09.07.2019, Österreich, Windischgarsten: Fußball: 1. Bundesliga, 1. FC Union Berlin, Trainingslager: Sheraldo Becker (l) im Gespräch mit Fitnesstrainer Martin Krüger (Quelle: dpa/Matthias Koch).
Audio: Inforadio | 09.07.2019 | Interview mit Christian Arbeit | Bild: Matthias Koch

Interview | Union-Sprecher Christian Arbeit - "Es ist sofort ein sehr gutes Miteinander"

Union Berlin bereitet sich seit Montag im österreichischen Windischgarsten auf die erste Bundesliga-Saison vor. Pressesprecher Christian Arbeit berichtet im Interview über Trainingsbedingungen, die Integration der Neuen - und Sitzbezüge von 1860 München.

rbb: Schönen guten Tag, Herr Arbeit!

Christian Arbeit: Ja, Servus und Grüß Gott, wie man hier sagt.

Ich vermute mal, Sie kommen gerade vom Vormittagstraining. Sind die Bedingungen in Ordnung?

Alles bestens. Es ist hier für Sommer ein bisschen kühl und und auch nass. Heute (Anm. d. Red.: am Dienstag) regnet es aber nicht. Insofern ist es für die Fußballer sehr angenehm zum Trainieren.

Stimmt es, dass im Hotel kurz vor ihrer Anreise die beiden Sessel an der Bar schnell ausgetauscht werden mussten? Die waren noch in himmelblau-weiß und mit 1860-München-Wimpel geschmückt - und nun in Unionfarben gelb-rot ...

Ja, das ist so (lacht). Das ist liebevoll vom Hotel. Die kümmern sich sehr gut um die Gäste, die sie haben. Wir sind tatsächlich nicht die erste Fußballmannschaft hier. 1860 war vor uns da. Und dann ist natürlich auch für uns umdekoriert worden. Das macht der Hausherr persönlich. Ein sehr rührender Mann.

Mit beeindruckender Schnelligkeit hat Union vor dem Trainingslager Spieler um Spieler verpflichtet - zum Schluss waren es sogar zwei pro Tag. Wie machen sich die Neuen?

Es ist eine tolle Mischung. Es sind ganz junge Leute. Spieler, die so ein bisschen mittendrin sind. Und jetzt zum Ende auch zwei richtig erfahrene Jungs mit Neven Subotic und Christian Gentner. Alles in allem wirkt es gut. Alle sind aufgeschlossen. Insbesondere die Erfahrenen machen so eine Geschichte ja auch nicht zum ersten Mal mit. Man sieht schon, wie sie sich auch um die jüngeren Spieler kümmern. Man ist da schnell im Kontakt. Im Sport geht so etwas leicht. Und bei unserer Mannschaft im Speziellen beobachten wir jedes Jahr von Neuem, dass es sofort ein sehr gutes Miteinander ist.

Wie bundesligatauglich ist denn der Kader schon?

Ich sage mal so: Von der Zusammensetzung sieht das erst einmal schon ganz ordentlich aus. Jetzt wird es aber natürlich darum gehen, miteinander zu arbeiten. Das passiert hier. Eben gab es die erste Trainingseinheit auf dem Platz. Am Montag war es nur ein lockeres Läufchen. Das war ja der Reisetag.

tadionsprecher Christian Arbeit nach verlorener Wette mit kahlem geschorenem Kopf (Quelle: imago/Engler)
Plötzlich mit Glatze: Christian Arbeit kurz nach der öffentlichen Rasur bei den Aufstiegsfeierlichkeiten. | Bild: imago/Engler

Wie geht's weiter?

Es werden intensive Wochen. Natürlich geht es darum, mit so einem großen Kader auch Dinge einzustudieren und zu üben. Darauf wird es ankommen. Auf den nominellen Werten und den Namen wird sich keiner ausruhen. Es geht jetzt darum, zu trainieren.

Eine nicht-sportliche Frage zum Abschluss: Beim Aufstieg wurde ihr wallendes Haupthaar Opfer einer Wette. Was macht das Thema Wiederaufforstung - geht's voran?

Es läuft, würde ich sagen (lacht laut). Es ist inzwischen nicht mehr so kalt am Kopf. Ein bisschen was ist schon wieder nachgewachsen. Ich bin ganz froh, dass es noch funktioniert. 

Vielen Dank für das Gespräch!

Das Interview führte Stefan Ozsvath für Inforadio. Es handelt es sich um eine redigierte Fassung. Das komplette Gespräch hören sie beim Klick auf den Playbutton im Titelbild.

Sendung: Inforadio, 09.07.2019, 12:15 Uhr

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