Collage: Neben dem Flughafen Tegel ist ein Entwurf des geplanten Hertha-BSC Stadions platziert (Bild: imago/GünterSchneider/Hertha BSC | Collage: rbb24/Dave Rossel)
Audio: rbb | 16.05.2019 | Thorsten Gabriel | Bild: imago/GünterSchneider/Hertha BSC | Collage: rbb24/Dave Rossel

Geplanter Neubau - Sportsenator bietet Flughafen Tegel für neues Hertha-Stadion an

Fußball-Bundesligist Hertha BSC will weiterhin im Olympiapark sein neues Stadion bauen, obwohl es dort eigentlich keine verfügbaren Flächen gibt. Nun bringt Sportsenator Geisel einen Standort ins Spiel, über den schon länger diskutiert wird: den Flughafen Tegel.

Der Berliner Senat hat dem Fußball-Bundesligisten Hertha BSC angeboten, sein neues Stadion möglicherweise auf dem Flughafengelände in Tegel zu bauen. Das hat ein Sprecher von Sport- und Innensenator Andreas Geisel (SPD), Martin Pallgen, dem rbb bestätigt.

Der Verein reagierte abwartend. Man freue sich über das Angebot, das sei "ein gutes Signal, dass die Landesregierung die Bedeutung einer eigenen Arena für Hertha BSC anerkennt", heißt es in einer Mitteilung. "Gemeinsam mit den Beteiligten auf Seiten des Senats werden wir die Idee, auf dem Gelände des Flughafens Tegel eine Arena in der entsprechenden Größe zu errichten, gerne ernsthaft prüfen." Allerdings halte man den Olympiapark weiterhin für den geeigneteren Standort, so Hertha-Manager Michael Preetz.

Zudem gebe es da ja noch eine andere, große Hürde: "Dass das vom BER abhängt, ist unstrittig", sagte Preetz.

Bau in Tegel würde länger dauern

Zuvor hatte die Zeitung "B.Z." Geisel zitiert, wenn der Fußball-Bundesligist in Berlin bauen wolle, wäre das Gelände des Flughafens nach dessen Schließung durchaus eine Möglichkeit. Die Einzelheiten müssten aber noch geprüft werden, so Geisel. Der Senat mache Hertha damit ein Angebot, man diktiere aber keinen fertigen Plan, so der SPD-Politiker weiter. Nach Informationen des rbb wurde über ein Stadionbau in Tegel schon länger mit dem Verein gesprochen.

Den bisherigen Zeitplan von Hertha BSC, das Stadion am 25. Juli 2025 fertigzustellen, würde der Bau auf dem - dann ehemaligen - Flughafengelände allerdings durchkreuzen: Eine Fertigstellung des Stadions in Tegel sei laut Geisel frühestens 2027/28 möglich.

Die für die Umgestaltung des Geländes zuständige Tegel Projekt GmbH reagierte auf Nachfrage von rbb|24 skeptisch: Ein Prüfauftrag für solch einen Stadionbau gebe es bislang nicht, die "bisherige Planung für die Nachnutzung sehen auch nichts dergleichen vor."

Hertha besteht auf Bau im Olympiapark

Laut "B.Z." ist eine große Grünfläche im nördlichen Bereich des Flughafengeländes als Stadionstandort denkbar. Der SPD-Sportpolitiker Dennis Buchner sagte dem Blatt, Tegel wäre der einzig sinnvolle Standort innerhalb der Stadtgrenzen, bei dem es keine Probleme mit Anwohnern gäbe. Buchner hatte sich schon in der Vergangenheit für alternative Stadionstandorte ausgesprochen.

Wie der rbb exklusiv im April berichtet hatte, ist der von Hertha geplante Bau an der Rominter Allee am Widerstand einer Wohnungsbaugenossenschaft gescheitert. Diese sollte ihre 24 Wohnungen im östlichen Teil des Parks an Hertha BSC verkaufen, allerdings nur wenn der Verein im Gegenzug Ersatzwohnraum schafft. Eine plausible Lösung konnte Hertha allerdings trotz monatelanger Suche nicht vorlegen. Die Fraktionen der rot-rot-grünen Koalition in Berlin hatten daraufhin erklärt, dass die von Hertha geplante Arena im Olympiapark damit "nicht zu realisieren" sei. Sportsenator Geisel erteilte zuletzt auch Plänen der Hertha eine Absage, möglicherweise auf dem denkmalgeschützten Maifeld zu bauen.

