Peyton Siva. / imago/Bernd König
Bild: imago/Bernd König

Spielmacher bleibt bis 2021 - Peyton Siva verlängert Vertrag bei Alba Berlin

Peyton Siva bleibt ein Albatros: Der 28-jährige Spielmacher hat seinen im Sommer ausgelaufenen Vertrag beim Basketball-Bundesligisten um zwei Jahre bis 2021 verlängert. Das gab der Verein am Donnerstagvormittag auf seiner Homepage bekannt [externer Link]. Der US-Amerikaner geht damit in seine nunmehr vierte Saison bei Alba Berlin.

"Perfekte Kombination"

Mit Siva spielt einer der Leistungsträger des Teams weiter in der Arena am Ostbahnhof. Der Mann aus Seattle hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die Albatrosse in der vergangenen Spielzeit in Meisterschaft, Pokal und Eurocup das Endspiel erreichen konnten. In der Bundesliga kam der 28-Jährige im Schnitt auf 11,9 Punkte, 6,2 Assists und 1,6 Rebounds pro Partie. Im europäischen Wettbewerb waren es 15,2 Punkte und 2,4 Rebounds. Mit 7,9 Assists avancierte der Guard zum besten Passgeber der Eurocup-Saison.

Siva hat in den letzten Monaten immer wieder seine besondere Verbindung zu Alba betont. Der Familienvater und ehemalige College-Champion mit Louisville passt mit seinem extrem schnellen ersten Schritt und seiner Wendigkeit zum Hochgeschwindigkeits-Basketball, den Albas Coach Aito Garcia Reneses zum Markenzeichen des Berliner Teams gemacht hat. Siva sei der Funke, der alles in Gang bringe, sagte sein Mitspieler Luke Sikma einmal über ihn. Seine kompromisslose, harte Spielweise hat ihn immer wieder Verletzungen erleiden lassen. Wenn er wieder fit war, avancierte Siva oft zu Alba Berlins Mann für die entscheidenden Spielminuten.

"Ich halte Peyton und Alba für eine perfekte Kombination. Uns gefällt Peytons Arbeitseinstellung, sein Wille immer hart zu trainieren, sich zu verbessern und seine Professionalität", wird Sportdirektor Himar Ojeda in der Mitteilung zitiert. Auch Siva, der 2016 aus dem italienischen Caserta an die Spree wechselte, zeigt sich dort glücklich über die Verlängerung: "Ich bin froh, weiter in dieser sehr gut harmonierenden Alba-Mannschaft zu spielen und mich gleichzeitig auf dem höchsten europäischen Level zu messen", sagt er - und: "Schließlich ist die EuroLeague nach der NBA das Beste, was es im Basketball gibt."

Sendung: Inforadio, 11.07.2019, 11:30 Uhr

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