Hertha-BSC-Spieler Vedad Ibisevic liegt am Boden (Quelle: imago sportfotodienst/Alex Gottschalk)
Bild: imago sportfotodienst

Nach Roter Karte gegen den BVB - Hertha legt Einspruch gegen Ibisevics Drei-Spiele-Sperre ein

Hertha BSC will die lange Sperre von Vedad Ibisevic nicht hinnehmen und wird deshalb fristgerecht Einspruch gegen das Urteil des Deutschen-Fußball-Bundes (DFB) einlegen. Das teilte Club-Sprecher Marcus Jung am Mittwochnachmittag mit. Das Sportgericht hatte den Hertha-Kapitän wenige Stunden zuvor zu einer Drei-Spiele-Pause verurteilt - und ihn zudem mit einer Geldstrafe von 15.000 Euro belegt. Auf den Einspruch, der in solchen Fällen stets innerhalb von 24 Stunden eingelegt werden kann, folgt eine mündliche Verhandlung.

Fünfte Rote Karte für Ibisevic

In der Nachspielzeit des Spiels gegen Dortmund hatte Ibisevic den Spielball in Richtung BVB-Torwart Roman Bürki geworfen. Weil der Schweizer sich in diesem Moment nach einem Ersatzball bückte, bekam er den anderen Ball ins Gesicht. Schiedsrichter Welz zückte nach dem Betrachten der Videobilder die Rote Karte für Ibisevic. Der Platzverweis war bereits die insgesamt fünfte Rote Karte für Ibisevic in der Bundesliga. Er gilt somit als Wiederholungstäter.

Sollte die Drei-Spiele-Sperre auch nach dem Einspruch des Vereins weiterhin Bestand haben, würde der Angreifer seinem Club in den Partien bei RB Leipzig, gegen Fortuna Düsseldorf und bei der TSG Hoffenheim fehlen.

Sendung: rbb UM6, 20.03.2019, 18 Uhr

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Antwort auf [Katrin E] vom 20.03.2019 um 18:09
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3 Kommentare

  1. 3.

    Also, ich bin ein Fan von Ibisevic, doch ich fand diese Aktion überflüssig und saublöd. Auch wenn er fehlen wird, finde ich eine Sperre von 3 Spielen leider gerechtfertigt. Abgesehen davon hab ich in der letzten Zeit selten so ein spannendes Spiel gesehen.

  2. 2.

    Ibisevic ist wegen unsportlichen Verhaltens, nicht wegen einer Tätlichkeit gg den Torwart, gesperrt. Kann man ganz offiziell beim DFB nachlesen. Und dann sehen Sie sich die Szene nochmal ganz genau an.

  3. 1.

    Drei Spiele gesperrt? Eine rote Karte bekommen wegen einer Tätlichkeit gegen den Torwart? Und die anderen roten Karten, die er bisher gesammelt hat? Vielleicht sollte das Sportgericht, wie bei einer MPU, die soziale Eigenschaft dieses Spielers überprüfen und ihn dann Mal für zehn Spiele sperren.
    Braucht die Bundesliga Spieler, die jeglichen Respekt vor seinen Mitspielern vermissen lässt?
    Wenigstens der Verein sollte jetzt Maßnahmen ergreifen.

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