Kritik von FDP, Grünen und AfD

Auch FDP, AfD und Teile der CDU hatten sich bereits gegen die geplante neue Arena im Olympiapark ausgesprochen. Die SPD wollte dem Neubau nur zustimmen, wenn Hertha eine Konkurrenzausschlussklausel unterzeichnet, um die Wirtschaftlichkeit des Olympiastadions nicht zu gefährden. Zudem hätte der Verein eine Fertigstellungsgarantie abgeben müssen. Hertha BSC hatte zuletzt zugesagt, die Finanzierung des Stadions offenzulegen. Es würden bereits "drei konkrete Finanzierungsalternativen" geprüft, so Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller in der "Morgenpost".

FDP-Fraktionschef Sebastian Czaja, der für den Weiterbetrieb des Flughafens Tegel kämpft, übte scharfe Kritik an Geisels Vorstoß. "Den BER kriegt der sozialdemokratisch geführte Senat seit Jahren nicht eröffnet, aber TXL wird jedem in der Stadt als zukünftiger Standort gedankenlos versprochen." Er habe das Gefühl, so Czaja, "dass Herr Geisel die Stadionpläne von Hertha nicht erst nimmt".

Der grüne Regierungspartner lehnte den Vorstoß ebenfalls ab. "Das ist ein Schnellschuss, der niemanden weiterbringt", sagte die Sprecherin für Sport im Abgeordnetenhaus, Nicole Ludwig. Sie halte das Szenario auch nicht für umsetzbar. Ludwig äußerte darüber hinaus Zweifel, ob auf dem Gelände überhaupt noch Platz für ein Stadion sei.

Die AfD bezeichnete Geisels Vorschlag als "absurd". "Tegel wird als Flughafen gebraucht und steht damit nicht für ein Fußballstadion zu Verfügung", so der sportpolitische Sprecher der Partei, Frank Scheermesser. "Darum schlagen wir jetzt vor, das Tempelhofer Feld als Standort zu prüfen und die Berliner in einem Volksentscheid darüber abstimmen zu lassen, was sie davon halten.

Der Bebauungsplan des Berliner Flughafen Tegel. Die grau-makierte Fläche zeigt, laut Plan, noch freie Fläche auf dem Flughafengelände (Quelle: rbb|24/ Mappa Pro)Der Bebauungsplan für den Flughafen Tegel. Die grau-markierte Fläche steht noch zur freien Verfügung.

Hertha hat Tegel eigentlich ausgeschlossen

Die Idee, das neue Stadion in Tegel zu bauen, war bereits Ende 2018 ins Gespräch gebracht worden, als Alternative zum Olympiapark. Der Verein hatte den Standort nach eigenen Angaben geprüft und verworfen. Allerdings war er durchaus in die "engere Auswahl" gekommen, so Hertha-Sprecher Marcus Jung auf Nachfrage von rbb|24. "Im direkten Vergleich hatte unser Wunschstandort Olympiapark wegen der infrastrukturellen Anbindung besser abgeschnitten."

Dort befindet sich neben der U-Bahn auch die S-Bahn mit dem größten S-Bahnhof Deutschlands, der die An-und Abreise von mehreren zehntausend Fans innerhalb sehr kurzer Zeit ermöglicht.

Die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Tegel "ist schon jetzt gut und würde sich durch einen Ausbau der U7 nochmals verbessern", lautete das Fazit der Stadortanalyse. Zudem sei die A111 nicht weit und der Standort sei von der Autobahn "gut zu sehen, ein Stadion an dieser Stelle hätte eine entsprechende optische Wirkung". Doch in der Nähe stünden Wohnhäuser, zudem seien dort bereits andere Projekte wie ein Forschungs- und Industriepark geplant, es könne "zu Nutzungskonflikten kommen". Zudem seien die Böden schadstoffbelastet.

Hertha-Manager Michael Preetz hatte zuletzt wiederholt betont, dass der Verein an seinen Bauplänen im Olympiapark festhalte, dem Standort mit den für Hertha besten Voraussetzungen. Über die Variante Tegel äußerte sich Preetz eher skeptisch, denn dafür müsste dort der Flugbetrieb erst einmal eingestellt werden, was aktuell noch nicht absehbar sei. Schließlich müsste die Hertha 2022 anfangen zu bauen, um 2025 mit dem Stadion fertig zu sein. Preetz warf der Politik zudem vor, auf Zeit zu spielen um den Verein am Ende zu zwingen, weiter im Olympiastadion zu bleiben. Er drohte an, notfalls eine Zwischenlösung mit einer temporären Arena zu suchen - eine Option, die von Experten als kaum umsetzbar eingestuft wurde.

