Stadion An der Alten Försterei (Quelle: Bildagentur-online/Schöning)
Bild: Bildagentur-online/Schöning

rbb-Reporter geschlagen - Angriff von Union-Anhängern auf rbb-Reporter

Ein Reporter des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) ist vor dem Spiel des 1. FC Union gegen RB Leipzig am Sonntag angegriffen und geschlagen worden.

Der Reporter machte etwa zwei Stunden vor dem Spiel im Umfeld des Stadions Videoaufnahmen für das Social-Media-Angebot von rbb24.de. Gefilmt wurden die Menge der zum Stadion An der Alten Försterei in Köpenick laufenden Besucher.

Dabei gab es einen Übergriff zweier Besucher, die Fanartikel des 1. FC Union trugen. Eine Person entriss dem rbb-Reporter das Handy und löschte die gemachten Videoaufnahmen.

Ins Gesicht geschlagen

Der Reporter versuchte wenig später an anderer Stelle, erneut Videos für die Berichterstattung zu drehen. Daraufhin gab es einen weiteren Übergriff von Union-Anhängern.  Dem Reporter wurde erneut das Handy entrissen. Eine Person schlug ihm ins Gesicht. Der rbb-Reporter blieb unverletzt.

Eine Strafanzeige gegen Unbekannt ist gestellt.

Das könnte Sie auch interessieren

Hertha-Manager Michael Preetz guckt auf sein Handy. Bild: imago-images/Poolfoto
imago-images/Poolfoto

Fußball-Transfers nach Corona - Alter Markt, neue Regeln

In der nächsten Woche beginnt offiziell die Transferperiode in der Bundesliga. Wegen der Corona-Krise wird sie in diesem Jahr auch für Hertha BSC und den 1. FC Union länger und komplizierter. Vereine und Spielerberater erwarten ungewohnte Probleme. Von Simon Wenzel