Archivbild: Lara Prasnikar. / imago/Camera 4
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2:1 in Freiburg - Turbine Potsdam gelingt später Siegtreffer

Wichtiger Sieg im Kampf um den dritten Platz: Turbine Potsdam hat am Sonntagnachmittag in der Frauenfußball-Bundesliga mit 2:1 (0:0) in Freiburg gewonnen. Die Entscheidung in einer engen Partie fiel erst kurz vor Schluss. Die eingewechselte Lara Prasnikar erzielte beim Tabellen-Sechsten in der 85. Minute das Siegtor für das Team von Trainer Matthias Rudolph.

Zwei Elfmeter kurz nach der Pause

Bei Turbine kehrte nach drei Spielen auf der Bank Lisa Schmitz ins Tor zurück. Und die Nationaltorhüterin hatte maßgeblichen Anteil daran, dass in der ersten Halbzeit keine Tore fielen. Sie zeigte gegen Lena Lotzen (3.) und Sandra Starke (27.) zweimal ihre Klasse. Beim Schuss von Giulia Gwinn rettete zudem der Pfosten für die Brandenburgerinnen (11.). Für Turbine hatte Felicitas Rauch die einzig nennenswerte Chance im ersten Spielabschnitt (4.).

Kurz nach der Halbzeit überschlugen sich dann die Ereignisse im Möslestadion. Erst foulte Rauch Gwinn - den fälligen Strafstoß verwandelte die israelische Nationalspielerin Sharon Beck zur Freiburger Führung (56.). Drei Minuten später holte Starke an der Strafraumgrenze Anna Gasper von den Beinen. Es gab wieder Elfmeter - diesmal für Potsdam. Rauch ließ sich die Ausgleichschance zum 1:1 nicht entgehen (59.).

Im Anschluss verflachte die Partie bei nasskaltem Wetter etwas. Bis Turbine-Coach Rudolph ein glückliches Händchen bewies und neun Minuten vor Schluss Prasnikar brachte. Vier Minuten später gelang der Slowenin der umjubelte Siegtreffer.

Sendung: rbb UM6, 14.04.2019, 18.00 Uhr

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1 Kommentar

  1. 1.

    ...und die "Mädels" zeigen wieder wie es geht! :-) Super, weiter so! Ihnen merkt man einfach an, dass sie wollen und dann schafft man das auch. Vlt sollten die Hertha-Männer mal vorbeischauen...?!

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