Im Rahmen des DFB-Pokalspiels FC Energie Cottbus gegen den SC Freiburg hatte ein Zeuge einen bisher unbekannter Mann auf dem Stadiongelände festgestellt der ein Trikot mit dem Schriftzug "SIEGHEIL SON" trug (Quelle: Polizei)
Audio: Antenne Brandenburg | 22.03.19 | Anke Blumenthal | Bild: Polizei Brandenburg

Nach fünfmonatiger Ermittlung - Polizei ermittelt Tatverdächtigen im Fall "Siegheilson"

Nach über fünf Monaten Ermittlungsarbeit hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt, der im Oktober vergangenen Jahres ein Trikot mit dem Namenszug "Siegheilson" getragen haben soll. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 38-jährigen Mann aus dem Bereich Cottbus, der polizeilich bisher nicht in Erscheinung getreten war.  

Mehrere Zeugenaufrufe der Polizei

Laut Polizei habe sich der Mann bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert. Ihm droht nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens verfassungswidriger Symbole. Das Strafmaß dafür reicht von einer Geldstrafe bis zu einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.

Der FC Energie Cottbus teilte am Freitag per Twitter mit, man begrüße den Fahndungserfolg. Gegen den Täter werde auf Basis der Ermittlungen ein bundesweites Stadionverbot verhängt. Man werde rechtsextremistisches, rassistisches und menschenverachtendes Verhalten weiterhin nicht tolerieren.

Ein Zeuge hatte beim DFB-Pokalspiel des FC Energie Cottbus gegen den SC Freiburg im August ein Foto gemacht, das einen Mann mit dem Trikot zeigt. Die Polizei suchte seitdem nach Zeugen, um einen Tatverdächtigen zu ermitteln und wandte sich mehrmals an die Öffentlichkeit.

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