Die Ex-Potsdamerin Svenja Huth jubelt mit Torschützin Sara Däbritz. / imago/DeFodi
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"Ziemlich schwer ins Spiel gekommen" - DFB-Frauen nach Sieg gegen Spanien vor Achtelfinal-Einzug

Es war ein hartes Stück Arbeit. Aber am Ende konnte Svenja Huth zufrieden sein, als sie nach dem zweiten Gruppenspiel bei der Frauenfußball-WM in Frankreich zum Interview kam. "Wir sind sehr glücklich, dass wir die nächsten drei Punkte eingefahren haben", sagte die Ex-Potsdamerin dem ZDF am Mittwochabend nach dem 1:0 (1:0)-Sieg gegen starke Spanierinnen. Schützin des einzigen Treffers für die DFB-Frauen war Sara Däbritz in der 42. Minute.

Huth mit Flanke vor dem 1:0

"Wir sind ziemlich schwer ins Spiel gekommen und haben Glück, dass wir nicht 1:0 in Rückstand gehen", sagte Huth, die in der kommenden Saison für den deutschen Meister VfL Wolfsburg aufläuft. Und tatsächlich bestimmten die Spanierinnen lange Zeit das Geschehen auf dem Rasen. In der ersten halben Stunde hatten sie drei gute Gelegenheiten - und das unter Mithilfe der deutschen Verteidigung, die keinesfalls sicher wirkte.

Dem entschiedenen Einsatz von Däbritz hatte die deutsche Elf dann kurz vor der Pause die etwas glückliche Führung zu verdanken. Nach einer Flanke von Huth und einem Kopfball von Alexandra Popp drückte die Spielerin des FC Bayern München den Ball im Zweikampf über die Linie (42.).

Bessere zweite Hälfte

Zu Beginn der zweiten Hälfte vergab Popp per Kopf die Chance auf das zweite Tor (50.). Vor allem die Einwechslung der erst 18 Jahre alten Klara Bühl für Kathrin Hendrich belebte das deutsche Spiel. Insgesamt zeigte sich das Team im Vergleich zur ersten Hälfte stark verbessert. "Wir haben dann aber mit unserer kämpferischen Leistung Moral gezeigt und verdient die drei Punkte eingepackt", sagte Huth. Mit der komfortablen Ausgangslage von sechs Punkten aus zwei Spielen geht es für das Team von Martina Voss-Tecklenburg nun in das letzte Gruppenspiel gegen Südafrika (Montag, 18 Uhr in Montpellier).

Sendung: Inforadio, 12.06.2019, 20:14 Uhr

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