"Oly" soll blau erstrahlen

Geisel hatte sich bisher immer für einen Verbleib des Bundesligisten im Olympiastadion ausgesprochen. Dafür sei er bereit, das denkmalgeschützte Stadion so weit wie möglich den Wünschen des Vereins nach umzubauen. Bereits eingeplant ist eine Ausstattung mit Wlan. Nun schlägt Geisel vor, mehrfarbige LED-Lampen zu installieren, um das Stadion an Spieltagen der Hertha in Blau leuchten zu lassen - ähnlich wie bei der Allianz Arena des FC Bayern, das an Heimspieltagen des Rekordmeisters rot leuchtet. Kostenpunkt: 1,8 Millionen Euro.

Sendung: rbb 88.8, 16.05.2019, 9.00 Uhr  

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

73 Kommentare

  1. 73.

    Wenn diese Aussagen von einem echten Berliner kommen sollten...kann man nur sagen das wir solche Berliner nicht brauchen

  2. 72.

    Ach ja?
    Bin ich ein Ewig-Gestriger?
    Warum muss überhaupt ein "neues Stadion" her?
    In der Gründungsphase der Bundesliga schauten alle anderen Vereine neidisch nach Berlin, weil dort die höchsten Zuschauerzahlen möglich waren. Ist das alles vergessen? Sollten wir nicht auch unter der Idee des Umweltschutzes das nutzen, was schon vorhanden ist?
    ein paar Fragen
    Elimar

  3. 71.

    Genau wir reißen alles ab und leben ab sofort als Wildmenschen im Wald. Berlin braucht pseudowissenschaftliche und esoterische Kaltluftschneisen die in Wirklichkeit vollkommener Kokolores sind.

  4. 70.

    Berlin braucht DRINGEND neue Einwohner mit Verstand, aber keine polemischen Krakeler die nicht verstehen dass eine Stadt nicht nur aus Wohnraum besteht sondern auch Inrastruktur benötigt.

  5. 69.

    Mal was anderes: Stadion mit Flugplatz. In Berlin ist alles möglich und unmöglich!

  6. 68.

    Das ist sehr clever Hertha ein Grundstück zu anzubieten, das sowieso nie frei wird. ;-)
    Mich wundert immer wieder, wie optimistisch die Anwohner vom TXL sind. Der BER wird NIE eröffnet. Am BER suchen sie irgendwann ein “Opfer” (mit hoher Abfindung), dass den Abriss verkündet.

  7. 67.

    Berlin benötigt DRINGEND neue Wohnungen, aber kein neues Stadion. Schluss mit der Zeitverschwendung wegen einer neuen Arena!

  8. 65.

    Dieses Areal sollte wieder zu dem gemacht werden, was es vor Flughafen, Schießplatz und Militärgelände war: WALD.
    Berlin braucht Kaltluftschneisen statt Beton.

  9. 64.

    Da am B E R erkennbar gebaut wird, auch wenn noch nicht erkennbar ist, wann er nun wirklich eröffnet wird, handelt sich bei Tegel weiterhin um einen Flughafen mit dem Status "Flughafen in Schließung". Soll Tegel über die Eröffnung des B E R hinaus betrieben werden, (über das halbe Jahr hinaus), bräuchte es eines neuen Genehmigungsverfahrens. Und in dieser Lage, wie er nur in einer eingeschlossenen Halbstadt gebaut worden ist, wird er nicht mehr genehmigt.

    Das ist von den Initiatoren des Volksentscheids verschwiegen worden.
    Es lässt sich auch ein Volksentscheid über die Frage führen, ob Berln Hauptstadt von Finnland werden soll. Wenn die Bevölkerungsmehrheit "schräg" genug veranlagt wäre, dieses mehrheitlich zu befürworten, wäre es trotzdem nichtig.

  10. 63.

    Lesen Sie weniger Boulevardzeitungen. Ich gehe immer ins Stadion. Und ich hatte auch noch nie Probleme oder Angst. Und ich werde auch ins neue Stadion gehen, wo auch immer es dann steht.

  11. 62.

    Nein, werde ich nicht. Ich bin Anwohnerin. TXL endlich schließen. Das Stadion würde ich als Besucherin dagegen sehr gerne aufsuchen.

  12. 61.

    Volksentscheid war nicht bindend, daher wird TXL fedinitv schließen, wenn der BER endlich mal auf ist. Die Initiative Pro TXL hat den Volksentscheid selber "Nicht bindend" gemacht, weil sie keinen Gesetzentwurf zugrunde gelegt hat. Bei denen müssen sie sich beschweren, nicht beim Senat.

  13. 60.

    Wenn Sie die Hertha nich mitfinanzieren wollen, dann sollten Sie sich erst recht für einen Neubau einsetzen. Der wird nämöich von Hertha finanziert. Änderungen (und Sanierungen) trägt dafür der Steuerzahler.

  14. 59.

