "Informationen" etwas genauer beinhalten ? Freundliche Grüße

  12. 27.

    Tja, bei einer Stadt die zu ihrem Club stehen würde wäre es wesentlich einfacher sich zu einem Spitzenclub zu etablieren. Ergo, kaufen Sie bitte eine Dauerkarte, Trikot, Sky-Abo usw., werden Mitglied und unterstützen somit Hertha BSC. Denn ohne Geld ist es quasi unmöglich Spitzenfußball zu bieten. So ein Neymar kostet nun mal 222 Mio. allein an Ablöse. Aber Sie wissen es anscheinend besser. Kein Problem. Dafür gibt es eine Mitgliederversammlung.

  13. 26.

    Hertha ist ein sportorientiertes Unternehmen, da dieses Unternehmen dem Verein untersteht (50+1). Das Ziel ist der sportlich größtmögliche Erfolg. Dafür benötigt man im Profifußball nun mal Geld un eine vernünftige Wettbewerbsgrundlage.

  14. 25.

    Die U-Bahn ist bereits vorhanden und ist auch für das Oly notwendig, Die Station heißt auch nicht zufällig so. Notwenidige Maßnahmen müsste ergo so oder so dort ergriffen werden.

  15. 23.

    In Berlin gibt es eigentlich zig Flächen in denen Wohnraum entsthen könnte. Aber immer wieder werden Bauvorhaben verhindert weil es NIMBYS nicht so wollen, es Frischluftschneisen geben muss, Wildbienen usw usf. Da muss der Senat auch mal Farbe bekennen. - Wasch mir den Pelz, mach mich nicht nass - funktioniert nicht.

  16. 22.

    Hertha zahlt 5,4 Mio € Miete pro Jahr
    Der Zuschauerschnitt liegt seit Jahren über 47000 Zuschauer.
    Wenn Hertha nicht mehr im Olympiastadion spielt, verliert die Stadt viele Einnahmen.
    Übrigens ist die Olympiastadion GmbH nicht in der Lage einen wettbewerbstauglichen Rasen zustellen. Viele Bundesligisten bezeichnen den Rasen als Pferdeacker.
    Warum soll Hertha im Olympiastadion bleiben?

  17. 21.

    Was soll diese ganze Diskussion um Hertha und den Plan für ein neues stadion?
    1. Hat Hertha garnicht das Geld dazu und wird irgendwann vom Senat Finanzspritzen einfordern, weil man sich ja einbildet der hauptstadtclub zu sein
    2. Wofür braucht ein Mittelmaß Verein überhaupt ein neues stadion? Denn mehr als Mittelmaß war, trotz vollmundiger reden am saisonbeginn die letzten 10 jahre ja nicht da. Nur spiele um die goldene Ananas!
    Also, was soll das ganze Theater? ??

  18. 20.

    Ich möchte hier noch einen anderen Aspekt einbringen. Es geht ja nicht nur um die Bewohner die Ihre Wohnungen verlieren.
    Auch die Anwohner die in Stadionnähe wohnen werden noch auf die Barrikaden gehen. Gerade in der wärmeren Jahreszeit wird es immer lauter weil eine Veranstaltung die Nächste jagt. Es sind ja nicht nur die Hertha-Spiele. Zusätzlich sind jetzt schon immer mehr Konzerte in der Waldbühne. Hinzu kommen die Konzerte im Olympiastadion und Maifeld. Pro Woche sind 3 Konzertabende keine Seltenheit. Dazu kommen noch die ganzen Soundcheckzeiten. Wenn das Olympiastadion Hertha verliert, würden logischerweise noch viel mehr Konzerte zusätzlich im Stadion stattfinden. Man benötigt ja die Einnahmen. Mal vom mehrjährigen Baulärm des neuen Stadions ganz abgesehen.

    Jetzt gibt es ja bestimmt wieder einige die sagen, dass man sich doch über die "Gratiskonzerte" freuen soll. Aber nicht jeder steht auf den Dauerkrach eines 2 tägigen Lapalooza-Festivals (oder wie das Ding heißt).

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