Valentino Lazaro freut sich und jubelt nach einem Spiel in der Ostkurve
Bild: imago/Bernd König

Wechsel zu Inter Mailand - Hertha BSC gelingt Rekordtransfer mit Valentino Lazaro

Nach dem Mega-Deal mit einem Einzelinvestor ergießt sich der nächste Geldregen über Hertha BSC: Valentino Lazaro wechselt zu Inter Mailand - und beschert den Berlinern Einnahmen von 22 Millionen Euro. Mindestens. Lazaros Vertrag lief noch bis 2021.

Valentino Lazaro wird nach zwei Jahren im Hertha-Trikot nicht mehr für den Bundesligisten auflaufen. Wie der Verein am Montag mitteilte, stimmte er einem Wechsel des Österreichers zu Inter Mailand zu.

Rekordablösesumme für Hertha

Sportlich ist es für die Hauptstädter ein herber Verlust, finanziell dagegen soll Lazaro den Berlinern eine Rekordeinnahme bescheren. Wie das Fußball-Fachmagazin "kicker" berichtet, soll Hertha BSC 22 Millionen Euro für den Österreicher erhalten. Diese Summe können durch Boni noch auf bis zu 25 Millionen steigen. Die Rekordeinnahme belief sich bislang auf knapp 20 Millionen Euro, die der VfL Wolfsburg 2017 für Innenverteidiger John Anthony Brooks gezahlt hatte.

"Wir bedanken uns bei Valentino für seinen Einsatz im Trikot mit der blau-weißen Fahne auf der Brust und wünschen ihm für seine neue Zukunft privat und sportlich alles Gute", kommentierte Manager Michael Preetz den Transfer.

Stammspieler bei Hertha BSC

Lazaro war 2017 von Red Bull Salzburg zu Hertha gewechselt. Der gebürtige Grazer entwickelte sich unter Trainer Pal Dardai zum Stammspieler. Von 68 möglichen Bundesliga-Spielen stand Lazaro in seinen zwei Jahren in der Hauptstadt 57 Mal auf dem Rasen. Dabei erzielte er fünf Tore und bereitete zwölf weitere vor. Lazaro hatte in Berlin noch einen laufenden Vertrag bis 2021. Bei Inter Mailand unterschrieb er einen Vierjahresvertrag.

Am Montag hatten die Berliner zudem bekanntgegeben, dass der Vertrag mit dem Slowaken Ondrej Duda vorzeitig verlängert wird. Zudem bleibt Leihprofi Marko Grujic vom FC Liverpool eine weitere Saison.

Sendung: Inforadio, 01.07.2019, 18.15 Uhr

Kommentar

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3 Kommentare

  1. 3.

    Wenn man keine Ahnung hat aber davon reichlich. Der neue Investor hat Aktienanteile von Hertha gekauft. Wenn Hertha Gewinne macht wird er damit als Dividende beteiligt. Nicht mehr, nicht weniger. An Einnahmen wie Spielertransfers, Fernsehgelder und sonstigen Einnahmen wird er nicht beteiligt.

    Die Transferperiode dauert noch zwei Monate. Hier hat Hertha noch viel Zeit nach Verstärkungen zu suchen.

  2. 2.

    Wie oft wollt ihr eigentlich noch vom "Super-Deal" fabulieren????Was bekommt man den bitte heute im Fußball noch dafür? Vor allem wird der Hr. Superinvestor das Bestimmt nicht aus Liebe zum Verein getan haben, sondern erwartet dicke Gewinne. Man, das reicht ja nicht mal fürs Stadion. Am Ende wird Hertha dafür ordentlich drauf zahlen, befürchte ich. Aber: Ich hoffe das ich mich irre....

  3. 1.

    Und schon hat es sich für den Investor gelohnt. Mal sehen was man bei Herta noch so verticken kann.

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