    Die Collage hat was ... da kann mal träumen, spinnen ...
    Die Fans könnten, paralell zueinander, zur "Arena" schlappen. Ohne Baüme, Sonnenschutz - jeder in seine Kurve. Dort angekommen, etwas platt vll. - aber irgendwie froh - angekommen!
    Die Bereiche dazwischen recht leicht, weil übersichtlich, abzusichern. Beim An- und beim Abmarsch der Fans.
    Auch für "Hools" wäre ausreichend Platz sich ihren niedrigen Gelüsten hinzugeben.
    Platz für 'n Feldlazarett gabe es ausreichend.
    Immer noch besser als so'n innerstädtischer Schiet-Flugplatz.
    Auf die Antworten bin ich gespannt.

  15. 56.

    Welche Förder- und Steuergelder denn????? Hertha finanziert das Stadion ohne Landeshilfe.
    Aber ich kann mir vorstellen das Sie das nicht wußten, wird ja erst seit mind. 2 Jahren so kommuniziert.

  16. 55.

    Also, wer keine Ahnung vom Fußball und modernen Stadien hat, der sollte etwas anders diskutieren. Das gilt für so einige Kommentare hier. Hertha ist im Oly Mieter. Das neue Stadion wird ohne Steuergelder finanziert. Und das Oly entspricht nicht den Anforderungen an moderne Stadien, zumal Hertha ein eigenes Stadion vermarkten kann. Beispiele für moderne Stadien finden sich in der Bundesliga genug. Und weil hier einer mit Klopp ankam. Bitte mal das Stadion von Liverpool anschauen ... Leute, bleibt doch mal sachlich.

  17. 54.

    Hat der Sportsenator das eigentlich mit der Stadtentwicklung und der Wirtschaft abgesprochen? Bildung auch?. Und was weiß ich, wem TXL schon versprochen wurde....

  18. 53.

    Berlin braucht KEIN neues Stadion! Wenn Hertha das nicht passt, soll Hertha von dannen ziehen.
    Berlin braucht auch Hertha nicht.

    Schluss mit der Geldverschwendung - WOHNUNG brauchen wir und nicht solchen teuren kikifax!

  19. 52.

    Nur zur Info: Der Bau des Stadions soll privatwirtschaftlich finanzziert werden.
    Dies ist aber schon lange bekannt.
    @ rbb24: Wenn die Collage oben stimmen sollte, würde das Stadion lt. Bebauungsplan teilweise auf der Fläche des Industrieparks(lila) stehen.

  20. 51.

    Zu Ihrem zweiten Punkt.
    Hertha will ein eigenes Stadion bauen, welches zu 100% privat finanziert wird. Nichts mit Steuergeldern.
    Sie können natürlich auch im Oly bleiben, dann würde der Senat sogar noch renovieren. Raten Sie mal, woher dieses Geld kommt ;)

  21. 50.

    Besser ist es dort Wohnungen zu bauen. Wir haben schon ein Stadion.

  22. 49.

    Und genauso wie Sie das Recht haben, nicht für den Leerstand des Olys zahlen zu wollen, hat Hertha dieses Recht auch. Sie wollen ausziehen, der Senat muss sich um ein Nachnutzungskonzept kümmern.

  23. 48.

    Bestimmt werden sich die Anwohner über Lärm beschweren, wenn sie nicht mehr alle drei Minuten ein Flugzeug überm Kopf haben sondern nur noch jeden zweiten Sonntag für ein paar Stunden Fussballlärm.....

  24. 47.

    Wenn sie es noch nicht bemerkt haben, der Flugverkehr wird abnehmen und teurer werden. Und Akkuflugzeuge wird es nicht geben.

  25. 46.

    Falls der neue Flughafen jemals fertig wird, ist doch jetzt schon klar, dass er nicht ausreichend sein wird.
    Daher muss Tegel bleiben, so wie die Bürger Berlins mehrheitlich abgestimmt haben.
    Das Fußballstadion kann auf dem Tempelhofer Feld gebaut werden.
    Alles ganz einfach.....nur nicht für den unfähigen Senat.

  26. 45.

    Ich finde die Idee rücksichtslos und sogar unverschämt, und das wegen mehreren Punkten:
    1) Dass die SPD immer tiefer rutscht, ist doch kein Wunder. Diese Partei sagt, sie möchte den Bürgerwillen umsetzen, will die Bürger mehr an Entscheidungen beteiligen. Das wahre Gesicht bekommt man dann zu sehen, wenn es nicht so läuft wie sie wollen: Es gibt einen Bürgerentscheid für den Erhalt von Tegel. Nun will Geisel die Berliner in Geiselhaft nehmen und mit einem Stadionneubau sein Nein gegen die Mehrheit der Berliner durchsetzen und diese zementieren.
    2) Hertha BSC handelt genauso unverschämt. Ist mit Millionen hoch verschuldet und will ein neues Stadion. Das soll dann natürlich durch Fördergelder und von Steuergeldern bezahlt werden. Geht es noch??? Das Jahnparkstadion steht seit Jahren leer. Ein Umzug kostet wenig und zerstört keine Landfläche für unnütze Stadionbauten.
    3) Der BER ist zu klein, sodass Tegel noch gebraucht wird. Spart Millionen für BER-Erweiterung und Landfläche.

