Elena Krawzow bei den Deutschen Meisterschaften der behinderten Schwimmer. Quelle: IDM Berlin
Bild: IDM Berlin

Berlinerinnen erfolgreich - Weltrekorde bei Para-Schwimmmeisterschaften

Bei den 33. Internationalen Deutschen Meisterschaften (IDM) der Schwimmer mit Behinderung in Berlin sind bereits am ersten der vier Wettkampftage zwölf Weltrekorde aufgestellt worden. Mit der sehbehinderten Elena Krawzow vom PSC Berlin und der inkomplett querschnittsgelähmten Verena Schott aus Cottbus erzielten auch zwei deutsche Schwimmerinnen Bestzeiten. Die deutsche Meisterschaft läuft vom 06. bis zum 09. Juni. Rund 550 Athletinnen und Athleten auch 54 Nationen sind dabei.

Krawzow und Schott auch international erfolgreich

Die 25-Jährige Krawzow, die das im Leistungsvergleich per Punktesystem aus verschiedenen Startklassen besetzte Finale über 100 Meter Brust gewann, verbesserte die alte Bestmarke über diese Strecke in ihrer Startklasse. Krawzow gewann auch bei den Weltmeisterschaften 2013 über 100 Meter Brust die Goldmedaille, bei den Paralympischen Spielen 2012 holte sie in der gleichen Disziplin die Silbermedaille. Auch bei den Paralympischen Spielen im nächsten Jahr in Tokio möchte Elena Krawzow an den Start gehen.

Verena Schott unterbot den Weltrekord über 200 Meter Rücken. Die 30-Jährige trainiert in Potsdam, lebt in Berlin und ist bereits Weltmeisterin über 100 Meter Brust. Neben diesem Erfolg von 2012 hat Schott eine Silbermedaille über 200 Meter Lagen bei den Paralympischen Spielen 2012 in London vorzuweisen. Auch sie möchte 2020 bei den Paralympischen Spielen in Tokio nochmal starten.

Das Finale der World Series im Para-Schwimmen findet vom 6. bis 9. Juni 2019 auf der IDM Berlin statt.

Sendung: rbbUM6, 07.06.19, 18:00 Uhr

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