Brandenburg hat 60 Athleten in das "Team Tokio" berufen. / imago/Matthias Koch
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Olympia-Förderung - Brandenburg beruft 60 Sportler in das "Team Tokio"

Das Land Brandenburg hat 60 Athleten in das sogenannte  "Team Tokio" berufen. Die Mitglieder, die am Mittwoch in Potsdam bekannt gegeben wurden, werden ab sofort durch das Land, die Sporthilfe Brandenburg und den Landessportbund gefördert. Damit sollen sie die Chance auf eine bessere Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2020 in Japan haben. Das Paket beinhaltet laut einer Mitteilung "eine individuelle Förderung und eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit." Finanziell geht es konkret um einen Zuschuss zwischen 300 und 900 Euro.

"Das Größte für jeden Aktiven"

"Die Olympischen Spiele oder Paralympics sind das Größte für jeden Aktiven", sagte Holger Rupprecht, Vorsitzender der Sporthilfe Brandenburg, bei der Berufungszeremonie. "Wir sind stolz, dass wir unsere Sportlerinnen und Sportler auf dem Weg nach Tokio unterstützen können, indem wir sie mit dieser speziellen Förderung entlasten."

Beim "Team Tokio" handelt es sich um einen Mix aus erfahrenen Sportlern und ehrgeizigen Youngstern. Die Atlethen und ihre 27 Trainerinnen und Trainer wurden nach "strengen Auswahlkriterien nominiert und kommen aus zwölf olympischen sowie fünf paralympischen Sportarten", heißt es in der Mitteilung. Neben Olympiasiegern wie Franziska John, Sebastian Brendel, Ronald Rauhe (alle Kanu-Rennsport) oder Hans Gruhne (Rudern) sowie paralympischen Medaillengewinnern wie Martina Willing (Leichtathletik) und Maike-Naomi Schnittger (Schwimmen) wurden auch vielversprechende Neulinge aufgenommen.

Erstmals 1995 für die Spiele in Atlanta

Ein Brandenburger Olympia-Team wurde erstmals 1995 für die Spiele in Atlanta gebildet. Seitdem wird dieses Förderkonzept alle vier Jahre umgesetzt. 2013 war erstmals auch ein Team für Olympische Winterspiele nominiert worden. Eine Garantie, tatsächlich einen der begehrten Startplätze bei dem sportlichen Höhepunkt zu bekommen, ist die Aufnahme in das Team Brandenburg jedoch noch nicht.

Sendung: rbb24, 12.06.2019, 21:45 Uhr

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