  27. 44.

    Also ich zahle NICHT für den Leerstand des Olympiastadion !

  28. 43.

    Der Herr Preetz sollte mal nicht so arrogant auftreten.Zu fordern hat er überhaupt nichts.Er kann den Vertrag im Olympiastadion verlängern, zumal das Argument ,dass keine Stimmung hochkommt , nicht stimmt.Ein Spieler mit Idendität und Leidenschaft und einem Heissmacher wie Klopp überbrückt locker die paar Meter.Als Tennis Borussia gegen Hertha spielte , damals in der esrsten Klasse , war ein riesen Stimmung in diesem einmaligen, von vielen beneideten Stadion.Wenn Herr Preetz bauen will soll er sich einen Platz suchen, den kaufen und darauf bauen.Vielleicht könnte er sich ia mit Eisern -Union zusammentun, die brauchen vielleicht auch ein grösseres Stadion.Dann könnte ma es sich abwechselnd teilen.Wenn er nicht aufpasst steigt Hertha naechstes Jahr wieder mal ab nachdem der sehr gute Trainer mitdieser Mannschaft drin geblieben ist und einen ordentlichen Platz belegt hat.Ich finde Hertha und das Olympia Stadion gehören zusammen.Und den Fussballlegionären ist es teilweise eh egal .

  29. 42.

    Die zukünftig dort am Standort des alten TXL wohnenden Bürger werden sich sich bei diesem Senat bereits im voraus für den entstehenden Fußball Lärm bedanken. Ich dachte, es wäre der 1. April...

  30. 41.

    Die einzige 'Hilfe', die Hertha vom Land will, ist ein geeigneter Baugrund. Anders können sie ja nicht bauen.
    Und mit dem Vorschlag Olympiapark würde man ein Areal haben, an dem die Infrastruktur schon ausgebaut ist.

  31. 39.

    Post-Stadion ist die optimale Location. Genug Platz, sehr zentral, beste Verkehrsanbindung durch den Hbf und genug Hotels in der Nähe. Was will man mehr? Auch geeignet für Open-Air Events.

  32. 37.

    so schlimm ist ein Bundesligaspiel nicht. Schlimmer sind zb. Veranstaltungen in der Waldbühne.... Und Hertha ist ein guter Nachbar

  33. 36.

    Also ich finde den Vorschlag Tempelhofer Feld sehr reizvoll. U-Bahn, S-Bahn, Autobahn, alles da. Und es könnte sofort losgebaut werden!

  34. 34.

    Wenn Hertha ein eigenes Stadion will, müssen die sich aber konsequenterweise auch um den Rest kümmern und nicht auf Hilfe vom Land bauen.

  35. 33.

    es gäbe einen Ort für das unbedingt beönigte Stadion
    das " Tempelhofer Feld "-----

  36. 32.

    Es gab ja da mal einen Volksentscheid, den Flughafen weiterzubetreiben.

  37. 31.

    Sie haben ja Horrorszenarien im Kopf.
    Natürlich bedeutet ein Fußballspiel auch, dass für Sicherheit gesorgt werden muss. Und ja, einige Fans benehmen sich auch gerne mal daneben. Aber das an einem Flughafen nicht nur jeden zweiten Samstag sondern ständig für Sicherheit gesorgt werden muss und durch die Massen an Menschen, die dort verkehren, sich auch einige daneben benehmen, blenden Sie einfach aus?
    So schlimm kann es nicht sein, in der Nähe vom Stadion zu wohnen. Ansonsten wären die 24 Mietwohnungen, die für den Stadionbau im Olympiapark weichen müssten, kein Hindernis, oder? ;)

  38. 30.

    Dann freuen Sie sich doch jetzt schon auf Polizeieinsätze, damit die "Fans" im Zaum gehalten werden können, kaputte Bierflaschen und Scherben und Nichtugangsmöglichkeiten zu Ihrem Grundstück, weil Fussball ist.

    KEIN STADION FÜR HERTHA! Wohnungen braucht Berlin!

  39. 29.

