Der DFB-Pokal im Olympiastadion Berlin (Quelle: imago/MIS)
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DFB-Pokalfinale im Olympiastadion - Leipzig und München fahren nach Berlin

Die Teilnehmer am DFB-Pokalfinale stehen fest: Am 25. Mai treffen RB Leipzig und der FC Bayern München im Berliner Olympiastadion aufeinander.

Leipzig hatte bereits am Dienstagabend durch ein 3:1 (1:1) beim Hamburger SV das Finalticket gelöst. Während das Team von Trainer Ralf Rangnick zum ersten Mal im Finale steht, ist der Gegner kein geringerer als der Rekord-Pokalsieger: Der FC Bayern München zog am Mittwochabend durch einen 3:2-Sieg in Bremen ins Endspiel ein.

Pokalfinale seit 1985 in Berlin

Seit 1985 wird das DFB-Pokalfinale im Berliner Olympiastadion ausgetragen. 74.300 Zuschauer finden laut DFB im Stadion Platz. Die Bewerbungsfrist für Tickets, die über den DFB in den Verkauf gingen, endete bereits am 22. Februar. Weil traditionell die Zahl der Interessenten die der verfügbaren Tickets deutlich überstieg, wurden die Kaufrechte unter den Bewerbern verlost.

Die restlichen Karten gehen an die beiden Finalclubs. Am 6. Mai startet für Leipzig-Mitglieder der Vorverkauf.

Sendung: Inforadio, 24.04.2019, 22.14 Uhr

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8 Kommentare

  1. 8.

    Endlich mal Fußball in der Möchtegern Hauptstadt. Super!

  2. 6.

    FC Langweilig gegen die Dosen.
    Zwei Clubs - einer schwimmt im Geld und kauft (fast) alles weg, was ihm gefährlich werden könnte, um diese Spieler dann auf der Bank vergammeln zu lassen und der andere Verein hängt an der Brausenadel - ohne Matschitz wäre Leipzig längst weg vom Fenster, aber dank dubioser Transfers (Salzburg) schiebt sich dieser "Club" Spieler hin und her. Ohne die klebrige Brause, würde dieser Verein nichts auf die Reihe gebracht haben.

    Beide Clubs, einer regiert von einem Steuerverbrecher und der andere von einem Gesundheitsschädiger, denn die Brausebude vermarktet nur, wer lebensgefährliche Risiken (Flugshows/Wingsuitspringer oder auch den Stratosphärensprung) auf sich nimmt und darin auch oftmal umkommt - ist das nicht eine schöne Welt?

    Mich widern diese beiden Clubs an - ich bin nicht neidisch - ich verabscheue Menschenhandel und solche, die sich daran schuldig machen.

  3. 5.

    Sie haben wohl den Schuss nicht gehört. Und von Fußball anscheinend so gar keine Ahnung.
    Aber gut, trinken Sie ruhig weiter Ihr Red Bull, machen Sie diese Firma dadurch noch reicher, damit diese noch teurere Spieler für Ihre Werbemannschaft kaufen kann. Das hat mit sportlichem Wettbewerb dann gar nix mehr zu tun. Echt traurig, dass Menschen auf dieses Marketingprodukt aufspringen und sowas tatsächlich noch unterstützen. Traurig für alle traditionellen Vereine, die versuchen, betriebswirtschaftlich selbst zu handeln und über die Runden zu kommen, und keinen Geldgeber haben, der ohne Ende Geld rein pumpt. Solche Projekte wie das aus Leipzig gehören vielmehr verboten.

  4. 4.

    Ich halte das RB Produkt für sehr schädlich für die Bundesliga. Auch wenn die Gelddominanz der Bayern und Ruhrpottbayern höchst bedenklich ist.
    Man fördert junge Talente aus aller Welt? Das ist pure Augenwischerei. Man kauft und verkauft auch nicht anders als der Rest der Großen. Dazu kommt die offene Wettbewerbsverzerrung durch den ungehinderten Geldfluß des besitzenen Großkonzerns, und die Spielerschiebereinen zwischen NY, Salzburg, Brasilien und Leipzig.

    Auch rechtlich ist dieses Produkt bedenklich. Regularien des DFB und der DFL wurden schlicht übergangen. Wen hier keine Korruption im Spiel ist würde es mich wundern.
    Die Aushöhlung des Vereinsrechtes ist ein weiteres Problem. Hier ist der Gesetzgeber gefragt solche Auswüchse einzudemmen.

    Fazit: RBL abschaffen!

  5. 3.

    Als ob die aus dem Süden besser sind.
    Ich finde das Projekt RB Leipzig sehr spannend und auch wichtig für die Bundesliga. Und im Gegenteil zu vielen anderen reichen Klubs, investieren sie nicht 50 oder mehr Millionen in "fertige" Spieler, sondern fördern junge Talente aus aller Welt. Vergleichen könnte man das mit dem SC Freiburg, nur dass dieser Verein leider nicht die finanziellen Möglichkeiten hat wie Leipzig.

    Ich freue mich schon auf das Finale und wünsche den Leipzigern ihren ersten Titel. Und in absehbarer Zeit folgt dann hoffentlich die erste Meisterschaft.

  6. 2.

    Vielen Dank für Ihren Kommentar, treffender kann man es nicht formulieren.
    Da hat die Brausefirma ja jetzt eine schöne Werbeplattform. Ekelhaft! Ich boykottiere diese Marke schon seit Jahren.
    Auch wenn ich absolut kein Bayern-Fan bin, werde ich dieses Jahr wohl zum ersten Mal den Münchnern die Daumen drücken. Jeder andere Verein ist mir lieber als dieses Werbekonstrukt!

  7. 1.

    Als wäre der deutsche Fußball nicht schon kommerzialisiert genug... jetzt kommt auch noch dieses reine Marketingprodukt RB zum Pokalfinale.
    Wiederlich.

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