Fans des 1. FC Union Berlin (Quelle: imago images / Matthias Koch)
Bild: imago images / Matthias Koch

Dauerkarten-Verkauf startet am Dienstag - Union hebt Ticketpreise nicht an

Der 1. FC Union Berlin hebt die Ticketpreise für die kommende Saison trotz des Aufstiegs in die Bundesliga nicht an. Wie der Verein am Donnerstag mitteilte, bleiben die Preise auch in der ersten Bundesligasaison der Köpenicker wie bisher. Demnach kostet die günstigste Stehplatz-Dauerkarte für Vereinsmitglieder 153 Euro, das teuerste Sitzplatzticket liegt bei 646 Euro.

Der Dauerkartenverkauf für das insgesamt nur gut 22.000 Zuschauer fassende Stadion An der Alten Försterei im Südosten Berlins startet am kommenden Dienstag.

Auschließlich an Dauerkarteninhaber im Verein

"Unsere Mitgliederzahl ist seit dem Aufstieg um mehr als 5.000 Mitglieder auf aktuell über 28.000 angestiegen", sagte Präsident Dirk Zingler: "Durch den Verzicht auf den Verkauf weiterer Dauerkarten möchten wir mehr Unionern die Möglichkeit bieten, einzelne Heimspiele im Stadion An der Alten Försterei auf stabilem Preisniveau zu besuchen."

Nicht-Mitglieder haben bei Union Berlin keine Chance auf eine Dauerkarte. Die Tickets werden "ausschließlich an aktuelle Dauerkarteninhaber mit Vereinsmitgliedschaft vergeben", teilte der Verein mit. Auch Tageskarten werden zu den jeweiligen Spielen zuerst Mitgliedern des Vereins zum Kauf angeboten.

Sendung: rbb24, 13.06.2019, 21.45 Uhr

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsereNetiquette zum Kommentieren von Beiträgen sowie unsere Richtlinien zum Datenschutz.

15 Kommentare

  1. 14.

    Tatsache ist das es bei Union eine Fankultur giebt die auf der Tatsache beruht das die Fans und Mitglieder des 1. FC Union mehr für ihren Verein getan haben als in jedem anderen Club . Das der Verein ein Teil als Dank an die Fans zurück gibt und die Preise lassen ist im Gegensatz zu anderen Vereinen die nach dem Aufstieg als erstes die Preise angezogen haben wohl ein deutliches Zeichen der Verbundenheit zwischen Verein und Fans . Sorry das es sowas in ihrem Verein nicht gibt .

  2. 13.

    Muss man auch nicht, wenn man einen Immohai als Sponsor hat fließt das Spekulationsgeld

  3. 12.

    @Daniel
    Das war auf die gesamte Berichterstattung seit dem Aufstieg bezogen und nicht eindeutig auf diesem Beitrag

  4. 11.

    Der ständige mediale Vergleich mit dem FC St. Pauli nervt niemanden mehr als viele Unioner selbst... Was es noch gibt, sind allerdings Bekanntschaften aus den 90er/2000er Jahren zw. Union - und Paulioldies. Zwischen den Jungschen beider Vereine ist eher Abneigung angesagt. Ähnlich ist es mit der Art des Verhältnisses der Unioner zu den Herthanern: auch oft eine Generationsfrage!!
    Für Außenstehende oft nicht verständlich: Union ist mehr als ein Fußballverein: für etliche Lebensinhalt und die einzige Konstante in ihrem Leben! Kein Konsum, sondern aktive Mitgestaltung in den verschiedenen Vereinsgremien! Und natürlich Fussball pur: keine werbebasierten Präsentationen von Spielstand, Eckball, peinlichen Halbzeitspielchen und Aufstellung! 85% Stehplatzanteil, kein Verlassen des Stadions und Auspfeifen der Mannschaft - selbst bei einen 0:4!
    Ich beschreibe den Ist-Zustand und weiß, was ich auswärts so alles erlebe/nicht erlebe....
    Dass die DK-Preise nicht steigen erfreut mich sehr, aber es ist bei diesem Verein keine Überraschung!!!
    Wer den Fussball nur als Event betrachtet, kann das weiterhin gerne tun!!

  5. 10.

    Warum lesen b.z.w.kommentieren Sie dann solche Artikel?
    Die alte Dame hat doch genügend Probleme und darüber wird doch genug berichtet.
    Warum verwendet man soviel Energie darauf anderen immer etwas mies zu machen?
    Ist mir irgendwie zu hoch !

  6. 9.

    @West Berliner
    Kannst du kurz erläutern, was du mit "überspitzt und glorifiziert" meinst? Ich sehe in dem Text lediglich ein paar Zahlen/Fakten und ein Zitat von Herrn Zingler.

  7. 8.

    Langsam nervt diese Glorifizierung Unions leider wirklich. In den sozialen Medien wird Union so doll gelobt, dass sie die Preise auf 2.Liga-Niveau halten. Das Stadtrivale Hertha, nun seit mehreren Jahren stabil in der ersten Liga, seine günstigste Dauerkarte sogar etwas günstiger als Union verkauft, ist aber keine Erwähnung wert?
    Ich habe sowieso das Gefühl, dass in Bezug auf Union Berlin viel mit Doppelmoral gearbeitet wird. Nichtsdestotrotz nochmal Glückwunsch zum Aufstieg, ich freue mich auf die Derbys!

  8. 7.

    @Lausitzer
    Kein Neid, nur sollte man die Kirche im Dorf lassen und nicht alles überspitzen bzw glorifizieren oder was auch gerne gemacht wird, ach wie toll der Osten war/ist.

  9. 5.

    Sorry, aber es heißt "Stadion an der Alten Försterei" und nicht "Arena". Da blutet einem als Union-Fan das Herz.

  10. 4.

    Ich stimme ihnen zu. Union wird an seinem Traditionalismus untergehen. Oder wer nicht will, der hat schon... Mitunter nervt dieser Verein. Sie sollten den BVB (oder von mir aus auch die Bayern) als Vorbild nehmen und St. Pauli St. Pauli sein lassen.

  11. 2.

    Wann wird Union heilig gesprochen? Das ist bald nicht mehr auszuhalten, wie Union als das Paradies dargestellt wird.

  12. 1.

    Sehr sozialer Ansatz von Union Berlin. Respekt für diese Management-Entscheidung - Umsatz-Wachstum aus den Stadionbesuchen der Fans ist eben nicht alles.

Das könnte Sie auch interessieren

Hertha-Fans im Berliner Olympiastadion. / imago/Nordphoto
imago/Nordphoto

Neuheit bei Hertha BSC - Wenn ein Bot die Tickets verkauft

Die Saison hat noch nicht begonnen - eine Sache hat Hertha BSC den anderen Teams jetzt schon voraus: einen "TicketBot". Als erster Bundesligist verkauft der Klub Tickets über den Facebook-Messenger. Aber das soll erst der digitale Anfang sein. Von Johannes Mohren

Der neue BFC-Coach Christian Benbennek gibt im Training Anweisungen. / imago/Matthias Koch / Montage/rbb sport
imago/Matthias Koch / Montage/rbb sport

Regionalliga-Serie | BFC Dynamo - Mit neuem Stil die Fans begeistern

Es herrscht Aufbruchstimmung beim BFC Dynamo. Nach einer verkorksten Spielzeit will der Verein seine leidgeprüften Fans wieder begeistern. Der neue Trainer verspricht attraktiven Fußball - doch die Voraussetzungen sind alles andere als einfach. Von Johannes Mohren