Potsdams Sarah Zadrazil im Duell mit Fridolina Rolfö. / imago/foto2press
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Video: Brandenburg Aktuell | 17.03.19 | 19:30 Uhr | Christian Dexne | Bild: imago/foto2press

0:5-Niederlage beim Tabellenzweiten - Turbine Potsdam kassiert in München eine Klatsche

Zwei Spiele, zwei Niederlagen, 0:9 Tore: Es ist eine bittere Woche, die Turbine Potsdam aktuell erlebt. Die Brandenburgerinnen verloren am Sonntag das Spitzenspiel in der Frauenfußball-Bundesliga mit 0:5 (0:3) beim Tabellenzweiten Bayern München. Nur vier Tage nach dem 0:4 im Pokal beim VfL Wolfsburg war es bereits die zweite herbe Klatsche in Folge. In der Tabelle rutschten die Turbinen damit auf den vierten Platz ab.

Torfrau Fischer beste Potsdamerin

Es war von Beginn an nicht die Partie der Potsdamerinnen. Gerade einmal elf Minuten waren gespielt, da brachte Dominika Skorvankova München in Führung. Aus 18 Metern traf sie mit Hilfe des Innenpfostens zum 1:0. Nur neun Minuten später erhöhte Lineth Beerensteyn aus kurzer Distanz (20.). Sarah Däbritz markierte mit dem 3:0 (35.) den Pausenstand. Bei allen Gegentoren ließen die Turbinen ihre Torfrau Vanessa Fischer, die erneut den Vorzug vor Lisa Schmitz erhielt, im Stich.

Die 20-Jährige war trotz der fünf Gegentore mit Abstand beste Potsdamer Spielerin auf dem Bayern-Campus. Nach der Pause verhinderte sie zunächst gegen Fridolina Rolfö und Sydney Lohmann weitere Gegentore. In der 68. Minute musste sie aber einen platzierten Flachschuss von Rolfö zum vierten Bayern-Treffer passieren lassen. Ein gefühlvoller Lupfer von Jill Roord nach Alleingang über Fischer hinweg zum 5:0-Endstand (79.) beschloss eine einseitige Partie. Gina Chmielinski vergab Potsdams einzige nennenswerte Torchance (78.).

Sendung: rbbUM6, 17.03.19, 18:00 Uhr

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