Die Trophäe bei der Verleihung von Sterne des Sports. Quelle: rbb
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Inklusion im Sport - Pfeffersport gewinnt den Stern des Sports in Silber

Berliner Breitensportvereine sind am Dienstagabend mit den Sternen des Sports geehrt worden. Den ersten Platz belegte der Pfeffersport e.V. Der Mehrspartenverein aus Pankow wurde für sein Projekt "Mission Inlusion" mit der Auszeichnung in Silber ausgezeichnet. Der Verein setzt sich für die Inklusion von Mädchen, Frauen und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ein, für Menschen mit Handikap und für Berliner aus der Queer-Community sowie für Senioren und Seniorinnen ein.

Der Pfeffersport e.V. möchte im Vereinsleben wie auch bei Veranstaltungen und Wettkämpfen eine möglichst große Vielfalt abbilden. Dafür wurde der Klub von der Berliner Volksbank und dem Landessportbund Berlin mit einer Siegprämie von 4.000 Euro gewürdigt. Außerdem geht der Verein ins Rennen für den Goldenen Stern, der jährlich auf Bundesebene vergeben wird.

Vereine aus Zehlendorf und Wittenau auf Platz zwei und drei

Überreicht wurden die Preise unter anderem vom Berliner Staatssekretär für Sport, Aleksander Dzembritzki, und der ehemaligen Hammerwerferin Betty Heidler.

Den zweiten Platz erreichte der Sportkinder Berlin e.V. Der Verein aus Zehlendorf wurde für sein Projekt "Bildung braucht Bewegung" geehrt. Durch ein eigens entwickeltes Bewegungskonzept soll interdisziplinäres Lernen ermöglicht werden. Gerade Kinder sollen durch den Sport auch andere Bildungsbereiche, wie etwa Sprache oder Mathematik, erfassen.

Auf dem dritten Platz landete der TSV Berlin-Wittenau 1896 e.V. Mit dem Projekt "KARAMBA" richtet sich der Verein an die Generation 60Plus, die mit einem zeitgemäßen und modernen Programm im Verein aktiv werden sollen. Durch das Konzept hat der Verein bisherige Mitglieder neu überzeugt und viele weitere Interessenten dazu gewonnen.

Sendung: rbb24, 24.09.19, 21:45 Uhr

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