Maximilian Mittelstädt (Quelle: imago images / Laci Perenyi)
Bild: imago images / Laci Perenyi

Interview | Herthas Maximilian Mittelstädt - "Fußballerisch müssen wir uns vor keiner Mannschaft verstecken"

Nach zwei deutlichen Niederlagen arbeitet Hertha BSC in der Länderspielpause intensiv an der Wende. Maximilian Mittelstädt stand in allen Saisonspielen in Herthas Startelf. Der Flügelspieler glaubt vor dem wichtigen Auswärtsspiel in Mainz an die Mannschaft.

rbb|24: Trainer Ante Covic hat nach dem enttäuschenden Auftakt gesagt, es fehle ihm an Kommunikation und Emotion auf dem Platz. Teilen Sie die Einschätzung?

Maximilian Mittelstädt: Emotionen sind wichtig. Wir müssen uns pushen und füreinander da sein. Ich denke eigentlich, dass uns diese Attribute nicht fehlen.

Es ist unglücklich gelaufen: Gegen Bayern haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht, sie am Rande einer Niederlage gehabt, gegen Wolfsburg hatten wir auch Pech.

Wir haben jetzt gut trainiert in der Länderspielpause und an einigen Stellschrauben gedreht. Wir können mit einem guten Gefühl in die Woche starten und uns auf Mainz vorbereiten.

Welche Stellschrauben waren das?

Wir müssen kompakter werden, einige Situationen fußballerisch besser lösen. Und: Wir müssen die Chancen nutzen. In den letzten beiden Spielen hatten wir Chancen, haben aber kein Tor gemacht. Auch das Glück hat gefehlt. Hoffentlich ist es im nächsten Spiel wieder da. Unser Ziel ist es, aus Mainz drei Punkte mitzunehmen.

Die Tabelle hat nach drei Spielen noch keine große Aussagekraft. Dennoch: Sie reisen als Vorletzter zum Tabellenletzten Mainz 05. Danach kommt Aufsteiger Paderborn. Welche Bedeutung haben diese beiden Spiele?

Es ist allgemein wichtig, dass wir ein positives Erlebnis gegen Mainz feiern können, wir wollen Selbstvertrauen tanken. Dann geht man mit einem besseren Gefühl in die nächsten Spiele. Eine gute Partie in Mainz und drei Punkte wären sehr wichtig.  

Ganz konkret: Worauf wird es in Mainz ankommen?

Es wird ein sehr kämpferisches Spiel. Viele Zweikämpfe erwarten uns, es wird laufintensiv. Das sind Dinge, die wir gegen Bayern überragend gemacht haben. An diese Attribute müssen wir anknüpfen. Fußballerisch müssen wir uns vor keiner Mannschaft verstecken. Wir müssen den Fußball zeigen, den wir in der Vorbereitung und in den ersten Spielen gezeigt haben und mit einem guten Gefühl drei Punkte holen.

Vielen Dank für das Gespräch!

Das Interview führte Dennis Wiese.

Sendung: Inforadio, 10.09.2019, 17 Uhr

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

8 Kommentare

  1. 7.

    da dann bist du bei mir natürlich willkommen - denn ich habe auf diese neuroten Sticheleien keine Lust, bei dem mir leider oft das Lachen vergeht.

  2. 6.

    Verstehst wohl keinen Humor? Bin übrigens ein alter Unioner, welcher auch etwas für die alte Dame übrig hat.

  3. 4.

    Warum kommentiert ihr Sachen die euch eh nicht interessieren . Auf euch und eure Kommentare kann die Welt verzichten .

  4. 3.

    Wie ,meint er Kreisklasse? Bezirksliga?

  5. 2.

    Was für ein Träumer. Wenn alle Spieler so denken, dann Gute Nacht.

  6. 1.

    Der gute Maximilian kennt anscheinend Union noch nicht. Wird er noch kennenlernen, ist halt noch jung.

Das könnte Sie auch interessieren

V.l. die Alba-Spieler Marcus Eriksson, Rokas Giedraitis und Luke Sikma. Quelle: imago images/Jan Huebner
imago images/Jan Huebner

Teamcheck | Alba Berlin - Die Unvollendeten

Der Cheftrainer Aito hat Alba Berlin eine attraktive Spielweise verpasst. Die Albatrosse haben sich unter ihm zur zweiten Macht im deutschen Basketball entwickelt. Was bislang mit dem Spanier fehlt, ist allerdings ein Titel. Von Jakob Rüger