Lichtenberg ist gegen den BAK klarer Außenseiter - hofft aber dennoch auf Jubel-Momente. / imago images/Kruczynski
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Regionalliga Nordost - Lichtenberg will gegen den BAK die kleine Chance nutzen

Wenn am Samstagmittag um 13:30 Uhr im Hans-Zoschke-Stadion die Partie von Lichtenberg 47 gegen den Berliner AK angepfiffen wird, treffen zwei Regionalliga-Welten aufeinander. Da ist auf der einen Seite der Liga-Neuling mit dem Ziel Klassenerhalt - und auf der anderen der Vizemeister der vergangenen Saison, der nach dieser Spielzeit ganz oben stehen will.

Dementsprechend klar sind die Rollen im Berliner Derby verteilt, zumal dem ambitionierten BAK ein perfekter Saisonstart geglückt ist. Mit neun Punkten aus drei Spielen steht die Mannschaft auf dem ersten Tabellenplatz. "Wir rechnen uns wenig bis nichts aus. Wir sind klarer Außenseiter", lautet daher auch die Einschätzung von Lichtenberg-Trainer Uwe Lehmann. Doch aus der 37-Jährige konnte schon jubeln. Bislang steht einem Sieg am ersten Spieltag in Auerbach eine Niederlage in Meuselwitz gegenüber. Das erste Heimspiel des Clubs wurde beim Stand von 1:1 abgebrochen - ein Gewitter stoppte das Duell mit Rathenow.

Drei Fragen an: Lichtenberg-Trainer Uwe Lehmann

  • Erste Erfahrungen

  • Zwischenbilanz

  • Der nächste Gegner

Auf einen Stolperer des BAK wartet der BFC Dynamo. Das Team von Trainer Christian Benbennek ist ebenfalls mit voller Punktzahl gestartet und wird - etwas überraschend - nur durch ein schlechteres Torverhältnis von Platz eins getrennt. Nun geht es für die junge Mannschaft nach Halberstadt. Dort haben sie zuletzt schlechte Erfahrung mit Berlinern gemacht. Im DFB-Pokal verloren sie in der ersten Runde gegen Union Berlin. An sich kein Wunder beim Duell Regional- gegen Bundesligist. Doch das 0:6 war am Ende durchaus happig.

Kann Cottbus den Pokalschwung mitnehmen?

In Lauerstellung hinter den ungeschlagenen Teams befindet sich Energie Cottbus. Für die Lausitzer gilt es, den Rückenwind aus der Pokal-Partie gegen Bayern München mitzunehmen und aus dem Abend, der - trotz Niederlage - die Erinnerungen an großen Fußball-Zeiten aufleben ließ, Kraft zu schöpfen. Denn die Aufgabe bei der Rückkehr in den Liga-Alltag wird nicht leicht. Für den Tabellenfünften steht die Auswärtsfahrt zum Dritten Lok Leipzig steht an. Die haben bislang kein Spiel verloren - und sieben Punkte auf dem Konto.

Ebenfalls im oberen Tabellendrittel mischt Hertha II  mit. Nach einer Auftaktpleite schossen die Nachwuchs-Kicker zuletzt gleich zweimal fünf Tore. Zuerst kam Cottbus beim 5:2 unter die Räder, dann hatte Auerbach gegen die Mannschaft von Andreas "Zecke" Neuendorf keine Chance und verlor mit 1:5. Die Aufgabe für den nächsten Gegner Optik Rathenow ist also durchaus kompliziert - und die Trainer-Legende Ingo Kahlisch muss sich etwas einfallen lassen, um die torhungrigen Herthaner zu bremsen und die nächsten Zähler zu holen. Bislang steht nur einer zu Buche.

Babelsberg wartet auf den ersten Sieg

Einen Gegner, der durchaus Treffer am Fließband erzielen kann, erwartet auch Union Fürstenwalde. Acht Mal jubelte Wacker Nordhausen - eines der potentiellen Schwergewichte der Liga - zuletzt gegen Bischofswerda. Die VSG Altglienicke will Meuselwitz die erste Saisonniederlage zufügen. Und bereits am Freitag hofft Babelsberg auf seinen ersten Saisonsieg. Klappen soll das gegen Viktoria Berlin, die mit einer ausgeglichen Bilanz - ein Sieg, ein Unentschieden, eine Niederlage - auf Platz zehn liegen und im DFB-Pokal Zweitligist Bielefeld nur knapp mit 0:1 unterlagen.

Die Partien des vierten Spieltags im Überblick

Freitag (19 Uhr)

SV Babelsberg 03 - Viktoria 1889 Berlin
Rot-Weiß Erfurt - VfB Auerbach

Samstag (13:30 Uhr)

VSG Altglienicke - ZFC Meuselwitz
Lichtenberg 47 - Berliner AK
Germania Halberstadt - BFC Dynamo

Samstag (16 Uhr)

Lok Leipzig - Energie Cottbus

Sonntag (13:30 Uhr)

Hertha BSC II - Optik Rathenow
FSV Union Fürstenwalde - Wacker Nordhausen
Bischofswerdaer FV 08 - BSG Chemie

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