Jack Culcay verpasst seine WM-Chance. Quelle: imago/Ed Gar
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Knappe Niederlage nach Punkten - Berliner Boxer Jack Culcay verliert WM-Ausscheidungskampf

Der Berliner Boxer Jack Culcay hat den WM-Ausscheid im Mittelgewicht gegen den Ukrainer Segej Derewjantschenko verloren. Der 33-jährige Culcay unterlag seinem Rivalen in der Nacht zum Sonntag in Minneapolis einstimmig nach Punkten. Zwei Kampfrichter werteten das Duell 116:112, einer 115:113 für den Ukrainer. Culcay hat damit die Chance eingebüßt, um den WM-Gürtel der Verbandes IBF zu boxen.

Culcay: "Ich war nah dran"

In einem spannenden Kampf erwischte Culcay den besseren Start. Im weiteren Verlauf des Duells steigerte sich der Ukrainer jedoch, landete mehr Treffer und übernahm die Führung. Erst in den Schlussrunden drehte Culcay erneut auf und setzte den in den USA lebenden Derewjantschenko stark unter Druck. Der für den Berliner Boxstall Agon kämpfende Culcay konnte den Rückstand aber nicht mehr aufholen.

"In den USA musst du den Gegner mindestens einmal zu Boden bringen, wenn du gewinnen willst. Ich war nah dran", sagte Culcay nach dem Kampf und ergänzte: "Ich hatte am Ende das Gefühl, dass ich knapp vorn liege."

Culcay, der zwischen 2015 und 2017 bereits interimsweise Weltmeister im Verband WBA im Halbmittelgewicht war, muss nun vorerst auf seine nächste WM-Chance warten. Sergej Derewjantschenko hingegen darf weiter auf den Titel hoffen. Er trifft nun auf den Sieger des Kampfes zwischen dem US-Amerikaner Daniel Jacobs und dem Mexikaner Saul Alvarez.

Sendung: rbbUM6, 14.04.2019, 18:00 Uhr

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