Das Stadion An der Alten Försterei (Quelle: imago/Matthias Koch)
Bild: imago/Matthias Koch

Alte Försterei - Union Berlin verschiebt geplanten Stadionausbau

Der 1. FC Union Berlin wird den Ausbau des Stadions an der Alten Försterei nicht vor Sommer 2020 beginnen. "Es gibt keinen Umbau im ersten Bundesligajahr", sagte Präsident Dirk Zingler am Dienstag und ergänzte: "Ein paar Anpassungen werden wir für die Bundesliga vornehmen müssen. An der Kapazität werden wir aber erstmal nichts verändern." 

37.000 statt 22.000 Plätze

Union plant, seine Heimspielstätte von derzeit rund 22.000 auf etwa 37.000 Plätze auszubauen. Dafür sollen drei Tribünen aufgestockt werden, nur die Haupttribüne soll weitestgehend unverändert bleiben. Baurecht soll es laut Zingler innerhalb der nächsten zwölf Monate geben. Der Ausbau sollte ursprünglich bis zum Sommer 2020 zum 100-jährigen Stadionjubiläum abgeschlossen sein und rund 38 Millionen Euro kosten. 

Sendung:  rbb UM6, 28.05.2019, 18 Uhr

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3 Kommentare

  1. 3.

    Das kann man nun nicht in einen Topf tun. Hertha will ein neues Stadion an einem anderen Standort bauen. Bei Union geht es um einen Umbau des bestehenden Stadions.

  2. 2.

    Ja schon merkwürdig, bei Hertha wird wirklich alles versucht sie aus Berlin zu vergraulen und bei Union scheint alles möglich zu sein, sehr traurig lieber Senat, meine Stimme habt ihr nicht mehr.

  3. 1.

    Gratulation Union!
    Heute durfte ich lesen, dass der Senat unverzüglich alles in die Wege leiten möchte, um die Stadionerweiterung zu ermöglichen. Zudem wird die Verlängerung der Süd-Ost-Verbindung bis zum Stadion zu 80% vom Bund und 20% vom Land bezahlt.
    In der Diskussion der letzten Monate zum Thema Stadion-Neu- und Umbau in Berlin war die einhellige Meinung immer, dass es keine öffentlichen Gelder für Fußballvereine geben solle, die Millionen im Profigeschäft einnehmen. Nun überschlägt sich jedoch der Senat bei der einseitigen Unterstützung von Union, nachdem bereits das Stadion für einen Witzbetrag verpachtet wurde, und alle klatschen ... .

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