    Dem armen Sebastian Czaja wird schon ganz mulmig zumute, wenn sein geliebtes Flughäfchen Tegel nicht mehr als alleiniges Thema dienen kann. Und dem Herrn von der AfD sollte mal jemand erklären, dass es BER und TXL sowieso nicht geben wird. Wenn der neue endlich mal fertig wird, fliegt in TXL niemand mehr. Ich als Nordberliner würde ein Stadion befürworten. Hauptsache, der Airport ist endlich weg.

  40. 28.

    wie war das mit dem Fell und dem Bären? Tegel wird schon ewig verplant und der BER wird nicht fertig. Anstelle von Hertha würde ich mich nicht so auf die Wartebank schieben lassen. Mach was eigenes in Brandenburg Hertha

  41. 27.

    "sie müssten dann aber die Altlasten dort selber entfernen"??
    Es wäre vielleicht ein Deal, den Hertha eingehen würde, aber Hertha da in der Pflicht zu sehen, ist doch eine etwas verkehrte Anschauung.
    Es ist richtig, dass wenn Hertha aus dem Oly auszieht, es sich für das Land Berlin nicht mehr rechnet, es weiter zu betreiben - außer der Senat würde ein sinnvolles Nachnutzungskonzept entwickeln. Genau deswegen legt der Senat Hertha beim Bau einer eigenen Arena ja auch Steine in den Weg. Sie wollen keine weitere Ruine in der Stadt stehen haben. Aber Hertha ist da überhaupt nicht in der Verantwortung. Sie dürften ja auch einfach aus Ihrer Wohnung ausziehen, ohne dass Sie sich um einen Nachmieter kümmern müssen.

  42. 26.

    Ich habe schon einmal gehört, dass Politiker Visionen haben müssen, aber dass Herr Geisel in einer Traumwelt lebt ....
    Wann soll BER funktionsfähig sein, wann TXL zu macht und wann soll da ein Bolzplatz für die Hertha gebaut werden? 2022, 2023, 2027, 2030, 2035, ...?
    Ich bin jetzt 60 Jahre alt und glaube, meine Restlebenszeit wird nicht reichen, dass alles mitzuerleben.

  43. 25.

    Überdeckeln von Gelände ist die Lösung für die Zukunft.
    Hauptbahnhof und Teile des Regierungsviertels überdeckeln, Fußballstadion drauf, dann stimmt auch die Verkehrsanbindung. Wenn die rückständigen Deutschberliner es nicht schaffen;innovative Fachmenschen aus Peking und Shanghai könnten solch ein Projekt sicherlich durchführen.

  44. 24.

    Na erstmal muss ja der Berliner Senat den BER fertigbekommen und dann kann Herr Geisel weiterträumen.

  45. 23.

    Ja sie sind nur Mieter, aber wenn Hertha nicht mehr im Olympiastadion spielt, dann glaube ich, dass es nicht mehr wirtschaftlich für Berlin ist, dieses Stadion weiter zu betreiben. Daraus folgt, man kann das Grundstück Hertha zur Verfügung stellen, sie müssten dann aber die Altlasten dort selber entfernen.

  46. 22.

    "Also sollte man vielleicht wirklich mal drüber nachdenken, sich über den Denkmalschutz hinwegzusetzen, denn zwei Stadien braucht kein Mensch."
    Hertha möchte das eigene Stadion ja mit einer Kapazität von 55.000 bauen. Eine solche Größenordnung gibt es in Berlin noch nicht und würde eine Lücke füllen. Da könnten dann etwa Konzerte stattfinden, die für das Olympiastadion zu klein sind, aber zur Zeit an zwei Tagen hintereinander in der Waldbühne stattfinden.

  47. 21.

    Dafür, dass Sie so genervt von den vielen Artikeln über den Stadion-Neubau scheinen, haben Sie diese aber wohl nur unaufmerksam gelesen.
    "Hertha hat ein Stadion und das reicht. Basta!" - falsch, Hertha hat kein Stadion. Sie tragen ihre Spiele als Mieter in einem Leichtathletikstadion aus.
    "Wenn Hertha ein neues will, dann bitte auf EIGENE Kosten" - nichts anderes will Hertha. Es ist eher der Senat, der sich dagegen wehrt, da sie natürlich nicht auf die Mieteinnahmen verzichten wollen. Lieber würden sie das Oly für Hertha nochmal renovieren (auf Kosten der Steuerzahler), als das Hertha ein eigenes Stadion baut.

  48. 20.

    Berlin in Not. Keine Wohnungen. Armut. Pflegenotstand,
    Steuerverschwendung und vieles mehr.
    Aber: Fussball ist unser Leben......

  49. 19.

    Wie lange müsste Hertha dann auf ihr neues Stadion wohl warten? :-DDD

  50. 18.

    Warum sollte - in diesem relativ unwahrscheinlichen Szenario - Hertha für den Abriss des Olympiastadions zahlen? Sie sind nur Mieter, nicht Eigentümer ;)

  51. 17.

    Wenig besiedelt wie etwa auf dem Olympiagelände?
    Wo sehen Sie das Verhalten von Hertha überzogen? Hertha möchte gerne auf dem Olympiagelände bauen, hat für die 24 Wohnungen einen Ersatzstandort angeboten (welcher jedoch von der Politik blockiert wurde). Nun bietet der Senat Tegel als Standort an, nicht andersherum.

  52. 16.

    Chuck Norris hat eine neue Herausforderung: Fertigstellung BER und gleichzeitig Bau eines Stadions. Puh, aber der schafft das. Irgendeiner im Senat hat seine Handynummer...

  53. 15.

    Ihr Kommentar zeugt nicht gerade von Niveau. Falls Sie es schon vergessen haben, spielt Hertha seit mehreren Jahren nun etabliert in der ersten Bundesliga mit. Dort muss Union erstmal hinkommen (viel Glück beim Aufstieg, dieses Jahr packen es die Eisernen!). Auch der Begriff Provinzverein ist in diesem Zusammenhang etwas unglücklich gewählt - sieht gerade Union sich doch als Verein aus Köpenick, während Hertha sich als gesamtberliner Verein versteht.

  54. 14.

    Sie wissen schon, dass das Olympiagelände unter Denkmalschutz steht, oder? Leider ist Ihr Vorschlag wenig realistisch, Obwohl ich Ihnen im Prinzip zustimmen würde: Wozu braucht man diese dysfunktionale, alte Nazischüssel? Klar ist, dass Hertha irgendwann ausziehen wird und die Anlage danach mit ein paar Popkonzerten nicht mehr zu bewirtschaften ist. Also sollte man vielleicht wirklich mal drüber nachdenken, sich über den Denkmalschutz hinwegzusetzen, denn zwei Stadien braucht kein Mensch. Dafür gibt es übrigens viele Vorbilder von Wembley bis Maracana.

  55. 13.

    Geisel for president.

  56. 12.

    Was denn nun? Fehlt es nun an Platz für neue Wohnungen oder nicht? Ich bin es echt leid, immer und immer wieder das Thema "Stadioneubau für Hertha" zu hören/lesen. Hertha hat ein Stadion und das reicht. Basta! Wenn Hertha ein neues will, dann bitte auf EIGENE Kosten irhendwo im Umland von Berlin/Brandenburg, wo Flächen brach liegen. Berlin braucht Wohnungen und kein neues Stadion!

  57. 11.

    Ich finde das ein tolle Idee. Da müsste doch jetzt auch die FDP und die AFD zufrieden sein.

  58. 10.

    Hä? "Die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist schon jetzt gut"? Da fahren doch nur Busse hin!

    Möchte mal sehen, wie zigtausende (angetrunkene) Besucher eines Fußballspiels sich dann nach Abpfiff alle gleichzeitig in die Busse quetschen werden. Auch heute ist es ein Graus, zu Stoßzeiten von Tegel wegzukommen. Nicht umsonst gibt es am Olympiastadion diese großzügigen Bahnhöfe. Und die sind trotzdem bei Großereignissen rappelvoll.

    Und in Sachen Ausbau U7 hat wohl jemand einen schönen Traum gehabt. Tegel ans Schienennetz anzubinden, kriegt man doch schon seit Jahrzehnten nicht hin. Dass am Stadion/Flughafen mal eine U-Bahn hält, werden wir bei der Bau-Expertise unserer Verantwortlichen sicher alle nicht mehr erleben.

  59. 9.

    Klingt irgendwie nach Nebelkerze vom Senator, lässt sich kaum realisieren.
    Die Verkehrsansbindung wäre nur mit Bussen gewährleistet, die Wege zur U-Bahn (außer der U6 ist dort nichts in der Nähe)wären nicht gerade kurz.
    Ausserdem: Baubeginn frühestens nach der Schließung des dortigen Flughafens - das kann noch mehere Jahre dauern.
    Herr Geisel weiß genau: Hertha rennt die Zeit davon, wenn man nicht bald in konkrete Planungen eintritt. Also kann man noch lange auf Mieteinnahmen im Olympiastadion hoffen.

  60. 8.

    Erstens ist nicht absehbar, wann der BER eröffnet, zweitens ist immer ein Streit um die Schließung TXL zu befürchten und drittens stellt der Senator nur die Möglichkeit für einen Stadionbau dort in Aussicht. Aus Sicht von Hertha wäre mir das alles nicht konkret genug, um planen zu können. Hertha sollte ich langsam nochmal mit dem Land Brandenburg beschäftigen. Schließlich sind wir eine Region. Ob nun Berlin direkt oder in Brandenburg dürfte perspektivisch betrachtet egal sein. Denk langfristig Hertha. Es sind schon Berliner nach Brandenburg gezogen. Ich würde dorthin gehen, wo ich gefördert werde.

  61. 7.

    Das kann m. E. nichts werden: Nur aus einem Negativ-Katalog (sprich: welche Standorte alle NICHT gehen), kann nichts Zeitübergreifendes, Positives, Gestaltendes werden. Stattdessen entsteht nur eine Art gedankliche Achterbahnfahrt. Da sollte schon Überzeugung herrschen und dann ein Weg gefunden werden, wie mit den Nachteilen umgegangen werden kann. Auch wenn ich mich selbst nicht als Fußballfan bezeichne - dafür ist mir das alles zu durchkommerzialisiert - so beobachte ich doch eine Art Hassliebe zu Hertha BSC und das von allen Seiten. Aus diesem Kontext heraus: 2031 wird der Hauptstadtclub sein unfreiwilliges hundertjähriges Jubiläum begehen, nicht Meister geworden zu sein.

  62. 6.

    Ich wäre für zwischen den beiden Start-/Landebahnen beim BER. Übrigens, wenn kein Fußball mehr im Olympiastadion gespielt wird, dann kann man wirklich darüber nachdenken, ob man es nicht abreißt. Wenn Hertha den Abriss bezahlt und das Fußballstadion dort neubaut, dann wäre das eigentlich ok.

  63. 5.

    Ach hat der Senat nicht feine Ideen, da Schönefeld vor 2025 nicht fertig wird, tendenziell eher 2050, kann dass neue Station erst 2100 eröffnet werden, da die Probleme und Zeitverzögerungen hinreichend bekannt sind. Zu diesem Zeitpunkt wird dann das Olympiastadion abrissreif sein oder den aktuellen Sicherheitsanforderungen schon deutlich nicht mehr entsprechen. (Ironie aus)

  64. 4.

    Uff. "Behutsame Randbebauung" des Tempelhofer Feldes entgegen des Volksentscheids immer wieder in die Runde werfen und Kleingartenkolonien platt machen, weil Bauflächen so knapp sind, aber Platz für Fußballstadien wird gemacht. Wie wär's denn damit das Stadion irgendwo am Ende einer S-Bahnlinie zu bauen. In Erkner oder so?

  65. 3.

    Wusste garnicht das unser Senat soviel Sinn für Humor hat. Oder ist das Satire? Also ich biete unser schönes Waldgrundstück vor den Toren der Stadt für den Stadionbau an.Gerade ganz frisch mit Karate Forst flüssig besprüht und dicht am Flughafen Schönefeld, den man ja eigentlich auch gleich nutzen könnte.

  66. 2.

    Ich finde das Verhalten von Hertha überzogen. Ich würde für Hertha einen Standort suchen, der wenig besiedelt ist und keiner gestört wird. Nicht mal vom Management, welches aus meiner Sicht schwach ist. Zum Beispiel in MecPom.

  67. 1.

    Bis das Stadion dort fertig wäre reicht auch der jetzige Trainingsplatz auf dem Olympiagelände für den Provinzverein Hertha. Wenn sie wie bisher weiterspielen sind sie in 8 Jahren höchstens noch drittklassig. Die Nr.1 heisst bis dahin: Eisern! Berlin sollte lieber dort investieren. :-)

Das könnte Sie auch interessieren

Füchse-Torhüter Martin Ziemer in Aktion (Quelle: imago images/Joachim Sielski)
imago images/Joachim Sielski

Füchse ohne Stammtorhüter gegen Kiel - Von der Tribüne ins Tor

Am Donnerstag wollen die Füchse das schaffen, was bislang nur ein einziges Mal in der Vereinsgeschichte gelang: Ein Sieg gegen den THW Kiel. Da allerdings beide Stammtorhüter der Berliner verletzungsbedingt ausfallen, rückt ein Anderer in den Fokus. Von Ebru Özdemir

Die Spielerinnen des SC Potsdam jubeln (Quelle: imago images/foto2press)
imago images/foto2press

Volleyballerinnen des SC Potsdam - Im europäischen Glanz

Der SC Potsdam erlebt aufregende Wochen. Erstmals in der Vereinsgeschichte sind die Volleyballerinnen auf europäischer Ebene dabei. Es ist das Ergebnis einer beeindruckenden Entwicklung - und die soll noch nicht zu Ende sein. Von Johannes Mohren